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Zwölf Spezialisten im GTÜ-Test: Polituren gegen Kratzer

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Zwölf Spezialisten im GTÜ-Test  

Polituren gegen Kratzer

28.01.2014, 16:02 Uhr | t-online.de

Zwölf Spezialisten im GTÜ-Test: Polituren gegen Kratzer. Polituren gegen Kratzer: Zwölf Spezialisten im Test (Quelle: GTÜ)

Polituren gegen Kratzer: Zwölf Spezialisten im Test (Quelle: GTÜ)

Im automobilen Alltag bleiben sie meistens nicht aus: Kratzer im Lack. Ob Steinschläge, schlecht gewartete Waschanlagen, Unachtsamkeit beim Türöffnen oder der klassische Parkrempler - die Möglichkeiten die Lackierung des Autos zu schädigen sind vielfältig, genauso wie das Angebot an Kratzer-Entfernern. Die Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) hat nun zwölf Produkte mit Preisen zwischen wenig mehr als einem und über 50 Euro genau unter die Lupe genommen.

Preis-Leistungssieger für 19,98 Euro pro Liter

Platz eins in der Kategorie für ungeübte Anwender belegte mit dem Prädikat "empfehlenswert" das "A1 Nano Kratzer Polish" von Dr. O.K. Wack, knapp gefolgt von der besonders preiswerten Feinschleifpaste "Hurrikan" aus dem Westfalia agn Shop, die dafür das Prädikat GTÜ-Preis-Leistungssieger bekam. Auf Platz drei das ebenfalls "empfehlenswerte" Meguiar's "Scratch X2.0". Dahinter folgen fünf bedingt empfehlenswerte Produkte, nämlich FK Automotive Kratzer-Entferner, Néo Clean Kratzerbeseitiger, Nigrin Kratzer-Entferner, 3M "Scratch and Swirl Remover" sowie Autosol Kratzer-Entferner.

Für geübte Anwender: Sonax "KratzerEntferner"

Testsieger bei den Produkten für geübte Anwender wurde das "empfehlenswerte" Sonax "KratzerEntferner Set" vor dem Quixx "Lack Kratzer Entferner Repair System" und dem Einkomponenten-Mittel Liqui Moly Schleif- und Polierpaste. Schlusslicht hier der bedingt empfehlenswerte Kratzer-Entferner von Presto mit "Repair- und Finish-Paste".

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So testete die Gesellschaft für technische Überwachung

Die GTÜ-Prüfer bewerteten die Lackkratzerpolituren zunächst hinsichtlich Lieferumfang, Bedienungsanleitung, Anwendung und dem Zeitaufwand, den eine anleitungsgerechte Kratzerbehandlung benötigt. Bereits hier sammelten die späteren Testsieger wertvolle Punkte. Vorbildlich etwa Wacks "A1 Nano Kratzer Polish", das komplett mit Pressschwamm und Poliertuch geliefert wird. Oder das "KratzerEntferner Set" von Sonax für zweistufige Vorgehensweise mit Polishpaste und Finish samt Poliertuch und Schmirgelpapier. Derlei Hilfsmittel wirkten sich auch positiv im Kapitel Anwendung aus, in dem es auch noch auf gute Dosierbarkeit der Produkte ankam und auf den Kraftaufwand beim Auspolieren.

Unterschiedliche Zeitvorgaben für beide Testgruppen

In Sachen Bedienungsanleitung setzte Quixx die Maßstäbe mit seiner ausführlichen Beschreibung und Bebilderung sowie wertvollen weiteren Tipps. Natürlich braucht die Anwendung von Zweikomponenten-Produkten für geübte Anwender seine Zeit, wenn beispielsweise auch geschmirgelt werden soll. Das berücksichtigten die GTÜ-Tester bei der Punktvergabe mit unterschiedlich strengen Zeitvorgaben für die beiden Produktgruppen.

Nicht nur die Kratzerbeseitigung, auch der Glanz entschied

Bei der Wirkungsprüfung ging es nicht nur um die eigentliche Kratzerbeseitigung und den damit verbundenen Lackschichtabtrag, sondern auch darum, ob die reparierte Stelle danach mehr Glanz und weniger Glanzschleier aufweist.

Bei tiefen Kratzern trennte sich die Spreu vom Weizen

Die meisten Polituren hatten keine Probleme, leichte Lackkratzer vollständig zu eliminieren. Bei der Beseitigung tiefer Kratzer stellten die Fachleute der GTÜ allerdings gravierende Unterschiede fest. Die Resultate reichten von einem nahezu makellosen Erscheinungsbild des Lacks nach der Behandlung bis hin zu einer kaum sichtbaren Verbesserung, wobei die besten Kratzerpolituren in dieser wichtigen Einzelwertung am Ende auch im Gesamtergebnis auf den vorderen Plätzen zu finden waren.

GTÜ-Test: Produkte mit großen Preisunterschieden

Trotz großer Preisunterschiede erzielten die leistungsfähigsten Polituren bei den Qualitätswertungen Gebrauch und Wirkung einen ausreichenden Vorsprung, so dass sie auch unter Einbeziehung des Preiskriteriums nicht von den vorderen Plätzen zu verdrängen waren. Das Rennen machten somit die teuren Top-Performer von Wack und Sonax. Die Überraschung des Tests lieferte aber das Budget-Produkt von Westfalia.

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