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Diese acht Körperformen gelten als übergewichtig

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Neue Figurtypen  

Diese Körperformen gelten als übergewichtig

23.10.2016, 09:15 Uhr | Andrea Goesch

Diese acht Körperformen gelten als übergewichtig. Schlank ist gesünder als dick. Das weiß jeder. Doch auch die Verteilung des Fetts spielt eine Rolle bei der Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schlank ist gesünder als dick. Das weiß jeder. Doch auch die Verteilung des Fetts spielt eine Rolle bei der Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

An welchen Körperstellen sich Fettpolster bilden, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Verteilung beeinflusst nicht nur das Aussehen, sondern auch die Gesundheit. Dabei reicht die klassische Unterscheidung in Apfel- und Birnen-Typ nicht aus. Das fanden Forscher heraus. Sie ermittelten 17 Körperformen - acht davon betreffen übergewichtige Menschen.

Die Typisierung soll helfen, das Risiko für bestimmte Krankheiten abschätzen zu können. Sie geht aus einem groß angelegten Projekt des Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen, kurz LIFE genannt, hervor. Fünf Jahre lang analysierte das Team die Körperformen von 10.000 Erwachsenen aus dem Großraum Leipzig.

Dabei lag bei acht Prozent der unter 40-jährigen Studienteilnehmer eine Adipositas (Fettleibigkeit) vor. Sie hatten einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30.

"Birne" und "Apfel" reichen nicht aus

"Es ist der Medizin bekannt, dass Fett je nach Lokalisation 'gut' (Hüftfett) oder 'schlecht' (Bauchfett) ist", sagt Dr. Henry Löffler-Wirth, der die Daten auswertete. Der Grund: Das Bauchfett schüttet neben entzündungsfördernden Botenstoffen auch Hormone aus. Sie erhöhen BlutdruckBlutzucker und Blutfettwerte und verändern den Stoffwechsel des Körpers.

Dennoch sei die Typisierung in gefährlichen Apfeltyp und harmloseren Birnentyp unzureichend, sagt Löffler-Wirth. Um die Gesundheitsrisiken übergewichtiger Menschen genauer zu untersuchen, sei eine stärkere Differenzierung nötig. "Allein für Menschen mit Präadipositas und Adipositas haben wir acht verschiedene Körperformen gefunden", sagt der Wissenschaftler. Sinn dieser Einteilung ist es, Frühzeichen bestimmter Erkrankungen zu finden und gesundheitliche Risiken einschätzen zu können.

Bodyscanner checkt Proportionen

Die Leipziger Forscher schauten sich die Körperproportionen ihrer Probanden unter Einsatz eines 3D-Bodyscanners noch genauer an. Sie stellten fest, dass sich das Fett, je nach Körpertyp und Geschlecht, an sehr unterschiedlichen Stellen ansammelt. Bei manchen Menschen sei das der Bauch, andere dagegen hätte Polster am Po, an den Oberarmen oder am Hals, so die Wissenschaftler. Daraus resultieren acht Figurtypen, die charakteristisch für Männer und Frauen mit Übergewicht und Adipositas waren.

Acht riskante Figurtypen

Die Namen der Phänotypen sind allerdings weniger anschaulich als der Vergleich mit bekannten Fruchtformen. In ihrer Klassifizierung verwenden die Leipziger Forscher abstrakte Kürzel - eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen und einer knappen Beschreibung:

  • B2: Langer, mittelkräftiger Oberkörper, kurze Beine, männlich oder weiblich
  • B3: Breiter Oberkörper, großer Bauchumfang, männlich und weiblich
  • B4: Großer Bauchumfang, breite Schultern, männlich und weiblich
  • F5: Großer Bauchumfang, meist weiblich
  • M5: Schmale Schenkel, großer Bauchumfang und lange Arme und Beine, meist männlich
  • M6: Breite Schultern, kräftiger Nacken und Oberkörper, meist männlich
  • M7: Dicke Beine, schmaler Torso, überwiegend männlich
  • M8: Breiter Oberkörper, dicke Arme und Beine, meist männlich

Innerhalb dieser Einteilung nehmen die Typen B3 und B4 eine besondere Rolle ein. Beide haben einen BMI von durchschnittlich 34 und gehören daher zu den Phänotypen, die am stärksten adipös sind.

 (Quelle: LIFE-Studie, Universität Leipzig) (Quelle: LIFE-Studie, Universität Leipzig)

Auch der Lebensstil ist ein wichtiger Faktor

Im nächsten Schritt wollen die Forscher herausfinden, welche Körpertypen ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten haben. Wahrscheinlich sei eine Kombination aus mehreren Faktoren. "Eine genetische Veranlagung, körperliche Aktivität und Ernährung dürften jedoch den größten Einfluss haben", sagt Löffler-Wirth.

Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Figurtypen und dem Lebensstil, zu dem Bewegung, Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum gehörten, würden derzeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit erforscht. Ebenso werde untersucht, welchen Einfluss die Körperformen auf die Blutwerte und den Hormonhaushalt hätten.

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