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Baby im Autozug von Sylt geboren: Mutter schafft es nicht aufs Festland

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Nicht aufs Festland geschafft  

Baby im Sylter Autozug geboren

14.09.2016, 10:17 Uhr | dpa, t-online.de

Baby im Autozug von Sylt geboren: Mutter schafft es nicht aufs Festland. Geburt im Zug: Die Sylterin Christin und ihr Baby Hanna haben es nicht schnell genug aufs Festland geschafft. (Quelle: dpa)

Die Sylterin Christin hat ihr Baby Hanna auf dem Autozug zur Welt gebracht. (Quelle: dpa)

Frauen, die auf Sylt ein Baby erwarten, müssen zur Entbindung aufs Festland. Doch für die kleine Hanna dauerte der Transport zu lange. Das Baby kam im Rettungswagen auf dem Autozug zur Welt. 

"Als wir zu Hause losfuhren, dachte ich, wir würden es noch bis Husum schaffen, doch auf dem Hindenburgdamm war mir klar, es geht los", erzählte die 26-jährige Mutter über die ungewöhnliche Geburt am 8. September. Mit der Ankunft des Zuges in Niebüll war auch die kleine Hanna da. 

Wie die "Sylter Rundschau" berichtet, hatten Mutter und Baby die schnelle Geburt so gut überstanden, dass ein Transport ins Krankenhaus nicht nötig gewesen sei. Schließlich seien die Mutter, Vater, Baby und die begleitende Hebamme mit dem letzten Zug wieder zurück auf die Insel gefahren.

Geburtsort: gerade noch auf Sylt

Wenn Kinder unterwegs geboren werden, ist die Bestimmung des Geburtsortes oft knifflig. Da Hanna noch im Rettungswagen auf dem Zug zur Welt kam, soll als Geburtsort auch Sylt eingetragen werden. Das hat die Mutter nach eigenen Angaben mit der Inselverwaltung bereits ausgemacht. "Sie ist jetzt in fünfter Generation Sylter", sagte die junge Frau mit Blick auf ihren Partner. Sie selbst lebt seit elf Jahren auf der Insel.

Auf der Insel gibt es keinen Kreißsaal mehr 

Weil der Kreißsaal auf Sylt geschlossen wurde, weil die Zahl der Geburten auf der Insel über Jahre zurückgegangen war, müssen Schwangere zur Entbindung bis nach Husum oder Flensburg transportiert werden. Das kann bis zu zwei Stunden dauern. Üblicherweise wird ihnen geraten, sich schon zwei Wochen vor dem errechneten Geburtstermin auf dem Festland in Kliniknähe einzuquartieren. Wenn es ganz knapp wird, werden Hochschwangere per Hubschrauber zur Klinik geflogen.

Hebammen auf Sylt kritisieren diesen Umstand. Inzwischen gebe es pro Jahr wieder etwa 100 Neugeborene auf Sylt. Bisher hätten es die Schwangeren immer rechtzeitig aufs Festland geschafft, oder zu Hause entbunden. Die Geburt im Zug war eine Premiere. "Aber wir werden in Zukunft immer wieder Dinge dieser Art erleben", sagte die Hebamme Heidrun Hepper gegenüber der "Sylter Rundschau".

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