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Bettenmachen ist ungesund: Gefahr durch Hausstaubmilben

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Bettenmachen ist ungesund

27.03.2013, 10:16 Uhr | ts

Bettenmachen ist ungesund: Gefahr durch Hausstaubmilben. Milben mögen gemachte Betten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Betten machen ist ungesund (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sein Bett morgens sorgfältig macht, die Decke ordentlich ausbreitet und vielleicht noch eine Tagesdecke darüber drapiert, schafft paradiesische Verhältnisse für Milben. Denn die winzigen Tiere vermehren sich besonders stark in einer feuchten Umgebung. Sie können eine Hausstauballergie und sogar Asthma verursachen. Ungemachte Betten sind deshalb besser für unsere Gesundheit. Dies haben britische Forscher herausgefunden.

Warum zu viel Ordnung schadet

Der Großteil der Hausstaubmilben befindet sich im Bett. Rund 1,5 Millionen dieser Spinnentiere halten sich dort auf. Sie ernähren sich von Hautschuppen und Haaren. Die Forscher von der Kingston Universität in London untersuchten, unter welchen Bedingungen sich die Tiere besonders stark vermehren. Unter anderem spielt dabei auch die Bauweise von Häusern eine Rolle. Generell gilt: Milben lieben es feucht. "Eine so einfache Sache, wie das Bett tagsüber ungemacht zu lassen, hilft, der Matratze und der Bettwäsche Feuchtigkeit zu entziehen," so Dr. Stephen Pretlove von der Kingston Universität. "Die Milben dehydrieren und sterben vielleicht sogar."

So rücken Sie den Milben zu Leibe

Ganz lassen sich die mikroskopisch kleinen Tiere nicht aus unseren Betten verbannen. Denn dort sammeln sich mit der Zeit Unmengen an Hautschuppen an - das Hauptnahrungsmittel für Milben. Doch mit ein paar Tricks lässt sich immerhin ihre Anzahl reduzieren. Das beste Mittel gegen Milben ist frische Luft. Noch besser, als Betten gar nicht zu machen, ist daher, die Decken zum Lüften nach draußen zu hängen und sie danach nicht mehr über dem Bett auszubreiten. Außerdem hilft es, die Bettbezüge regelmäßig zu waschen - am besten einmal pro Woche bei mindestens 60 °Celsius. Alle acht Jahre sollte die Matratze ausgetauscht werden.

Tipps für Allergiker

Durch die Ausscheidungen der Milben können bei Menschen Hausstauballergien ausgelöst werden. Häufig macht sich eine Allergie zunächst durch eine laufende Nase und juckende Augen bemerkbar. "Die Allergene, die sie produzieren werden vor allem im Schlaf eingeatmet und sind eine Hauptursache für Krankheiten wie Asthma", erklärt Pretlove. Um die Anzahl der Milben im Schlafzimmer möglichst gering zu halten, sollten Allergiker milbendichte Bett- und Matratzen-Überzüge verwenden. Sie sollten ferner auf Teppiche und dicke Vorhänge im Schlafzimmer verzichten. Gardinen sollten statt dessen aus dünnem Stoff und waschbar sein.

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