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Parkinson entwickelt sich in Deutschland zur Volkskrankheit

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Parkinson  

Parkinson entwickelt sich zur Volkskrankheit

11.04.2013, 14:22 Uhr | dapd, AFP

Parkinson entwickelt sich in Deutschland zur Volkskrankheit. Parkinson entwickelt sich, Experten zufolge zur neuen Volkskrankheit.

Parkinson entwickelt sich, Experten zufolge zur neuen Volkskrankheit.

Experten gehen von 13.000 Parkinson-Neuerkrankungen jährlich aus. Die Erkrankung entwickle sich zur Volkskrankheit. Bundesweit seien bereits 280.000 Menschen betroffen, bei schätzungsweise 100.000 Menschen werde die Krankheit nicht richtig erkannt.

Parkinson-Erkrankungen nehmen zu

Mit der steigenden Lebenserwartung in Deutschland wächst auch die Zahl der Parkinson-Erkrankungen. Parkinson sei wegen der demographischen Entwicklung dabei, eine Volkskrankheit zu werden, erklärte Magdalene Kaminski, Vorstandschefin der Deutschen Parkinson Vereinigung. Derzeit sind demnach bundesweit rund 280.000 Menschen mit Parkinson bekannt. Gesicherte Zahlen gibt es aber nicht. Experten schätzen, dass in Deutschland künftig jährlich rund 13.000 neue Parkinson-Erkrankungen hinzukommen werden.

Krankheit ist nicht heilbar

Parkinson gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Erstmals hat der Arzt James Parkinson 1817 die Symptome beschrieben. Die Krankheit ist nicht heilbar. Wenn die ersten Symptome richtig diagnostiziert werden, lässt sich Morbus Parkinson aber inzwischen so gut behandeln, dass der Krankheitsverlauf erheblich verlangsamt werden kann.

Meist treten die ersten Symptome im Alter zwischen 50 und 60 Jahren auf. Angaben zufolge sind aber acht bis zwölf Prozent der Patienten erst um die 40 Jahre alt oder noch jünger.

Parkinson wird oft nicht erkannt

Im frühen Stadium von Parkinson können Angstzustände und depressive Verstimmungen auf die Krankheit hindeuten. Diese psychischen Symptome würden jedoch oft nicht mit der motorischen Erkrankung in Verbindung gebracht, sagt der Psychiater und Neurologe Thomas Müller. Die Betroffenen würden fälschlicherweise mit einer Psychotherapie behandelt, etwa gegen Depressionen, das Burn-Out-Syndrom oder mangelnde Belastbarkeit, sagte Müller. Insbesondere bei jungen Patienten dauere es teilweise bis zu fünf Jahre, bis Parkinson richtig erkannt werde.

Motorische Veränderungen ernst nehmen

Müller mahnte daher eine erhöhte Sensibilität bei Ärzten und Psychotherapeuten an. Bei psychischen Leiden sollten in der Diagnose auch nur gering auftretende motorische Veränderungen wie etwa Zittern oder dumpfe, einseitige Schmerzen berücksichtigt werden. Die Deutsche Parkinson Vereinigung (dPV) geht davon aus, dass bei schätzungsweise 100.000 Menschen die Krankheit nicht richtig erkannt werde.

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