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Wechseljahresbeschwerden: Symptome der Menopause

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Anzeichen der Menopause  

Wechseljahresbeschwerden: Das sind die typischen Symptome

20.12.2016, 13:44 Uhr | fo (CF)

Wechseljahresbeschwerden: Symptome der Menopause. Der Verlust der Fruchtbarkeit löst bei vielen Frauen Wehmut und körperliche Beschwerden aus.    (Quelle: imago/Westend61)

Der Verlust der Fruchtbarkeit löst bei vielen Frauen Wehmut und körperliche Beschwerden aus. (Quelle: Westend61/imago)

Wechseljahre bezeichnen den Zeitraum der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Monatsblutung einer Frau. Mit dieser Veränderung endet auch der fruchtbare Lebensabschnitt. Unregelmäßige Blutungen oder Hitzewallungen sind nicht die einzigen Symptome dafür – Frauen leiden in den Jahren vor und nach der Menopause zum Beispiel auch an Brustschmerzen oder Stimmungsschwankungen.

Was passiert in den Wechseljahren und der Menopause?

Die Wechseljahre (Klimakterium) der Frau bezeichnen den Übergang zwischen dem fruchtbaren und dem unfruchtbaren Lebensabschnitt. Sie sind von verschiedenen Beschwerden geprägt, die durch den Abfall der weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene und Gestagene)  hervorgerufen werden. Setzt dann mindestens ein Jahr lang die Blutung aus, ist die Menopause und damit die Unfruchtbarkeit erreicht.

Doch nicht nur körperlich zeichnen sich die Wechseljahre ab. Sie gehen oftmals zeitlich einher mit dem Auszug der Kinder, einer beruflichen oder privaten Umorientierung oder einem Wandel in der Partnerschaft. Diese Veränderungen können positiv sowie negativ sein.

Die ersten Symptome der Wechseljahre

Experten vermuten, dass die Wechseljahre durch einen sinkenden Östrogenspiegel ausgelöst werden. Dieser führt wiederum zum Anstieg von Adrenalin und anderen Stresshormonen.

Da Östrogene auch weitere Funktionen im Körper beeinflussen, treten folgende erste Anzeichen und Wechseljahresbeschwerden auf:

  • unregelmäßige Blutungen,
  • kürzerer oder längerer Zyklus als üblich,
  • Hitzewallungen und
  • Kreislaufprobleme.

Die bekanntesten Symptome sind wohl die Hitzewallungen: ein etwa minutenlanges, plötzliches Gefühl von Hitze, das sich über Gesicht, Hals und Oberkörper ausbreitet. Meist werden sie von Schweißausbrüchen und starkem Herzklopfen begleitet. Tritt das starke Herzklopfen unabhängig vom Hitzegefühl auf oder dauert es deutlich länger, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, rät "Frauenarzte im Netz".

Viele Anzeichen sind individuell und unspezifisch

Weitere Wechseljahresbeschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich und oft unspezifisch, so die Gynäkologin Dr. Ingrid Gerhard aus Heidelberg laut dem Gesundheitsportal "lifeline". So kann es auch zu Brustschmerzen, Schlafstörungen, Schlafmangel und daraus resultierender Gereiztheit kommen. Zudem führt die Veränderung des Hormonspiegels zu einer Störung der inneren Balance und somit des Wohlbefindens. Starke Stimmungsschwankungen sind die Folge.

Die Wechseljahre wirken sich aber nicht nur auf das Innenleben, sondern auch auf das Äußere aus:

  • Die Haut kann nicht mehr so viel Wasser speichern, wird dünner und trockener.
  • Das Haar wird lichter. Haare fallen am Kopf, im Schambereich und im Gesicht aus.
  • Unkontrollierter Bartwuchs im Gesicht und am Hals.
  • Gewichtszunahme und eine zunehmende Einspeicherung von Fettgewebe am Bauch statt an Hüfte und Po sind weitere mögliche Folgen.

Diese Symptome können allerdings auch Anzeichen auf einen Nährstoffmangel oder eine Erkrankung sein. Es ist daher ratsam, sich von einem Facharzt untersuchen zu lassen, bevor Maßnahmen eingeleitet werden.

Wann zeigen sich die ersten Wechseljahresbeschwerden?

Es ist erst im Nachhinein zu bestimmen, wann die Wechseljahre wirklich beginnen. Der Hormonspiegel verändert sich schließlich nicht schlagartig, sondern nur allmählich. Schon im Alter von 40 Jahren kann sich der Körper auf den neuen Lebensabschnitt und die Menopause einstellen. Bei Raucherinnen sollen die Wechseljahre außerdem früher einsetzen als bei Nichtraucherinnen.

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