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Verstopfung: Diese sechs Verstopfungsfallen sollten Sie kennen

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Träger Darm  

Diese Verstopfungsfallen sollten Sie kennen

10.12.2013, 21:15 Uhr | stw/ akl, t-online.de

Verstopfung: Diese sechs Verstopfungsfallen sollten Sie kennen . Verstopfung: Wer mit einem trägen Darm öfter Probleme hat, sollte stopfende Lebensmittel besser meiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verstopfung: Wer mit einem trägen Darm öfter Probleme hat, sollte stopfende Lebensmittel besser meiden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hat jemand weniger als zweimal pro Woche Stuhlgang, sprechen Ärzte von einer Verstopfung. Dabei sind es oft bestimmte Lebensmittel, die unserer Verdauung zu schaffen machen. Wer mit dem Stuhlgang öfter Probleme hat, sollte wissen, was den Darm besonders träge macht. Diese Verstopfungsfallen sollten Sie kennen.

Bei Schwarztee kommt es auf die Ziehzeit an

Wer gerne Schwarztee trinkt, sollte besonders auf die Ziehzeit und die Teemenge achten. Denn das heiße Getränk kann die Verdauung aus dem Takt bringen. Schwarzer Tee entfaltet seinen belebenden Charakter am besten, wenn man ihn nicht länger als drei Minuten ziehen lässt. Zudem reichen drei bis vier leicht gehäufte Teelöffel - also vier bis sechs Gramm Tee - für einen Liter Aufguss, rät der Teetester Ernst Janssen aus Westerland auf Sylt in der "Apotheken Umschau". Größere Teemengen und längeres Ziehen machen den Tee nicht nur bitter. "Er wirkt dann verstopfend, das ist also nur bei Durchfall sinnvoll", so Janssen.

Bananen und Käse sorgen für Verstopfung

Auch andere Lebensmittel können Verstopfung auslösen. Dazu zählen beispielsweise Eier, Kartoffeln, Bananen und Käse, aber auch Fertiggerichte, Chips und Cornflakes. Fleisch und Weißmehlprodukte verlangsamen den Verdauungsprozess ebenfalls. Grundsätzlich gilt: Je fettiger und süßer das Essen ist, desto höher ist das Verstopfungsrisiko, da dadurch der Verdauungsprozess verlangsamt wird. Das führt wiederum dazu, dass dem Stuhl mehr Wasser entzogen und er fest wird.

Zudem sollte man darauf achten, dass man vor dem Schlafengehen keine schweren Speisen mehr zu sich nimmt und beim Essen generell darauf achtet, ausreichend zu kauen. Denn das unterstützt den Verdauungsprozess.

Stress beeinträchtigt die Verdauung

Doch nicht nur bestimmte Lebensmittel, auch Bewegungsmangel und Stress bringen den Darm aus dem Takt. Besonders in stressigen Situationen vergessen viele auf ihren Körper zu hören. Dabei reagiert dieser besonders sensibel auf unsere Gemütslage. So kann Stress die Magen-Darm-Aktivität verstärken oder bremsen.

Flüssigkeitsentzug sorgt für Verstopfung

Wird dann noch zu wenig getrunken und ballaststoffarm gegessen, ist das Stuhlvolumen meist sehr gering und trocken. Das hat Auswirkungen auf die Bewegungen im Darm. Denn wird die Darmwand zu wenig gedehnt, finden keine Vorwärtsbewegungen des Inhalts statt. Die Folge ist eine Verstopfung. Eineinhalb bis zwei Liter sollte man am Tag trinken, damit die Verdauung gut funktioniert.

Medikamente beeinflussen die Darmaktivität

Auch manche Medikamente können die Darmaktivität bremsen. Dazu gehören laut der Deutschen Gastro-Liga beispielsweise Blutdrucksenker aber auch Parkinson-Medikamente sowie morphiumhaltige Arzneien. Meist sind davon ältere Menschen betroffen, die auf diese Arzneimittel angewiesen sind. In solchen Fällen sollte unbedingt ein Arzt über die Beschwerden informiert werden. Auch Eisenpräparate wirken auf die Verdauung ein.

Verstopfungsfalle Urlaub

Wer kennt das nicht, gerade im Urlaub angekommen, aber der Darm streikt. Die Folgen sind Vollgefühl und Bauchschmerzen. Der Grund dafür: Der Darm braucht einige Tage, um sich umzustellen und an die neue Situation zu gewöhnen. Ein anderer Tagesrhythmus, vielleicht sogar Zeitverschiebung, ungewohnte Kost, aber auch Wärme und Hitze machen dem Darm zu schaffen.

Wer weiß, dass er zu Verstopfung neigt, kann vorsichtshalber ein Präparat gegen Verstopfung mit auf die Reise nehmen. Dennoch sollte man es zuerst mit natürlichen Helfern versuchen. In vielen Fällen bringen bereits eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und einige Trockenpflaumen die Verdauung wieder in Schwung.

Den Gang auf die Toilette nicht verschieben

Viele Betroffene unterdrücken bewusst oder unbewusst immer wieder den Stuhlgang, weil das stille Örtchen nicht schnell genug zu erreichen ist oder weil einfach die nötige Privatsphäre für einen Toilettengang fehlt. Auch dadurch verlangsamt sich die Aktivität des Darms. Wichtig ist daher, dass Betroffene auf ihren Stuhldrang achten. Wenn man das Gefühl hat, auf die Toilette zu müssen, sollte man dem nachgehen.

Was bei Verstopfung hilft

Um Verstopfung vorzubeugen, ist es wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. 1,5 bis 2 Liter täglich sollten es sein. Auch regelmäßige Bewegung und eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Vollkorn, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten helfen der Verdauung auf die Sprünge. Sie halten den Stuhl weich. Trockenobst wie Feigen, Datteln, Pflaumen und Rosinen sind ebenfalls zu empfehlen.

Ein alt bewährter Haushaltstrick verspricht schnelle Besserung bei akuter Darmträgheit: Trinken Sie morgens ein Glas warmes Wasser auf nüchternen Magen. Das regt die Magen-Darm-Aktivität umgehend an.

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