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Das erste Trimester der Schwangerschaft

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Zeit der Umstellung  

Das erste Trimester der Schwangerschaft

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Das erste Trimester der Schwangerschaft. Schwangerschaft, erstes Trimester (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im ersten Trimester ist äußerlich noch nicht viel von der Schwangerschaft zu sehen - aber im Körper laufen intensive Umbauprozesse ab. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das erste Trimester oder Trimenon umfasst die ersten drei Monate der Schwangerschaft, also die 1.-12. Woche. Ihr Körper verändert sich während dieser Zeit merklich, obwohl sich der Bauch noch nicht sichtbar wölbt.

Bis auf die ersten Arzttermine liegt organisatorisch noch nicht allzu viel an. Ein Glück, denn Sie und Ihr Partner brauchen vielleicht etwas Zeit, um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen.

Schwanger oder nicht?

Wahrscheinlich hegen Sie bereits bei Ausbleiben der Menstruation den Verdacht, dass Sie schwanger sein könnten. Einige Frauen berichten auch von einem leichten Ziehen im Unterleib oder einem Spannungsgefühl in den Brüsten.

Ein Schwangerschaftstest bringt Gewissheit – und gleichzeitig auch Unsicherheit in Bezug auf die anstehenden Veränderungen: Wird die Schwangerschaft ohne Komplikationen verlaufen? Wie verändert das Baby den Alltag, wenn es auf der Welt ist? Und wird sich der Partner über die große Nachricht freuen?

Diese Gefühle sind während des ersten Trimesters und auch darüber hinaus ganz normal und kein Grund für Selbstzweifel. Immerhin steht eine bedeutende Veränderung in Ihrem Leben an. Ein Glück haben Sie noch einige Monate Zeit, sich an den Gedanken zu gewöhnen, dass Ihre Familie bald ein Mitglied mehr zählt. 

Von der Eizelle zum Embryo

Ab dem Moment der Empfängnis kommt es in Ihrem Körper zu erstaunlichen Entwicklungen: Die Eizelle beginnt, sich zu teilen und wächst zu einem Zellhaufen heran. Dieser Keimling nistet sich etwa sieben Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein. Zu dieser Zeit sind schon die ersten Anlagen für Plazenta und Embryo entstanden.

Der weibliche Körper beginnt damit, seinen Hormonhaushalt auf die Schwangerschaft einzurichten: Er bildet vermehrt Progesteron, das zum Aufbau der Gebärmutterschleimhaut führt und den Beginn eines neuen Zyklus verhindert. Das Startsignal für diese Umstellung gibt das Schwangerschaftshormon HCG, das in der noch am Anfang ihrer Entwicklung stehenden Plazenta gebildet wird. Dieses Hormon lässt sich im Urin nachweisen und bewirkt das positive Ergebnis des Schwangerschaftstests.

Während des ersten Trimesters bilden sich beim Embryo die Anlagen für Gehirn und Organe, daher ist bereits ab der Empfängnis auf einen gesunden Lebenswandel zu achten. Alkohol, Nikotin, einige Medikamente und Drogen üben nachweislich einen schädlichen Einfluss auf die embryonale Entwicklung aus und sollten daher gemieden werden.

Die ersten Schwangerschaftsbeschwerden

Schon bald, nachdem Sie Ihre Schwangerschaft bemerkt haben, können die ersten typischen Beschwerden des ersten Trimesters auftreten. Typisch ist Übelkeit, die je nach persönlicher Veranlagung unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Einige Frauen verspüren keinerlei Unwohlsein, während sich andere mehrfach am Tag erbrechen müssen und kaum noch etwas bei sich behalten können. Entgegen der landläufigen Meinung tritt Schwangerschaftsübelkeit nicht nur am Morgen auf, sondern kann Sie zu jeder Tag- und Nachtzeit heimsuchen.

Die gute Nachricht: Dieser Zustand ist in der Regel nur vorübergehend. Spätestens zu Beginn des zweiten Trimesters lassen Unwohlsein und Brechreiz bei den meisten Schwangeren nach.

Abgeschlagenheit und Müdigkeit sind weitere Begleiterscheinungen der Frühschwangerschaft, unter denen viele Frauen leiden. Der Körper befindet sich in einer Umstellungsphase, die ihn viel Energie kostet. Wahrscheinlich haben Sie das Gefühl, gar nicht genug schlafen zu können, um sich wirklich ausgeruht und frisch zu fühlen. Gönnen Sie sich daher so viel Ruhe wie möglich. 

Zu dieser Zeit nicht selten: die frühe Fehlgeburt

Während des ersten Trimesters ist die Schwangerschaft noch anfällig für Störungen. Die Zeit bis zur vollendeten 12. Schwangerschaftswoche gilt daher als kritische Phase. Liegen genetisch bedingte Entwicklungsstörungen des Embryos oder Fehlbildungen an der Plazenta vor, kommt es in den meisten Fällen zu einer Fehlgeburt. Über die Trauer nach einem solchen Ereignis tröstet manchmal der Gedanke hinweg, dass eine Fehlgeburt sehr häufig eine normale und gesunde Reaktion des Körpers auf eine nicht entwicklungsfähige Fruchtanlage darstellt.

Etwa 10 bis 30 Prozent aller Schwangerschaften enden in einer frühen Fehlgeburt vor Ende der 12. Schwangerschaftswoche – manchmal sogar unbemerkt, weil sie zeitnah nach der Empfängnis eintritt und mit einer starken Menstruationsblutung verwechselt wird. Die meisten Paare entscheiden sich wegen der Unsicherheiten im ersten Trimester dafür, das Umfeld erst nach Ende der 12. Woche von der Schwangerschaft in Kenntnis zu setzen.

Schwangerschaftskalender: 1. SSW bis 40. SSW im Überblick

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