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Wermut wird nicht nur für Absinth verwendet

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Kräuterlexikon  

Wermut

18.12.2015, 13:19 Uhr | om (CF)

Wermut wird nicht nur für Absinth verwendet. Aufgrund der Bitterkeit der Pflanze, ist der Ausdruck "Wermutstropfen" negativ behaftet. (Quelle: imago/blickwinkel)

Aufgrund der Bitterkeit der Pflanze, ist der Ausdruck "Wermutstropfen" negativ behaftet. (Quelle: blickwinkel/imago)

Wermut ist ein Hauptbestandteil von Absinth, einem alkoholischen Getränk, das vom 18. bis 19. Jahrhundert sehr populär war. Doch so gefährlich, wie damals angenommen, ist der in Wermut enthaltene Thujon-Gehalt gar nicht. Vielmehr kurbelt das Kraut die Verdauung an. Eine Ehrenrettung.

Pflanze

Wermut (Artemisia absinthium) ist eine mehrjährige Pflanze, die durch die starke Verzweigung ihrer Stängel auffällt. Die Blätter der krautigen Pflanze sind dreifach fiederspaltig und durch ihre weiche Behaarung grau gefärbt. Wermut gehört zur Familie der Korbblütler und erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter. Von Juli bis September kommt es zur Blüte der Pflanze, die sich durch gelbe kugelige Blüten äußert. Wermut macht Trockenheit nichts aus, weshalb er in trockenen Regionen von Südeuropa bis Nordafrika verbreitet ist.

Verwendung

Das ganze Kraut inklusive Blättern, doch ohne Wurzeln, wird verarbeitet.

Inhaltsstoffe

  • Bitterstoffe (vor allem Absinthin)
  • ätherisches Öl (Bestandteil: alpha-Thujon)
  • Flavonoide

Wirkung

Die im Wermut enthaltenen Bitterstoffe regen die Produktion von Magensäure und Speichel an – und damit den Appetit. Auch die Verdauung wird gefördert, weshalb Inhaltsstoffe von Wermut oft in Magenbittern enthalten sind.

Darüber hinaus kann das Kraut einen positiven Einfluss bei Erkältungs- und anderen Infektionskrankheiten haben. Es sollte bei Bedarf ein entsprechendes Präparat in der Apotheke besorgt werden.

Nebenwirkungen

Wie alle Kräuter mit Anteilen ätherischen Öls sollte Wermut nur verdünnt genutzt werden. Im Wermutöl kann das enthaltene Thujon in zu hoher Konzentration ansonsten zu Krämpfen und Erbrechen führen. Aus diesen Gründen sollten entsprechende Präparate nicht bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie während der Schwangerschaft angewendet werden.

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