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Hypno-Birthing: So funktioniert die Mongan-Methode

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Geburtsschmerz  

Hypnobirthing: So funktioniert die Mongan-Methode

19.07.2013, 16:05 Uhr | mmh, t-online.de

Hypno-Birthing: So funktioniert die Mongan-Methode. Den natürlichen Geburtsrhythmus finden - Hypnobirthing ist ein Weg dazu.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Den natürlichen Geburtsrhythmus finden - Hypnobirthing ist ein Weg dazu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eigentlich weiß der weibliche Körper, wie eine Geburt geht, denn die Abläufe sind von der Natur programmiert. Aber er vergisst es, unsere anerzogenen Sorgen und Ängste stressen und blockieren ihn. Die Mongan-Methode unterstützt die sanfte Geburt und soll durch Hypnobirthing das verschüttete Wissen zurückbringen.

Angst ist ein schlechter Geburtsbegleiter. Sie versetzt den Körper in einen Alarmzustand, jeder Muskel wird angespannt und wenig durchblutet. Doch genau das ist bei einer Geburt überhaupt nicht hilfreich. Stress statt Entspannung blockiert den Ablauf.

Mit Hypnobirthing zurück zum natürlichen Geburtswissen

Trance dagegen bedeutet Entspannung und zugleich höchste Konzentration. Das macht sich die Methode des Hypnobirthing zu eigen: Die gebärende Frau versetzt sich durch Selbst-Suggestion in einen tiefen Entspannungszustand, damit löst sie Ängste und körperliche Anspannung. Ist die Gebärmutter dann entspannt, läuft der natürliche Geburtsvorgang ohne Blockaden ab.

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Wichtig ist, so betonen Mütter und Kursleiterinnen, dass es nichts mit Hypnose zu tun hat. Außerdem ist die Methode relativ nah verwandt mit den üblichen Entspannungstechniken, die gemeinhin in Geburtsvorbereitungskursen vermittelt werden.

Selbsthypnose und Tiefenentspannung sind die Schlüssel des Geburtsvorbereitungskonzepts der Amerikanerin Marie F. Mongan, die darin ihre eigenen Erlebnisse rund um die Geburt ihrer Tochter verarbeitet. Hypnobirthing, das seit 1989 als Kurskonzept vorliegt, soll Frauen während der Geburt wieder den Zugang zu ihren ureigenen Fähigkeiten öffnen.

Geburt unter Trance

Es klingt esoterisch und ist schwer nachvollziehbar für jeden Menschen, der nicht schwanger ist. Doch gerade werdende Mütter sind empfänglich für alternative Erfahrungen, besinnen sich auf ihren Körper. Die Geburtsphase selbst wird ja von vielen Frauen als tranceähnlicher Zustand beschrieben.

Mongan geht davon aus, dass jede Frau, die im Geburtsablauf nicht gestört wird, beispielsweise von Klinikabläufen, sich ganz auf ihre Wahrnehmung konzentriert und den eigenen Rhythmus findet, in dem das Unterbewusstsein das Denken, Fühlen und die Entscheidungen, die getroffen werden, beeinflusst. Unerträgliche Schmerzen gehören nicht zu dieser Vorstellung von Geburt.

Schmerzmittel werden überflüssig

Schmerzmittel oder Wehenmittel sind überflüssig. Das Kind wird nach unten geatmet, die Frau stellt sich vor, es würde aus ihr herausgleiten, Wehen werden zu Wellen. Hilfreiche Hormone werden in der Trance ausgeschüttet. Nach der Geburt geht es Mutter und Kind gut, beide sind wach und voller Energie - so der Optimalfall. Dabei ist es gleichgültig, ob die Geburt in einer Klinik, im Geburtshaus oder Zuhause stattfindet.

Die Frau ist nicht wie in einer Zirkus-Hypnoseshow in einem Schlafzustand, sondern ist wach und bekommt alles mit, nur eben wie in Trance.

Natürlich geht dies nicht ohne Übung. Hebammen bieten Trainings als Geburtsvorbereitung an, um die vier Basistechniken zu üben: Atmung, Visualisierung, Entspannung und Vertiefung. Eine Garantie gibt es nicht dazu, dass die Geburt schmerzfrei abläuft. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Gebärende sich nicht hilflos dem Schmerz ausgeliefert fühlt, ist groß.

Geburt mit Geburts- und Glückshormonen

Mütter, die Hypnobirthing angewandt haben, sprechen von einer entspannten, friedvollen, sicheren und bewussten Geburt. Wie die Mutter aus München, die auf der Internetseite www.hypnobirthing-muenchen.de die Geburt ihres Kindes J. beschreibt: "Ich bin total froh, dass ich so natürlich geboren habe, denn ohne die vielen Glückshormone hätte ich die Trennung von J. nicht so leicht weggesteckt, er liegt jetzt, neun Tage nach der Geburt ja immer noch zur Überwachung auf Intensiv. J. kam mir außerdem sehr viel wacher und fitter als sein Bruder vor, der unter PDA geboren wurde."

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