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Kreuzallergie: Obst lieber meiden

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Kreuzallergie  

Pollenallergiker vertragen oft Äpfel nicht

13.01.2012, 16:03 Uhr | dpa-tmn, dapd

Kreuzallergie: Obst lieber meiden. Pollenallergiker vertragen oft auch keine Nüsse. (Quelle: dapd)

Pollenallergiker vertragen oft auch keine Nüsse. (Quelle: dapd)

Wenn der Biss in den Apfel ein unangenehmes Kribbeln auslöst, ist ein Arztbesuch ratsam. Denn Menschen, die an Heuschnupfen leiden, haben bei diesen Reaktionen wahrscheinlich eine sogenannte Kreuzallergie. Überraschende Fakten zum Thema Allergien.

Wer Birke nicht verträgt, sollte Äpfel meiden

Jeder zweiter Pollenallergiker reagiert auch gereizt auf bestimmte Lebensmittel. Zu den Betroffenen zählen vor allem auch Menschen, die in diesen Tagen an Haselpollen leiden. Wer allergisch gegen Haseln ist, sollte sich auch auf Äpfel, Birnen, Aprikosen oder Nüsse untersuchen lassen. Außerdem vertragen etwa 70 Prozent der Birkenallergiker Äpfel, Haselnüsse, Kirschen, Pfirsiche, Karotten, Sellerie und Soja nicht. Wer allergisch gegen Beifuß ist, meidet am besten exotische Früchte oder Sellerie.

Lebensgefahr für unwissende Kreuzallergiker

Die Symptome einer Kreuzallergie erscheinen auf den ersten Blick harmlos: Juckreiz am Mund oder ein Kitzeln im Hals. Bei großen Mengen des kritischen Lebensmittels kann es jedoch lebensbedrohlich werden. Insgesamt leiden etwa zehn bis fünf Prozent der Deutschen an einer Kreuzallergie. Trotzdem ist das Phänomen unter Ärzten noch relativ unbekannt. Eine Kreuzallergie kann in jedem Alter beginnen. Viele Patienten entwickeln Heuschnupfen und die dazugehörige Nahrungsmittelallergie gleichzeitig. Die Ursache für Kreuzallergien sind bestimmte Eiweißstrukturen, die sowohl in den Pollen als auch in den Nahrungsmitteln auftauchen.

Immer längere Leidenszeit für Allergiker

Die Leidenszeit für Allergiker wird von Jahr zu Jahr länger. Schuld daran ist der weltweite Temperaturanstieg, der zwischen 2000 und 2007 die Pollenzeit kontinuierlich verlängert hat, wie der Deutsche Wetterdienst berichtet. Hilfreiche Informationen erhalten Allergiker zum Beispiel bei der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.

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