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Hilfeschrei der Seele  

Psychosomatische Rückenschmerzen: Darüber sprechen!

24.11.2014, 16:32 Uhr | tm (CF)

Psychosomatische Rückenschmerzen können ein Hilfeschrei der Seele sein. Entsprechend muss eine Behandlung nicht bei den körperlichen Ursachen ansetzen, sondern sich mit den psychischen Problemen auseinandersetzen.

Seelische Ursachen für Rückenschmerzen

Wer unter Rückenschmerzen leidet, der hat häufig mit Verspannungen der Muskulatur zu kämpfen. Für diese Verkrampfungen lassen sich vielfach keine körperlichen Ursachen finden. Schuld sind vielmehr psychische Probleme. Dass die seelische Befindlichkeit über das vegetative Nervensystem direkten Einfluss auf die körperliche Gesundheit haben kann, ist bekannt. Das gilt in hohem Maße auch für Beschwerden im Rückenbereich. Permanenter Druck, Angst und andere psychische Belastungen können psychosomatische Rückenschmerzen hervorrufen.

Sie sind letztlich ein Relikt aus der Urzeit: Drohte früher Gefahr, spannten sich die Muskeln maximal an. Das sicherte oftmals das Überleben. Was uns heute Angst macht oder bedrückt, bedroht in der Regel nicht unser Leben - doch der Körper funktioniert immer noch so wie bei unseren Vorfahren. Was fehlt, ist die eigentlich notwendige Entspannung nach der Anspannung. So entstehen psychosomatische Rückenschmerzen, die Betroffene ohne fachliche Hilfe selten wieder loswerden.

Eine ganzheitliche Therapie bietet Hilfe

Wenn psychosomatische Rückenschmerzen vorliegen, muss der Patient in vielen Fällen erst einmal aus einem Teufelskreis befreit werden. Die Schmerzen sorgen für Anspannung und Frust, was wiederum die Verkrampfungen verstärkt. Aus Angst vor den Schmerzen bewegen sich die Betroffenen zu wenig und verschlimmern die Schmerzen dadurch wiederum.

Hilfe verspricht eine ganzheitliche Therapie, die den Ursachen der seelischen Belastungen auf den Grund geht und zugleich die körperlichen Folgen behandelt. Voraussetzung ist eine große Offenheit gegenüber dem Arzt. Er kann nur mögliche körperliche Ursachen für Schmerzen eindeutig feststellen. Über psychische Probleme muss der Patient sprechen. Im Verlauf der Therapie lernt er eine grundsätzlich neue Einstellung seinen Schmerzen und dem Leben gegenüber. Sowohl der Lebensstil als auch die Körperhaltung müssen sich ändern. Dann geht es der Seele und dem Rücken besser.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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