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Kinderwunsch: Wie Frauen schnell schwanger werden

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Schnell schwanger werden  

Schnell schwanger werden - auf diese Faktoren kommt es an

07.03.2014, 14:10 Uhr | rev, t-online.de

Kinderwunsch: Wie Frauen schnell schwanger werden. Kinderwunsch: Bei der Familienplanung kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob es heute mit dem Baby klappt? Das kommt auf den richtigen Zeitpunkt und einige Rahmenbedingungen an. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Paare probieren vieles aus, wenn sie möglichst schnell ein Baby bekommen wollen. Wir erklären, was Frauen mit Kinderwunsch tatsächlich beachten müssen, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Zunächst gilt es, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Mit unserem Fruchtbarkeitskalender, können Sie leicht Ihre fruchtbaren Tage ermitteln. Darüber hinaus sollten diese Rahmenbedingungen für eine Schwangerschaft stimmen.

Wenn sich ein Paar ein Kind wünscht, ist es oft enttäuschend, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Trotzdem sollten sie den Rat beherzigen, nicht gleich nach den ersten vergeblichen Versuchen in Panik auszubrechen.

Geduld zahlt sich meistens aus

Paare, bei denen es nach zwei oder drei Monaten mit der Schwangerschaft noch nicht geklappt hat, sind nicht allein. Jedes sechste Paar im zeugungsfähigen Alter hat in Deutschland einen bisher noch unerfüllten Kinderwunsch. Jedoch endet die Kinderwunschzeit nach einem halben Jahr für 70 Prozent aller Paare mit einer Schwangerschaft. Nach einem Jahr sind etwa 85 Prozent der Frauen schwanger.

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Zyklus beachten und richtiges Timing finden

Machen Sie sich Ihren Zyklus bewusst. Achten Sie also auf Signale Ihres Körpers, denn so erhöhen Sie Ihr Wissen über Ihre Fruchtbarkeit. Dabei kann Ihnen zum Beispiel auch unser Fruchtbarkeitskalender weiterhelfen. Paare sollten beachten, dass das Ei nur am Tag des Eisprungs sowie zwölf bis 18 Stunden danach fruchtbar ist. Da allerdings die Samenzellen bis zu fünf Tage überleben können, werden gemeinhin auch die fünf Tage vor dem Eisprung zur fruchtbaren Phase der Frau gezählt.

Regelmäßige ärztliche Untersuchung

Lassen Sie sich regelmäßig von einem Arzt untersuchen. Oft sind nicht erkannte Infektionen im Genitalbereich eine Ursache für Unfruchtbarkeit. Beispielsweise ist eine Clamydien-Infektion eine der häufigsten Ursachen für Eileiterstörungen - trotzdem wird sie sehr selten bemerkt. Zudem ist es sinnvoll vor einer Schwangerschaft die Röteln-Antikörper kontrollieren zu lassen und sich unter Umständen gegen Röteln impfen zu lassen. Eine Röteln-Infektion während der Schwangerschaft kann zu schweren Schäden beim Kind führen. Ähnliches gilt für eine Toxoplasmose-Infektion im letzten Drittel der Schwangerschaft. Um einer solchen vorzubeugen, sollte auf rohes oder halbgares Fleisch, Rohwurst und Rohmilchkäse verzichtet und Gemüse und Salat gründlich gewaschen werden. Es sollte nicht mit bloßen Händen im Garten gearbeitet werden und beim Umgang mit Katzen sollte man verstärkt auf die Hygiene achten.

Regelmäßiger Schlaf ist wichtig

Der Wechsel von Licht und Dunkelheit kann den Hormonhaushalt von Menschen beeinflussen. Der Zyklus gerät schnell durcheinander, wenn Sie nicht genug Tageslicht abbekommen. Bei Dunkelheit produziert der Körper viel Melatonin, ein Hormon, das die Konzentration des eisprungauslösenden Hormons LH vermindert. Deshalb ist es besser, nicht die Nächte durchmachen und auf der Arbeit nicht zu viele Spätschichten einzulegen.

