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Kurzzeitpflege: Was versteht man darunter?

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Kurzzeitpflege: Was versteht man darunter?

02.01.2013, 11:52 Uhr | md (CF)

Die Kurzzeitpflege soll diejenigen Menschen entlasten, die sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Schließlich kostet eine solche Fürsorge viel Kraft, sodass hin und wieder eine Auszeit unbedingt nötig ist. Während dieser Auszeit kümmern sich professionelle Pflegekräfte um das Familienmitglied. Anspruch auf bis zu 28 Tage Kurzzeitpflege im Jahr haben Angehörige von Pflegebedürftigen, die mindestens in Pflegestufe I eingeordnet wurden.

Kurzzeitpflege soll Angehörigen Erholung ermöglichen

Die Betreuung eines pflegebedürftigen Familienmitglieds ist eine sehr herausfordernde Aufgabe. Sie erfordert sowohl psychisch als auch physisch viel Kraft. Dennoch käme es für viele Menschen niemals infrage, Angehörige wie Vater oder Mutter dauerhaft in ein Pflegeheim zu geben. Doch jeder braucht mal Erholung, und hier kommt die Kurzzeitpflege ins Spiel. Im Rahmen dieses maximal vierwöchigen Zeitraums übernehmen professionelle Pfleger in stationären Einrichtungen die Aufgabe der Angehörigen. Die Verwandten haben so die Möglichkeit, in den Urlaub zu fahren oder sich anderweitig zu erholen. (Kurzzeitpflege beantragen: So geht’s)

Pflegekasse trägt die Kosten für die Kurzzeitpflege

Die Kurzzeitpflege erfolgt in der Regel in einer stationären Einrichtung, die zudem staatlich anerkannt sein muss. Ambulante Pflege im eigenen Haus wird nur in Ausnahmefällen gewährt oder aber bei Kindern bis zum 25. Lebensjahr. Die Kosten hierfür trägt die Pflegekasse, sofern der Pflegebedürftige bei Antragsstellung bereits in eine Pflegestufe eingeordnet wurde.

Egal ob Pflegestufe I oder III – Antragsteller erhalten immer den Höchstsatz von derzeit 1.550 Euro für einen ganzen Monat oder entsprechend anteilig für den beantragten Zeitraum (Stand: November 2012). Der Betrag soll die Kosten für pflegerische sowie medizinische Aufwendungen decken. Alle Kosten, die über den Höchstbetrag hinausgehen, müssen Pflegebedürftige selbst tragen. Gleiches gilt auch für Zusatzleistungen wie Unterkunft oder Verpflegung. Das eigentlich bezogene Pflegegeld verringert sich während der Kurzzeitpflege übrigens auf die Hälfte, so berichtet die Barmer GEK Pflegekasse. (Häusliche Pflege: Was zahlt die Pflegekasse?)

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