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Auf Tuchfühlung mit dem Über-Ferrari FXX K

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Auf Tuchfühlung mit dem Über-Ferrari FXX K

11.12.2014, 16:17 Uhr

Auf Tuchfühlung mit dem Über-Ferrari FXX K. Premiere des Ferrari FXX K in Abu Dhabi (Quelle: Hersteller)

Premiere des Ferrari FXX K in Abu Dhabi (Quelle: Hersteller)

Qualmendes Gummi, röhrende Motoren - unser Autor Christian Sauer hat in Abu Dhabi exklusiv für wanted.de die Premiere des neuen Über-Ferrari FXX K miterlebt und den Wagen unter die Lupe genommen. Auch hat er offiziell den Preis erfahren: Der Renner wird 2,5 Millionen Euro kosten - ohne Steuern. Trotzdem ist das PS-Monster aus Maranello schon ausverkauft.

Foto-Serie mit 24 Bildern

Unser Autor hat als erster deutscher Journalist den Ferrari FXX K in Arabien aus der Nähe angeschaut und mit den Verantwortlichen und VIP-Kunden gesprochen. Neben dem neuen Top-Modell FXX K - er setzt auf dem La Ferrari auf - gab es genug Themen für das Fachsimpeln: Für Ferrari war das zu Ende gehende Jahr voller Höhen und Tiefen: Wirtschaftlich steht es gut um den Sportwagen-Hersteller aus Maranello und im Rennsport hat er mit den GT-Rennwagen gleich mehrere Weltmeistertitel, sowie den Klassensieg bei den 24 Stunden von Le Mans eingefahren.

Star-Aufgebot von Ferrari

In der Formel 1 gab es weniger Grund zum Jubel – Fernando Alonso errang  keinen einzigen Sieg und gibt seinen Platz im Cockpit an Sebastian Vettel ab, der wie Michael Schumacher in den 1990er Jahren dem Traditionsrennstall zu neuem Schwung und Titeln verhelfen soll. Dabei haben die Italiener mit Kimi Räikkönen bereits einen Weltmeister im Team.

Nachdem er diese Saison sogar weit hinter Alonso abgeschlagen blieb, will der Finne nächstes Jahr wieder angreifen und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Vettel ebenso wie auf die Duelle mit ihm. In Abu Dhabi drehte er zusammen mit dem Ferrari-Testfahrer Marc Gené nochmal einige Runden im aktuellen Formel-1-Rennwagen.

Marc Gené unterstützt mit Rat und Tat seit vielen Jahren aber auch den elitären Kreis der privaten Piloten, die anders als bei den Markenpokalen der Ferrari Challenge nicht um den Sieg kämpfen, sondern "nur" zum Spaß und höchstens gegen die eigene Bestzeit fahren. Während bei der F1 Clienti die original Boliden von Schumacher & Co. kreischend laut über den Asphalt rasen, sind es bei den XX-Programmen zwei nicht minder spektakuläre Modelle.

Die XX-Story begann vor neun Jahren mit dem auf den Supersportwagen Ferrari Enzo basierenden FXX samt 800 und später 865 PS starkem Zwölfzylinder. Die Bezeichnung "XX" leitet sich übrigens von der internen Bezeichnung des Enzo (FX) ab. Damals war die Idee, >>

ohne Beschränkungen durch Reglements wie bei Rennwagen üblich, das technisch Machbare auszuloten und die Entwicklungen bestenfalls auch für zukünftige Straßenmodelle nutzen zu können.

Ferrari musste nicht lange suchen, um ebenso motivierte wie engagierte Kunden zu finden, die rund 1,5 Millionen Euro netto für den 30 Mal gebauten Wagen sowie die Wartung in Maranello, die Transporte zu den Rennstrecken auf der ganzen Welt und den professionellen Support vor Ort zahlten. Dafür wurden sie zu offiziellen "Testfahrern" erklärt und sammelten fleißig Erkenntnisse, die zur weiteren Verbesserung des FXX und 2009 zum 599XX führten. Dessen bis zu 750 PS leistende 30 Exemplare sind zumeist häufiger bei den Ferrari-eigenen Racing Days zu erleben als die FXX, die inzwischen für über zwei Millionen Euro gehandelt werden.

