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Impfkalender 2017/18: Neue Empfehlungen der Stiko, alle Termine

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Impfkalender 2017/2018  

Diese Impfungen empfiehlt die STIKO für Kinder

05.10.2017, 08:00 Uhr | t-online.de, dpa-tmn

Impfkalender 2017/18: Neue Empfehlungen der Stiko, alle Termine. Impfkalender: Diese Impfungen werden von der Ständigen Impfkommission für Kinder empfohlen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/scyther5)

Impfkalender: Diese Impfungen werden von der Ständigen Impfkommission für Kinder empfohlen. (Quelle: scyther5/Thinkstock by Getty-Images)

Welche Impfungen brauchen Kinder und welche nicht? Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfiehlt Eltern die folgenden Impfungen. Für gewöhnlich sind moderne Impfstoffe gut verträglich. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen werden nur in ganz seltenen Fällen beobachtet. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt beraten.

Von der STIKO empfohlene Impfungen für Kinder

Wann?FolgeImpfung
6 Wochen1. ImpfungRotaviren
2 Monate1. ImpfungDiphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B, Pneumokokken
2 Monate2. ImpfungRotaviren
3 Monate2. ImpfungDiphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B
3 - 4 Monateggf. 3. ImpfungRotaviren
4 Monate3. ImpfungDiphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B
4 Monate2. ImpfungPneumokokken
11 - 14 Monate4. ImpfungDiphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B
11 - 14 Monate3. ImpfungPneumokokken
11 -14 Monate1. ImpfungMasern, Mumps, Röteln, Windpocken (Varizellen)
12 - 23 Monate1. ImpfungMeningokokken C
15 - 23 Monate2. ImpfungMasern, Mumps, Röteln, Windpocken (Varizellen)
5 - 6 Jahre1. AuffrischimpfungTetanus, Diphtherie, Keuchhusten
9 - 14 Jahre1. Impfung + 2. ImpfungGebärmutterhalskrebs (HPV) - Standardimpfung für Mädchen.
Zwei Impfdosen im Abstand von sechs Monaten.
9 - 17 Jahre2. AuffrischimpfungTetanus, Diphtherie, Keuchhusten
9 - 17 Jahre1. AuffrischimpfungKinderlähmung (Poliomyelitis)
9 - 17 Jahre1. ImpfungHepatitis B**
9 - 17 Jahre1. ImpfungWindpocken *
ab 18Auffrischimpfung, bzw. NachholimpfungTetanus, Diphtherie, Keuchhusten
ab 18ggf. NachholimpfungMasern***

Die STIKO hat einige Empfehlungen geändert 

Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren wird keine als Nasenspray verabreichte Grippeschutzimpfung mehr empfohlen. Im Vergleich zu den normalen inaktivierten Grippeimpfstoffen sei "keine überlegene Wirksamkeit" des Nasensprays mehr nachweisbar, teilt die Ständige Impfkommission ín ihren neuen Impfempfehlungen mit.

Bereits in der vergangenen Grippesaison hatten die Experten ihre Empfehlung, kleinere Kinder, die etwa unter chronischen Krankheiten leiden, bevorzugt mit dem über die Nase zu gebenden Lebendimpfstoff zu versorgen, vorläufig ausgesetzt. Die Empfehlung wurde nun endgültig zurückgezogen. Experten zufolge sind der Oktober und der November die beste Zeit für die Grippeschutzimpfung.

Influenza-Impfung für Schwangere ratsam

Schwangere sollen sich zudem grundsätzlich gegen Grippe impfen lassen. Bei ihnen besteht – wie bei einigen anderen Patientengruppen auch – ein Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Impfen lassen können sich Frauen vor der Schwangerschaft oder nach der zwölften Schwangerschaftswoche. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft werden nur Frauen ohne Impfschutz geimpft, die zum Beispiel an Asthma erkrankt sind. Bei ihnen würde die Grunderkrankung durch eine Grippe verschlimmert.

Frauenärzten zufolge schützt die Schwangere mit der Impfung nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Baby. "Die Antikörper gehen auf das ungeborene Kind über", erklärt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. So bleibe das Baby auch nach der Geburt geschützt.

Grippe kann bei Babys Komplikationen hervorrufen

Das Immunsystem von Neugeborenen kann sich noch nicht selbst gegen die Viren wehren. Der Schutz ist wichtig, weil eine Grippe bei Neugeborenen Komplikationen wie eine Lungenentzündung nach sich zieht. Betroffene Babys sind zudem manchmal so schwach, dass sie nicht mehr trinken können und künstlich ernährt werden müssen.

Auch Frühgeburten kann eine Grippeschutzimpfung unter Umständen verhindern: "Wenn es bereits Probleme gibt – etwa vorzeitige Wehen – kann eine Influenzainfektion das Fass zum Überlaufen bringen und eine vorzeitige Geburt auslösen", warnt Albring. "Die Impfung dagegen hat keinerlei schädliche Einflüsse auf die Schwangere, auf das ungeborene Baby oder auf seine spätere Entwicklung."

Zeitfenster für Impf-Nachzügler

Für Kinder, die im ersten Lebensjahr nicht gegen Diphtherie, Keuchhusten, Tetanus, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Hepatitis B und Pneumokokken geimpft wurden, oder bei denen die Impfserie nicht komplettiert wurde, sind Nachholimpfungen im Alter von 15 bis 23 Monaten ratsam. Das sollten Eltern mit dem Kinderarzt besprechen.

Anmerkungen

* bisher nicht gegen Windpocken geimpfte Kinder, die diese Krankheit noch nicht hinter sich gebracht haben

** Grundimmunisierung aller noch nicht geimpften Jugendlichen bzw. Komplettierung eines unvollständigen Impfschutzes

*** einmalige Impfung für alle nach 1970 geborenen Personen ohne Masern-Impfung, nur einer Impfung in der Kindheit oder unklarem Impfstatus

Stand: August 2017
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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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