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Nur noch 55 Medikamente auf schwarzer Liste

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Nach Medikamentenskandal  

Nur noch 55 Medikamente auf schwarzer Liste

19.12.2014, 14:50 Uhr

Nur noch 55 Medikamente auf schwarzer Liste. Wegen Mängeln bei der Zulassung sollen viele Medikamente nicht mehr verkauft werden.  (Quelle: dpa)

Wegen Mängeln bei der Zulassung sollen viele Medikamente nicht mehr verkauft werden. (Quelle: dpa)

Nach dem Medikamentenskandal um gefälschte Zulassungsstudien in Indien schrumpft die Liste der vom Markt gezogenen Präparate. Von den 80 Generika (Nachahmer-Präparate) mit ruhender Zulassung standen am Freitagmorgen noch 55 auf der Liste des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Hinter 20 Präparaten steht allerdings der Vermerk, das "Ruhen der Zulassung sei derzeit nicht vollziehbar", da Rechtsmittel eingelegt worden seien. Die schwarze Liste ist online unter http://www.bfarm.de einsehbar und wird täglich aktualisiert. Dies sei für alle eine Chance, auf dem Laufenden zu sein und solle für Transparenz sorgen, sagte ein Sprecher des BfArM der Deutschen Presse-Agentur.

176 Zulassungen überprüft

Anfang Dezember hatte das BfArM insgesamt 176 Zulassungen für Arzneien überprüft, für die von der indischen Firma GVK Biosciences sogenannte Bioäquivalenzstudien durchgeführt worden waren. Diese hatten sich bei einer Inspektion als mangelhaft erwiesen.

Zu den 80 gestoppten Präparaten zählen unter anderem Medikamente gegen hohen Blutdruck, Migräne, Depressionen und Mittel zur Vorbeugung von Herzinfarkten.

Keine Hinweise auf Gesundheitsgefahr

"Es handelt sich um Arzneien in unterschiedlichen Darreichungsformen und Packungsgrößen, die aber jeweils eine eigene Zulassung benötigen", sagte ein Sprecher des BfArM. Es lägen keine Hinweise auf Gesundheitsgefahren für Patienten vor, hieß es weiter. Die Liste der betroffenen Mittel wurde auf den Seiten des Instituts veröffentlicht. Klicken Sie hier.

Medikamente nicht eigenmächtig absetzen

Wer eines dieser 80 Medikamente einnimmt und nun verunsichert ist, sollte mit seinem Arzt und Apotheker darüber sprechen, statt es eigenmächtig abzusetzen, so ein Sprecher des BfArM.

Zum anderen gehe es hier nicht um Wirkstoffe, die neu getestet wurden, sondern um solche, deren Wirkung und Sicherheit schon länger bekannt ist. Wenn die Studien zur Zulassung eines Generikums nicht korrekt ausgeführt wurden, könnte das Risiko im schlimmsten Fall darin bestehen, dass die Nachahmer-Produkte weniger stark oder nicht so schnell wirkten wie die Originale. Das wäre laut des BfArM-Sprechers aber wahrscheinlich schon aufgefallen, da die betroffenen Medikamente bereits länger auf dem Markt seien.

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