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Hitze  

Hitzschlag: Wenn Hitze gefährlich wird

17.07.2012, 15:05 Uhr | fs (CF)

Die Sonne spendet wohltuende Wärme, kann aber auch gefährlich sein. Bei übermäßiger Hitze droht ein Hitzschlag und mit ihm auch Bewusstlosigkeit. Erfahren Sie hier mehr über Ursachen, Vorbeugung und Behandlung des Hitzschlags.

Was ist ein Hitzschlag überhaupt?

"Der Hitzschlag stellt die schwerste Form eines Hitzeschadens dar", warnt Dr. Andreas Michael Zeiher, Direktor der Medizinischen Klinik II des Zentrums für Innere Medizin der Goethe-Universität Frankfurt in einem Interview mit "aponet.de". Der Hitzschlag entsteht, wenn die Schweißproduktion nicht mehr funktioniert und der Körper nicht ausreichend Wärme nach außen abgeben kann. Dazu kann es kommen, wenn Sie sich zu lange hohen Sommertemperaturen aussetzen. Durch den Ausfall der Schweißproduktion und damit der Verlust des menschlichen Abkühlsystems kommt es dann zum gefährlichen Hitzestau.

Der Hitzschlag entwickelt sich über mehrere Tage oder auch sehr schnell in wenigen Minuten. Er kann auch aus einem Sonnenstich entstehen. "Der Sonnenstich ist weitaus häufiger. Man erkennt ihn gut, weil er mit Kopf- und Nackenschmerzen beginnt. Später kommen Erbrechen und gelegentlich eine Bewusstseinsstörung hinzu", so Dr. Zeiher weiter auf aponet.de.

Symptome eines Hitzschlags

Achten Sie auf die Symptome des Hitzschlags. Ein ganz typisches Merkmal: Betroffene Personen haben eine heiße, trockene Haut, da sie nicht schwitzen. Weitere Anzeichen sind Bewusstseinsstörungen, Ohnmacht, Schock, ein schneller Puls und eine Körpertemperatur über 40 Grad Celsius. Auch Übelkeit und Kopfschmerzen können Betroffene plagen. (Hitzschlag und Sonnenstich: Vorbeugen und Erste Hilfe)

Was Sie beim Hitzschlag tun müssen

"Der Hitzschlag ist ein absoluter Notfall", sagt Dr. Zeiher. Bringen Sie die betroffene Person an einen kühlen Ort ohne direkte Sonneneinwirkung und legen Sie sie in eine stabile Seitenlage. Zudem müssen die Atemwege frei bleiben. Bis der Notarzt eintrifft, kann der Körper durch zugefächerten Wind ein wenig abgekühlt werden. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus über 24 Stunden ist unumgänglich, um eventuelle Krämpfe augenblicklich behandeln zu können. Nach zwei Tagen sollte sich der Zustand des Patienten aber wieder bessern.

So beugen Sie vor

Direkte Sonneneinstrahlung, gerade an heißen Tagen, sollten Sie möglichst vermeiden. Tragen Sie leichte Kleidung, damit die Hitze aus dem Körper auch wieder abgegeben werden kann. Helfen kann gegen die Sonnenstrahlen auch ein Hut oder ein Sonnenschirm. Wer eine Glatze hat, sollte besonders vorsichtig sein. Eine ausgewogene Ernährung hilft zudem, sich nicht bei hohen Temperaturen zu belasten. Schwitzt der Körper viel, ist Nachtrinken wichtig, damit ausgeschiedene Mineralstoffe wieder eingeholt werden.

Salbeitee kann hilfreich sein

Tipp: Bereiten Sie sich einen Salbeitee zu. Das empfiehlt das Gesundheitsportal lifeline.de, wenn Sie etwas gegen das unangenehme Gefühl in der Hitze unternehmen möchten. Brühen Sie ein paar Salbeiblätter mit 250 ml kochendem Wasser. Einfach zehn Minuten ziehen lassen, den Tee in einem Sieb abgießen - fertig. Geben Sie noch ein wenig Honig hinzu, wenn Sie mögen. (Hitze: Warum Flüssigkeitsmangel gefährlich ist)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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