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Richtig trinken: Ist zu viel Wasser schädlich?

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Diese Nebenwirkungen sind möglich  

Richtig trinken: Ist zu viel Wasser schädlich?

01.06.2017, 17:03 Uhr | dpa-tmn

Richtig trinken: Ist zu viel Wasser schädlich?. Um den natürlichen Flüssigkeitsverlust auszugleichen, sollte ein Erwachsener täglich etwa 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Um den natürlichen Flüssigkeitsverlust auszugleichen, sollte ein Erwachsener täglich etwa 1,5 Liter über den Tag verteilt trinken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Erwachsener verliert täglich bis zu 2,5 Liter an Wasser. Nicht nur deshalb ist eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens 1,5 Litern wichtig. Doch kann man auch zu viel Wasser trinken?

Wenig Trinken ist überhaupt nicht gut. Die Konzentrationsfähigkeit sinkt, aber auch das körperliche Wohlbefinden lässt dann häufig nach. Denn der Körper verliert fortwährend Flüssigkeit – und das nicht nur bei physischen Aktivitäten, sondern selbst beim Stillsitzen, beim Lesen und sogar im Schlaf.

Den täglichen Wasserverlust ausgleichen

"Durchschnittlich verliert ein Erwachsener ohne körperliche Belastung täglich bis zu 2,5 Liter an Wasser", sagt Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Bremen. Wird dieses Defizit übers Trinken nicht ausgeglichen, dann kommt die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Körper nur zäh voran. "Folgen können neben Konzentrationsstörungen etwa Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu Verwirrtheit sein", sagt der Allgemein- und Sportmediziner Wolfgang von Schreitter aus Neuss.

Flüssigkeit auch über feste Nahrung

Die 2,5 Liter Flüssigkeit müssen dem Körper wieder zugeführt werden. Ein gesunder Erwachsener sollte täglich im Schnitt mindestens 1,5 Liter an Getränken zu sich nehmen, der Rest wird über feste Nahrung aufgenommen", sagt die Ernährungswissenschaftlerin Nadia Röwe vom Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn.

Ist zu viel Wasser trinken schädlich?

Laut von Schreitter kann man auch zu viel trinken. Dann ist von einer Überwässerung des Körpers (Hyperhydratation) die Rede. "Symptome sind Schwellungen am Körper, Herzrasen und schlimmstenfalls Krampfanfälle", sagt er. Aber: Bei einem Gesunden, der keine Nieren-, Herz- oder Lebererkrankung hat, ist eigentlich nicht damit zu rechnen, da zu viel Flüssigkeit einfach wieder ausgeschieden wird.

Trinken in den Alltag integrieren

Wahrscheinlicher ist eher, dass vor allem Erwachsene und unter ihnen gerade Senioren Probleme haben, die empfohlene Flüssigkeitsmenge täglich zu sich zu nehmen. "Manchmal reicht es schon, ein paar Rituale zu schaffen", erklärt Oelmann. Dazu gehört, vor jeder Mahlzeit, bei der Ankunft am Arbeitsplatz und beim Heimkommen ein Glas Wasser zu trinken. Empfehlenswert ist, immer eine Flasche Wasser griffbereit zu haben und sich selbst die Vorgabe zu machen, dass die Flasche am Ende des Tages leer sein muss.

Bei sportlicher Betätigung mehr Trinken

Gerade bei großer Hitze sollte auch mehr als die sonst übliche Tagesmenge getrunken werden, da der Körper zwangsläufig mehr ausscheidet. Das gilt auch beim Sporttreiben. Wie viel mehr es sein sollte, ist individuell verschieden. "Eine Faustregel lautet: Pro Stunde Sport circa 0,4 bis 0,8 Liter mehr sportgerechte Getränke wie etwa Wasser", erklärt Oelmann.

Nicht zu viel auf einmal trinken

Ebenfalls wichtig ist, über den Tag verteilt zu trinken. Die Tagesration auf einmal zu trinken und zu glauben, dass der Körper nun erst einmal versorgt ist – das ist ein Trugschluss. Denn der Organismus kann nur eine begrenzte Menge verarbeiten. Für chronisch kranke Menschen etwa mit einer Nierenerkrankung gelten andere Empfehlungen. "Das sollten Betroffene individuell mit ihrem Arzt klären", rät von Schreitter.

Deutsches Leitungswasser unbedenklich

"Ideale Durstlöscher sind Mineral- oder Leitungswasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees", sagt Röwe. Leitungswasser kann man in Deutschland bedenkenlos trinken, wie Oelmann sagt: "Die Qualität ist gut, das haben etliche Untersuchungen gezeigt."

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