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Gendefekt rettet Baby Abigail Lynn in den USA vor Adoption

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Rührendes Schicksal  

Gendefekt rettet Baby vor Adoption

08.06.2016, 09:49 Uhr | t-online.de

Gendefekt rettet Baby Abigail Lynn in den USA vor Adoption. Die kleine Abigail Lynn leidet am "Treacher Collins Syndrom". (Quelle: Screenshot von gofundme.com)

Die kleine Abigail Lynn leidet am "Treacher Collins Syndrom". (Quelle: Screenshot von gofundme.com)

Ein süßes Baby mit Gendefekt, enttäuschte Adoptiveltern und eine glückliche Mutter, die gar keine sein wollte. Was nach einem Märchen klingt, rührt im Netz gerade Millionen Menschen.

Als die US-Amerikanerin Christina Fisher im vorigen Jahr schwanger wurde, passte ihr das gar nicht. Die in Florida lebende Mutter einer 18-Jährigen war nach eigener Darstellung obdachlos, der Vater des ungeborenen Kindes war verschwunden, das Geld knapp. Und so fasste sie den Entschluss, ihr Baby nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Ein Paar aus Georgia war rasch gefunden. 

Adoptiveltern lehnen behindertes Baby ab?

Über das folgende Geschehen berichtet das People-Magazin reißerisch unter dem Titel: "Adoptiveltern verstoßen behindertes Baby", nachdem die lokale Presse zuerst die Geschichte aufgegriffen hat. Die Geburt war Anfang Januar, die Adoptiveltern in spe reisten nach Florida, um das Kind in Empfang zu nehmen. Doch dann kam der Schock. Die Ärzte entdeckten, dass das Kind einen schweren genetischen Fehler hat: das "Treacher Collins Syndrom", das zu Fehlbildungen im Gesicht führt.

Als die Adoptivmutter das kleine Mädchen mit Namen Abigail Lynn zum ersten Mal sah, begann sie zu schreien und lief davon, erinnert sich Fisher. Eine den Adoptiveltern nahestehende Person nennt in den Kommentaren des People-Magazins den Grund für den Gefühlsausbruch. Das Ehepaar aus Georgia hatten die Genehmigung für ein Kind ohne Behinderung. Nach US-Recht benötigen Adoptiveltern dafür eine gesonderte Zulassung – und die lag dem Paar nicht vor. 

"Die Kleine ist mein Herz"

Christina Fisher entschied, ihr kleines Mädchen zu behalten: "Ich habe es als Zeichen dafür genommen, dass sie zu mir gehört", erklärte Fisher der lokalen Tageszeitung. Die 36-Jährige lebt inzwischen in einer kleinen Wohnung, gemeinsam mit Abigail und mit einem Freund. Sie arbeitet bei einer Imbisskette, und sie bittet im Internet um Spenden für die Erziehung ihrer Tochter. So sind in drei Monaten bereits über 11.000 Dollar zusammengekommen.

"Die Kleine ist mein Herz", so die stolze Mutter. Abigail werde zwar im fortgeschrittenem Alter Operationen benötigen, aber nicht geistig behindert sein und ein völlig normales Leben führen können, da ist sich die zweifache Mutter sicher.

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