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Sauna: Diese Krankheiten drohen bei Hygienemangel

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Nagelpilz und Co.  

Immer aufs Handtuch setzen - Hygieneregeln für die Sauna

22.04.2016, 13:34 Uhr | jlu mit Material von AP

Sauna: Diese Krankheiten drohen bei Hygienemangel. Wenn draußen Schmuddelwetter herrscht, entspannt ein Saunagang nicht nur wunderbar, sondern kräftigen auch auf vielfältige Art die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn draußen Schmuddelwetter herrscht, entspannt ein Saunagang nicht nur wunderbar, sondern kräftigen auch auf vielfältige Art die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Besuch in der Sauna soll Krankheiten vorbeugen und die Abwehrkräfte stärken. Von den positiven Effekten des Schwitzens profitiert aber nur, wer einige Hygieneregeln beachtet. Sonst riskiert man, sich beim Saunieren anzustecken, etwa mit Nagelpilz oder Genitalwarzen. Der Grund: Die Saunagäste können auf den Holzbänken und Böden zahlreiche Viren und Bakterien hinterlassen. Lesen Sie hier, welche Hygieneregeln in der Sauna gelten.

Dass in der Sauna so viele Keime leben, hat einen einfachen Grund: Die Sitzflächen und Böden kommen direkt mit der Haut vieler Menschen in Kontakt. Jeder Saunabesucher hinterlässt auf diese Weise die eigenen Erreger, kommt aber auch mit denen fremder Menschen in Berührung.

Fußpilzsporen haften an Fußsohlen

Vor allem Hautkrankheiten wie Haut-, Nagel- und Fußpilz fängt man sich in der Sauna schnell ein. Denn Pilze vermehren sich am besten dort, wo es warm und feucht ist. Ärzte schätzen, dass rund zehn Millionen Deutsche unter pilzbedingten Rötungen, Schuppen und starkem Juckreiz an den Füßen leiden. Die Pilzsporen gelangen über die Füße von Infizierten auf die Böden und Bänke: Sie fallen mit den Hautschuppen von den Fußsohlen ab. Der nächste Saunagast kann in die Sporen treten und sich so im Vorbeigehen infizieren.

Bei direktem Hautkontakt drohen Genitalwarzen

Bei mangelnder Hygiene droht aber nicht nur eine Pilzinfektion. Bei direkten Hautkontakt mit der Saunaeinrichtung kann man sich mit Warzenviren, so genannten Humanen Papillomviren, anstecken. Sie werden durch Körperkontakt, Schmierinfektionen oder verseuchte Gegenstände übertragen. "Die Viren tragen zum Entstehen von Genitalwarzen bei, in dem sie in die oberste Haut- oder Schleimhautschicht eindringen und sich dort vermehren sich", erklärt Klaus König vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Eine Infektion mit Feigwarzen zeigt sich an kleinen Knoten. Diese sind meist stecknadelkopfgroß, können aber auch mehrere Zentimeter groß werden. Besonders für Frauen ist eine HPV-Infektion gefährlich, denn die Viren können Gebärmutterhalskrebs verursachen.

Warzenviren schlummern in der Haut

Neben Genitalwarzen lösen Humane Papillomviren (HPV) aber auch Warzen am Fuß aus. Der Virus gelangt Über Risse und kleine Verletzungen in die Haut und vermehrt sich. Die Folge: An der betroffenen Stelle verdickt sich die Haut und wird rau. Typisch für Warzen ist außerdem, dass an der Hautoberfläche kleine dunkle Punkte zusehen sind. Dass man infiziert ist, sieht man allerdings nicht sofort. "Nach der Ansteckung schlummern die Viren in der Haut. Bis zur Entstehung der Warze können deshalb mehrere Monate vergehen", erklärt der Hautarzt Dr. Ingo Schugt.

Auf Saunabänken können auch Bakterien sitzen

Seltener, aber dennoch möglich, ist eine Infektion mit MRSA. Dabei handelt es sich um Antibiotika resistente Bakterien. Dringen sie in den Körper ein, können sie Infektionen auslösen - so geschehen in einem Dorf in Alaska: Die Bewohner infizierten sich durch den gemeinsamen Besuch einen Dampfbades. Ständig wiederkehrende Abszesse oder Furunkel sind unter anderem ein Hinweis darauf, dass man betroffen ist. Mit MRSA stecken sich in der Regel Personen an, die bereits unter einer Hautkrankheit leiden sowie Menschen mit einem schwachen Immunsystem. Gesunde Menschen erkranken hingegen nur selten.

Immer auf das eigene Handtuch setzten

Nagelpilz, Warzen und Co. sind aber kein Grund, auf den Saunagang zu verzichten. Wer einige Hygieneregeln beachtet, kann sich und andere vor Infektionen schützen. Besonders wichtig ist, dass die Haut nicht mit den Holzbänken und dem Fußboden in Berührung kommt. So sollte man sich nur mit dem eigenen Handtuch in die Sauna begeben, empfiehlt Klaus König. Wer Bedenken hat, in einem öffentlichen Schwitzbad barfuß zu laufen, kann Badesandalen tragen. Zudem sollte man sich vor und dem nach Saunieren gut waschen, vor allem besonders im Anal- und Genitalbereich.

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