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Cardrops: Postfach im Auto-Kofferraum

21.03.2013, 13:24 Uhr | Jan Schmidt, t-online.de

Cardrops bietet ein Postfach im Auto-Kofferraum. Cardrops (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Cardrops (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

So bequem der Einkauf im Internet ist, so schwierig und langwierig gestaltet sich oft die Anlieferung. Das belgische Logistik-Unternehmen Cardrops möchte daher nicht länger die Haustür des Empfängers ansteuern, sondern dessen geparktes Auto.

Der Versandhandel über das Internet nimmt stetig zu, doch nur wenige Kunden sind in der Lage, das bestellte Paket im ersten Zustell-Versuch entgegenzunehmen. Denn häufig liefern die Paketdienste nur innerhalb der regulären Geschäftszeiten aus und die Zahl der Packstationen ist ebenfalls begrenzt.

Probleme bei der Paketzustellung

In dieser Zeit sind jedoch die meisten Online-Shop-Kunden mit der eigenen Arbeit beschäftigt und dementsprechend selten zu Hause anzutreffen. Da viele Chefs etwas gegen die Beschäftigung der eigenen Logistik-Abteilung oder des Empfangsbereichs mit der Entgegennahme von privaten Paketen haben, bleibt in vielen Fällen nur die Hoffnung auf einen anwesenden Nachbarn daheim. Ansonsten muss das ersehnte Paket - mit mindestens einem Tag Verspätung - bei einer Filiale der Zustell-Firma abgeholt werden.

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Das Auto als Logistik-Lösung

Um ihren Kunden unnötige Umwege und Wartezeiten zu ersparen, hat die belgische Firma Cardrops eine innovative Geschäftsidee entwickelt. Dabei wird das Auto des Paket-Empfängers zu einer mobilen Annahmestation umfunktioniert. Einzige Voraussetzung ist eine Steuereinheit, die in der Nähe des Fahrersitzes verbaut wird. Sie erfasst per GPS den aktuellen Standort und ermöglicht dem Zusteller den Zugang zum Kofferraum - also nichts für Hobby-Datenschützer. Allerdings funktioniert die Elektronik zur Öffnung des Kofferraums nur bei moderneren Fahrzeugen, die über ein entsprechendes Steuergerät verfügen.

Adressat erhält SMS

Ist das Paket im Auto verstaut, erhält der Adressat eine SMS mit der Bestätigung der Anlieferung. Die Belgier garantieren übrigens, dass nur besonders vertrauenswürdiges Personal für diesen Job eingesetzt wird. Kommt es dennoch zum Diebstahl kann eine Versicherung - analog zum Zimmerservice in Hotels - in Anspruch genommen werden.

Liefer-Flatrate ab fünf Paketen sinnvoll

Die meisten Autos stehen im Durchschnitt bis zu 90 Prozent des Tages auf einem Parkplatz und warten auf den nächsten Fahreinsatz - Zeit genug für einen Nebenjob als Paket-Station. Allerdings verdient das Auto damit keinen Cent. Ganz im Gegenteil: Cardrops verlangt für die benötigte Steuereinheit rund 100 Euro und weitere fünf Euro für jede Lieferung. Wer mehr als fünf Pakete pro Monat erwartet, für den lohnt sich die Liefer-Flatrate für 25 Euro. Dann ist auch die obligatorische Steuereinheit kostenlos.

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