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Grippe oder Erkältung? Das sind Symptome für die echte Grippe

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Grippe oder Erkältung?  

Grippe kann für Kleinkinder sehr gefährlich werden

31.08.2016, 14:47 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Grippe oder Erkältung? Das sind Symptome für die echte Grippe. Grippe bei Kindern: Hohes Fieber und Atembeschwerden deuten auf Grippe hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hohes Fieber und Atembeschwerden deuten auf Grippe hin. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Verdacht auf Grippe müssen bei Eltern die Alarmglocken schrillen, denn echte Grippe oder Influenza ist eine schwere Erkrankung. Kleinkinder oder chronisch kranke Kinder haben neben älteren Menschen ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen. An welchen Symptomen Eltern die Grippe erkennen und wann die Kinder sofort zum Arzt müssen.

Die echte Grippe ist eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die sich jedes Jahr weltweit ausbreitet und ihren Anfang häufig in den asiatischen Flächenländern nimmt. Eltern sollten die Influenza nicht mit dem harmlosen grippalen Infekt verwechseln, der im Volksmund gerne als Grippe bezeichnet wird. Das verlässlichste Anzeichen einer echten Grippe ist bei Kindern hohes Fieber, das durchaus 40 Grad Celsius erreichen kann. Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und ein trockener Husten sind weitere Hinweise. Auch Übelkeit, Bauchschmerzen und Erbrechen können auftreten. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVJK) hin.

Das sind Anzeichen bei Babys und Kleinkindern

Bei Säuglingen und Kleinkindern macht sich eine echte Grippe insbesondere durch Atemwegsbeschwerden bemerkbar. Plötzliches Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen, eventuell auch Durchfall sind typische Grippezeichen beim Kleinkind.

Wann das Kind sofort zum Arzt muss

"Bei hohem Fieber, Fieber mit Ausschlag oder wenn das Kind rasch beziehungsweise schwer atmet, die Haut eine bläuliche Farbe annimmt, das Kind verwirrt oder nicht richtig wach wirkt oder sich die Symptome verschlechtern, sollten Eltern ihr Kind unverzüglich dem Kinder‐ und Jugendarzt oder einer Notfallambulanz vorstellen“, rät Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt vom BVJK. Kinder unter fünf Jahren seien besonders gefährdet, Komplikationen zu entwickeln und ins Krankenhaus zu müssen.

"Ein an Influenza erkranktes Kind braucht besondere Schonung, viel Schlaf und viel Flüssigkeit“, so der Kinderarzt.

Chronisch kranke Kinder gegen Grippe impfen

Für Kinder mit einer chronischen Erkrankung sei die Impfung gegen das Influenzavirus besonders wichtig und werde von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlen, betont Fegeler. Dazu gehören unter anderem chronische Krankheiten der Atmungsorgane wie Asthma, chronische Bronchitis, chronische Herz-Kreislauf-, Leber- und Nierenkrankheiten, Diabetes und andere Stoffwechselkrankheiten. Auch chronische, neurologische Krankheiten und Immundefekte zählen dazu.

Bei den Risiko-Kindern zwischen zwei und sechs Jahren sollte die Impfung als Influenza-Impf-Nasenspray erfolgen, da dieser Impfstoff besonders wirksam sei, rät Fegeler. Die beste Zeit für eine Impfung sind die Monate September und November. Aber auch später kann die Impfung Sinn machen, denn die Schutzwirkung tritt schon sieben bis 14 Tage nach der Impfung ein. Für ganz kleine Kinder gibt es keinen Impfschutz, da für Kinder geeignete Impfstoffe erst ab einem Alter von sechs Monaten zugelassen sind.

Das Kinderkrankheiten-Lexikon bietet einen Überblick über die häufigsten Kinderkrankheiten. In den Artikeln werden Symptome, Behandlung und mögliche Folgen der Kinderkrankheiten erklärt. Eltern erfahren, bei welchen Anzeichen das Kind schnell zum Arzt muss und bei welchen Krankheiten auch Hausmittel helfen können. Sie finden auch die Information, ob und wie lange Kinderkrankheiten ansteckend sind. Manchen Kinderkrankheiten kann man durch Impfung vorbeugen. Einen Überblick über die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen bietet ergänzend unser Impfkalender
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Kinderkrankheitenlexikon liefern Anhaltspunkte, können aber keinesfalls die Diagnose eines Kinderarztes ersetzen. Sicherheitshalber sollten Eltern auffällige Symptome bei ihrem Kind vom Arzt abklären lassen.

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