Wenn Sie Ihr Schlafzimmer für drei oder vier Monate nachts komplett abdunkeln und nur bei Vollmond das Licht für drei Nächte hereinlassen, richten Sie Ihren Zyklus nach dem Mondrhythmus aus. So nimmt der Zyklus einen leicht zu kontrollierenden Takt an: An Vollmond findet der Eisprung statt und an Neumond die Menstruation.

Auf ausreichend Magnesium achten

Der Mann sollte genug Magnesium zu sich nehmen. Magnesium wirkt sich positiv auf die Enzymsysteme aus. Diese verhindern die Entstehung zellschädigender Substanzen. Außerdem erhöht eine ausreichende Magnesiumzufuhr die Menge und Beweglichkeit der Spermien. Enthalten ist Magnesium in Nahrungsmitteln wie Vollkornreis, Sonnenblumenkernen, Weizenvollkornbrot, Linsen, Nüssen und magnesiumreichen Mineralwässern.

Amalgam-Plomben entfernen lassen

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Zahnfüllungen aus Amalgam die Häufigkeit des Eisprungs gefährden können. Besprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, ob es sinnvoll ist, die Plomben entfernen zu lassen.

Körpergewicht normalisieren

Nicht zwangsläufig gefährdet Über- oder Untergewicht die Fruchtbarkeit. Dennoch kann der Körper auf solche ungünstigen Zustände reagieren, beispielsweise indem der Eisprung oder die Regel ausbleibt. Über 60 Prozent der Frauen, die mehr als 20 Prozent ihres Idealgewichts auf die Waage bringen, haben Zyklusstörungen. Ähnliches gilt für Frauen mit Untergewicht.

Bei Kinderwunsch den Stress reduzieren

Das Stresshormon Adrenalin ist ein starker Gegenspieler der Fruchtbarkeitshormone. Stress und zu großer Druck gefährden sowohl die Fruchtbarkeit von Frauen als auch von Männern. Dem kann ein Ausgleichssport wie Joggen oder Radfahren entgegenwirken. Eine weitere Möglichkeit, Stress abzubauen, bietet die Akupressur, denn nach der Philosophie der chinesischen Medizin werden durch Akupressur die Energieströme harmonisiert.

Gesund ernähren und Alkoholkonsum reduzieren

Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung unterstützt die natürlichen Funktionen des Körpers. Nehmen Sie neben Eisen und Jod nach Absetzung des Verhütungsmittels vor allem genug Folsäure zu sich. Damit sich das Ei in der Gebärmutter einnisten kann, muss der Körper auf genug Vitamin E zurückgreifen können. Es ist zum Beispiel in Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen und Distelöl enthalten. Auch Männer sollten sich gezielt ernähren: Für die Spermienbildung sind die Vitamine C, E und B12 wichtig.

Hin und wieder ein Glas Bier oder Wein schadet nicht. Regelmäßiger Alkoholkonsum verringert bei Männern jedoch die Samendichte und erhöht den Anteil missgebildeter Spermien. Außerdem schadet zu viel Alkohol der Erektionsfähigkeit und senkt auch die Lust auf Sex. Auch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Tee oder Cola sollten Sie nur in geringen Mengen zu sich nehmen. Ein oder zwei Tassen am Tag sind unbedenklich.

Mit dem Rauchen aufhören

Schon geringer Nikotinkonsum senkt die Chance, schwanger zu werden erheblich - vor allem bei Frauen. Durch eine hohe Schadstoffkonzentration in der Flüssigkeit der Eibläschen sowie in der Gebärmutterschleimhaut wird die Befruchtung und die Einnistung der Eizelle erschwert.

Auf Gleitmittel verzichten

Verzichten Sie auf den Gebrauch von Gleitcremes oder vermeiden Sie zumindest Produkte auf Ölbasis. Viele Gleitmittel wirken sich so auf den Scheidenbereich aus, dass die Samenzellen die Eileiter nicht mehr erreichen können, da ihre Beweglichkeit eingeschränkt ist.

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