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Diese Lebensmittel dämpfen den Heißhunger

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Suppe, Quark und Saures  

Diese Lebensmittel bremsen den Heißhunger

16.01.2017, 11:27 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Diese Lebensmittel dämpfen den Heißhunger. Quark und Minze helfen gegen Heißhunger (Quelle: dpa)

Quark und Minze helfen gegen Heißhunger (Quelle: dpa)

Die Feiertage haben ihre Spuren auf den Hüften hinterlassen. Kein Wunder, dass Abspecken zu den häufigsten Vorsätzen für das neue Jahr gehört. Fies nur, dass der Heißhunger diesen Plan so oft durchkreuzt. Wer zu den richtigen Hungerbremsen greift, lässt die Pfunde leichter purzeln.

Es gibt zwei Wege, den Heißhunger zu überlisten: über die Geschmacksrezeptoren der Zunge und über die Dehnung des Magens. Weitet sich der Magen ausreichend, signalisiert er Sättigung. So ist beispielsweise eine große Portion Salat ideal, um den Magen mit reichlich Füllstoff zu versorgen, ohne ihn mit überflüssigen Kalorien zu belasten.

Salat und Suppe sind gesunde Magenfüller

Suppe ist ebenfalls ein guter Magenfüller. "Bei Suppen sorgt die Wärme zudem dafür, dass wir uns lange angenehm satt fühlen", weiß Diplom-Ökotrophologin Brigitte Neumann. Die Ernährungswissenschaftlerin aus dem Fränkischen Uttenreuth empfiehlt vor allem mit Gemüsesuppen den Hunger zu stillen. "Wenn es schnell gehen soll, ist tiefgekühltes Suppengemüse in Gemüsebrühe ideal. Einfach kurz aufkochen und dann genießen."

Getreideklößchen unterstützen dabei den sättigenden Effekt, ohne zu viele Kalorien zu liefern. Für den Teig vermengt die Expertin zwei Esslöffel Getreidegries, ein Ei, einen Esslöffel Frischkäse sowie Gewürze nach Geschmack. Anschließend kleine Klößchen formen und 15 Minuten in der Suppe kochen lassen. Das enthaltene Ei beugt dank reichlich Eiweiß späterem Heißhunger vor.

Proteine machen lange satt und hemmen die Lust auf Süßes

"Neben Eiern sind auch Quark, Harzer Käse und fettarme Sauermilchprodukte gute Heißhungerbremsen", sagt Neumann. Die Proteine kurbeln nicht nur den Stoffwechsel an und erhöhen so den Energieverbrauch. Sie haben zudem einen hohen Sättigungswert und zügeln so den Appetit auf Schokolade, Chips und andere süße Sünden. Auch eine Scheibe Vollkornbrot ist laut der Ernährungsexpertin ideal für den Hunger zwischendurch.

Saures lässt den Hunger schrumpfen

Intensive Geschmacksreize können den Heißhunger ebenfalls bremsen. So kann es helfen, bei Verlangen nach Schokolade etwas Saures zu essen: Zieht sich im Mund alles zusammen, sinkt die Lust aufs Essen automatisch. Eine saure Gurke, direkt aus dem Glas genascht oder als Brotgarnitur stoppt so manche Heißhungerattacke. Das gilt auch für ein Glas Zitronen-Wasser. Ein Essig-Öl-Dressing im Salat lässt uns bei der Hauptmahlzeit weniger zulangen und unterstützt den Sättigungseffekt.

Schärfe betäubt die Geschmacksrezeptoren

Auch Schärfe kann verhindern, dass man zu oft zulangt. Von scharfen Chilichips isst man in der Regel weniger als von der milden Paprikavariante. Das liegt daran, dass die Schärfe die Geschmacksrezeptoren betäubt. Dadurch sinkt das Verlangen immer weiter zu essen.

Scharfe Pfefferminzbonbons und -kaugummis haben einen ähnlichen Effekt. Auch der Griff zur Zahnbürste ist beliebt, um den Schokoladenhunger in Schach zu halten. Denn der Geschmack nach frischer Minze dämpft das Verlangen nach Zucker.

Bitterstoffe setzen Sättigungsbremse in Gang

Bittere Salatsorten wie Chicorée, Endivie, Rucola und Radicchio beugen Heißhungerattacken ebenfalls vor. Sobald die Zunge etwas Bitteres schmeckt, wird eine Sättigungsbremse in Gang gesetzt. Der bittere Geschmack ist für den Körper ein Warnsignal vor möglicherweise giftigen Substanzen. Er möchte verhindern, dass man zu viel davon aufnimmt und man isst automatisch weniger. Die Salatsorten schmecken als Salat angerichtet, im Sandwich oder im Quark als Brotaufstrich.

„Zu viel Verzicht macht uns zur Raupe Nimmersatt“

Hilft das alles nichts und die Lust auf Schokolade wird übermächtig, gilt: "Einfach ein Stück essen und der Lust nachgeben, statt sich wie die kleine Raupe Nimmersatt durch eine Fülle von kalorienarmen Snacks zu futtern", empfiehlt die Gesundheitsexpertin. "Es muss ja nicht gleich die ganze Tafel sein."

Heißhungerattacken: Wer die Auslöser kennt, kann gegensteuern

Außerdem rät die Expertin, bei ständigen Heißhungerattacken auf Ursachenforschung zu gehen. "Häufig lassen uns Stress, Langeweile, Frust oder ein zu reichliches Süßigkeiten-Angebot zulangen. Wer weiß, warum er zugreift, kann die Auslöser bekämpfen und gesunde Alternativen schaffen."

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