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Citroën C1: Kleinwagen zum Kampfpreis - oder als schnittiges Cabrio

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Citroën C1  

Vom Kampfpreis bis zum schnittigen Cabrio

23.06.2014, 15:22 Uhr | Martina Göres, mid

Citroën C1: Kleinwagen zum Kampfpreis - oder als schnittiges Cabrio. Citroën C1 (Quelle: Hersteller)

Citroën C1 (Quelle: Hersteller)

Frischer Wind im Kleinstwagen-Segment: Der Citroën C1 ist erstmals auch in einer pfiffigen Faltdach-Version zu haben - zum entsprechenden Preis. Doch kann der kleine Franzose auch in den Basis-Disziplinen punkten?

Das Stadtwägelchen, nahezu baugleich mit den Schwestermodellen Peugeot 108 und Toyota Aygo, kommt am 19. Juli auf den Markt und kann als Drei- oder Fünftürer und erstmals auch als drei- und fünftürige Airscape-Variante mit großem, elektrisch bedienbarem Stofffaltdach geordert werden. Im Gegensatz zum etwas aggressiver auftretenden Konkurrenten wirkt der C1 mit seinen zweiteiligen runden Scheinwerfern im Design eher brav, aber durchaus sympathisch.

Citroen C1: Kampfpreis zum Einstieg

Im preissensiblen Segment der City-Hüpfer zählt jeder Cent. Citroën bietet den C1 zu einem Kampfpreis von 8890 Euro an, allerdings muss die Basisversion Start ohne Servolenkung auskommen. Die gibt es erst in der nächsten Ausstattungslinie Live ab 9650 Euro. Für die beiden Fondtüren gilt ein Aufpreis von 450 Euro, die günstigste Cabrio-Version Airscape kostet 12.050 Euro.

Mehr Platz als im Vorgänger

Trotz der äußerst kompakten Außenlänge von 3,46 Metern - zwei Zentimeter mehr als beim neun Jahre lang gebauten Vorgänger - sitzen Fahrer und Beifahrer recht kommod. Dahinter wird es für zwei Erwachsene aber vor allem nach oben hin eng. Wie bisher dient die Heckscheibe als Gepäckraumöffnung. Dahinter lassen sich jetzt 196 bis maximal 780 Liter Gepäck unterbringen, wenn die im Verhältnis 50:50 geteilte Rückbank durch einfaches Ziehen je einer Schlaufe nach vorn geklappt wurde. Bisher waren es 139 bis 751 Liter. Auch die Zuladung hat sich um mehr als 60 Kilogramm auf mindestens 330 Kilogramm erhöht.

Farbenfroher Innenraum

Innen gibt sich der City-Floh fröhlich verspielt, acht verschiedene Innenausstattungen, teils mit bunter Mittelkonsole und farbenfrohen Sitzen stehen zur Wahl. In Sachen Konnektivität lässt sich der C1 als erster Citroën überhaupt mit "Mirror Screen" ausstatten (Serie in der höchsten Ausstattung Shine, ansonsten als Paket mit Audiosystem gegen 850 Euro Aufpreis). Dabei wird die Oberfläche eines Smartphones auf den 7-Zoll-Touchscreen kopiert, über den Monitor können dann Musik-, Telefon- und Navigationsfunktionen angesteuert werden - sicher zur Freude des urbanen Jungvolks.

Zwei Benziner

Zusätzlich zum bisher eingesetzten Einliter-Dreizylinder-Benziner mit 69 PS kann der C1 jetzt auch mit dem stärkeren 1,2-Liter-Dreizylinder-Otto mit 82 PS geordert werden. Das etwas kernig-rau klingende Triebwerk geht in dem rund 940 Kilogramm leichten Franzosen recht flott zu Werke und taugt sicher auch für Ausfahrten auf Landstraßen und Autobahnen. Statt des manuellen Fünfgangschaltgetriebes steht für den kleineren Benziner auch ein automatisiertes Schaltgetriebe zur Wahl.

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