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Krankheitsrisiken  

Scharlach bei Kindern: Risiken und Folgeerkrankungen

29.05.2013, 15:19 Uhr | kb (CF)

Scharlach bei Kindern: Risiken und Folgeerkrankungen. Scharlach bei Kindern: Risiken und Folgeerkrankungen. (Quelle: Archiv)

Scharlach bei Kindern: Risiken und Folgeerkrankungen. (Quelle: Archiv)

Wenn Scharlach bei Kindern nicht mit Antibiotika behandelt wird, können schwere Folgeerkrankungen auftreten. Es kommt nicht nur zu einer Verlängerung der Ansteckungsgefahr - die Scharlach-Erreger können auch andere Organe befallen und sogar rheumatisches Fieber auslösen.

Scharlach bei Kindern: Wie kommt es zu Folgeerkrankungen?

Bei Scharlach handelt es sich um eine bakterielle Infektion mit sogenannten Streptokokken der Gruppe A. Daher ist eine gezielte Behandlung mit Antibiotika dringend notwendig. Viele Eltern schrecken vor dem Einsatz dieser Medikamente zurück - und natürlich muss nicht jeder Infekt mit Antibiotika behandelt werden, weil unter anderem die Antibiotika-Resistenz steigen kann.

Doch wenn es sich um Scharlach bei Kindern handelt, sollte diese Behandlungsmethode stets die erste Wahl sein. Auf diese Weise werden nicht nur die Symptome schneller gelindert und die Ansteckungszeit verkürzt - Antibiotika können auch gefährlichen Folgeerkrankungen vorbeugen.

Wichtig ist dabei, dass diese Medikamente ausreichend lange verabreicht werden – im Regelfall zehn Tage, betont Professor Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit, in der "Ärzte Zeitung". (Scharlach: Ansteckung und Inkubationszeit)

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Rheumatisches Fieber nach Scharlach bei Kindern

Nachdem ein Kind an Scharlach erkrankt ist, kann zwei bis fünf Wochen später das sogenannte rheumatische Fieber ausbrechen. Im Laufe dieser Folgeerkrankung kommt es zu schmerzhaften Veränderungen der Gelenke. Auch das Herz ist betroffen: Die Herzklappen sowie die Herzinnenhaut und auch der Herzmuskel können sich entzünden - Mediziner sprechen oft vom "Scharlachherz".

Ein Patient mit rheumatischem Fieber klagt häufig auch über Bewegungsstörungen sowie charakteristische, kleine Rheumaknötchen unter der Haut, die aber schmerzlos bleiben. Auch diese spezielle Folgeerkrankung von Scharlach bei Kindern muss umgehend mit Penicillin behandelt werden. In schweren Fällen muss die Medikamenteneinnahme jahrelang fortgesetzt werden. (Scharlach: Behandlung der Krankheit)

Weitere Folgeerkrankungen von Scharlach

Wird Scharlach bei Kindern nicht mit Antibiotika behandelt, können die auslösenden Streptokokken auch an anderen Stellen des Körpers ihr Unwesen treiben. Sie befallen unter Umständen die Lymphknoten, aber auch die Nebenhöhlen und das Mittelohr können betroffen sein. Zudem sind Infektionen von Haut und Weichteilen keine Seltenheit - im schlimmsten Fall können diese auch zu Abszessen führen. (Windpocken: Ansteckung, Inkubationszeit, Übertragung)

Toxin-Schock-Syndrom

Sehr selten tritt das sogenannte Toxin-Schock-Syndrom auf. Es führt zu erneutem Fieber und schuppendem Hautausschlag - im schlimmsten Fall kommt es zu einem Schock und Organversagen. Besonders davon gefährdet sind Kinder, die bereits an Windpocken oder Diabetes leiden, wenn der Scharlach ausbricht. (Scharlach bei Erwachsenen: Symptome und Therapie)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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