Der Kunde als Testfahrer

Während den World Finals in Abu Dhabi sprachen wir mit Bernhard Dransmann, der nicht nur zwei FXX sein Eigen nennt und mit einem davon regelmäßig auf die Piste geht, sondern auch mit anderen seltenen Ferrari-Sondermodellen wie dem 288 GTO, F40, F50 oder Enzo handelt. Der jung gebliebene / vitale 68-jährige Unternehmer, dessen zwei Söhne inzwischen die Möbelgeschäfte mitleiten, ist schon seit Jahrzehnten im Motorsport aktiv, fuhr erfolgreich Rund- und Langstreckenrennen sowie Ferrari Challenge. Doch davon hatte er irgendwann genug und da kam ihm das XX-Programm gerade recht: "Beim FXX war ich seit Beginn an dabei und bin sehr zufrieden damit." Er kennt die Details nahezu jedes einzelnen Wagens und die aktuellen wie ehemaligen Besitzer: "Man lernt interessante Leute kennen." Die Kontakte sind wertvoll, denn nicht viele Sammlerstücke werden öffentlich angeboten, sondern größtenteils persönlich vermittelt. Die F1 Clienti oder Oldtimer aus Maranello, deren Preise gerade in exorbitante Höhen schießen, interessieren Bernhard Dransmann allerdings weniger. Dementsprechend lautet sein Motto: "Keine alten Weiber, keine alten Autos!"

Vielleicht dann doch eher der neue FXX K – reizvoll ist der 1050 PS starke Hybrid-Supersportler auf jeden Fall. Wie seine XX-Vorgänger und der McLaren P1 GTR als sein schärfster "Konkurrent" besitzt der bislang stärkste Ferrari keine Straßenzulassung. Er schöpft seine beeindruckende Leistung aus einem 860-PS-Zwölfzylinder mit 6,3 Liter Hubraum und einem Elektromotor mit 190 PS. Damit wird er der stärkste Von ihm und dem aus der Formel 1 bekannten KERS-System stammt seine Zusatzbezeichnung "K". Das Kürzel steht für Kinetic Energy Recovery System - der Renner nutzt also die Kinetik für seine Power. Das aus der Formel 1 bekannte System verwandelt Bremsenergie in elektrischen Strom. Raffaele De Simone, der für die Entwicklung des FXX K verantwortlich war und unter dem Jubel der Ferraristi die ersten offiziellen Runden in Abu Dhabi drehte, erklärt die Unterschiede zum LaFerrari: "Es ist aber keine Track-Version des LaFerrari, wir haben die besten Teile genommen und noch besser gemacht. So wurde es zu einem komplett neuen Fahrzeug." Vor allem an der Aerodynamik, dem Antrieb und am Fahrwerk konnte (fast) ohne finanzielle Limits gearbeitet werden.

Alle 40 neuen FXX K sind verkauft

Der FXX K soll wie seine Vorgänger in einer streng limitierten Auflage mit weniger als 40 Exemplaren gebaut und zu 2,5 Millionen Euro plus Steuern verkauft werden. Für Gänsehaut sorgte der Renner schon bei den VIPs vor Ort: Laut Ferrari sind bereits alle Modelle an treue Sammler vergeben. Doch machten uns die Verantwortlichen Hoffnung auf einen Nachschlag: Mit den entsprechenden finanziellen Mitteln und Kontakten ließe sich da aber bestimmt noch etwas machen, hören wir aus guter Quelle. Schließlich ist der Weihnachtsmann ja auch schnell und vor allem in rot unterwegs. Nach all den Schönheiten der Scuderia nun also ein neues Traum-Modell für betuchte Kunden. Impressionen des FXX K und seiner Vorgänger sehen Sie hier, Bilder der Renner aus Abu Dhabi sehen Sie in unserer Fotoshow.

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