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Medikamente: Bei weißen, blauen oder grünen Rezepten zahlt die Krankenkasse nicht

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Farbenlehre bei Rezepten  

Bei weiß, blau und grün zahlt die Kasse nicht

09.05.2014, 15:45 Uhr | dpa

Medikamente: Bei weißen, blauen oder grünen Rezepten zahlt die Krankenkasse nicht. Medikamente, die auf rosa Rezepten verschrieben werden, übernimmt die Kasse. (Quelle: dpa)

Medikamente, die auf rosa Rezepten verschrieben werden, übernimmt die Kasse. (Quelle: dpa)

Das rosa Rezept vom Arzt kennt jeder. Doch was hat es mit weißen, grünen oder gelben Papieren auf sich? Welche übernimmt die Krankenkasse und was muss selbst gezahlt werden?

Gesetzlich Krankenversicherte bekommen in der Regel ein rosa Rezept, wenn ihr Arzt ihnen Medikamente verschreibt. Darauf verordnete Arzneimittel sind im Leistungskatalog der Kassen enthalten, der Patient muss gegebenenfalls etwas dazuzahlen. Erhält er allerdings ein blaues oder weißes Rezept, muss er den vollen Preis selbst tragen, erläutert die Landesapothekerkammer Brandenburg. Denn dann handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Mittel, das nicht zum Leistungskatalog der Kassen gehört. Das ist zum Beispiel bei der Anti-Baby-Pille für Frauen über 20 Jahren der Fall.

Weiß und Blau gelten länger

Auch Privatpatienten erhalten weiße oder blaue Rezepte. Diese gelten in allen Fällen zwölf Wochen ab Ausstellungsdatum. Rosa Rezepte sind dagegen in der Regel nur innerhalb von vier Wochen in der Apotheke einlösbar sind.

Grüne Rezepte müssen selbst bezahlt werden

Ein grünes Rezept gibt es, wenn der Arzt ein apothekenpflichtiges, aber freiverkäufliches Medikament empfiehlt, das sich der Patient auch auf eigene Faust kaufen könnte. Das grüne Papier ist unbegrenzt gültig, die Kasse kommt für das Mittel nicht auf.

Gelb für Betäubungsmittel

Wem der Arzt ein starkes Schmerzmittel wie Morphin verschreibt, der bekommt ein gelbes Rezept und muss der Kammer zufolge etwas zuzahlen, den Großteil übernimmt die Kasse. Diese speziellen Formulare für Betäubungsmittel müssen innerhalb von sieben Tagen eingelöst werden und bestehen aus drei Ausfertigungen. Das Original geht an die Kasse, Arzt und Apotheker behalten je einen Durchschlag.

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