Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Bronchitis >

Bronchitis bei Kleinkindern: Was hilft, Symptome und Behandlung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Was hilft gegen Reizhusten?  

Bronchitis bei Kleinkindern: Symptome und Behandlung

14.03.2016, 15:09 Uhr | iw (CF)

Bronchitis bei Kleinkindern: Was hilft, Symptome und Behandlung. 495005069 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

495005069 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der richtigen Behandlung ist eine Bronchitis bei Kindern in der Regel nach rund zwei Wochen abgeheilt. Allerdings kann die Krankheit unter Umständen auch in eine Lungenentzündung übergehen. Was Sie tun können, um die Heilung zu fördern, erfahren Sie hier.

Ursachen einer Bronchitis bei Kindern

Die Viren, die typischerweise eine Bronchitis auslösen, werden über Tröpfcheninfektion übertragen. RS-Viren, Parainfluenzaviren, Rhinoviren und Adenoviren zählen zu den häufigsten viralen Erregern bei Kindern.

Daneben ist eine Infektion durch Bakterien möglich. Typischerweise tritt eine Bronchitis bei Kindern in Kombination mit Keuchhusten oder Masern auf. Nach fünf bis sechs Tagen bemerken die Betroffenen die ersten Beschwerden.

Eine chronische Bronchitis wird oftmals durch Giftstoffe in der Atemluft, wie Zigarettenrauch ausgelöst. Auch Allergien und eine, durch manche Krankheiten begünstigte, hohe Infektanfälligkeit führen zu chronischen Beschwerden.  

Durch welche Symptome äußert sich die Bronchitis?

Ein typisches Symptom einer Bronchitis bei Kindern ist ein trockener Reizhusten. Nach wenigen Tagen entwickelt sich daraus meist ein rasselnder Husten mit Auswurf. Dieser ist schleimig und zäh, hat eine weißliche Farbe und kann Eiter enthalten. Unter Umständen muss sich das Kind bei einem heftigen Hustenanfall übergeben. Zusätzlich kann insbesondere im Anfangsstadium Fieber auftreten.

Zur eindeutigen Diagnose sollten Sie aber in jedem Fall einen Kinderarzt aufsuchen. Der kann Tipps zur Eigenbehandlung geben und gegebenenfalls Medikamente verschreiben.

Was tun? Maßnahmen zur Behandlung

Bei einer Bronchitis ist es sehr wichtig, dass Ihr Kind genügend Flüssigkeit aufnimmt. Wasser und warmer, ungesüßter Tee sind ideal. Daneben wirkt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum heilungsfördernd aus. Auch Inhalieren ist eine gute Maßnahme zur Behandlung von Bronchitis bei Kindern.

Um die Bronchien wieder freizubekommen, ist ein Abhusten des Schleims sinnvoll. Das können Sie mit schleimlösenden Mitteln in Form von Säften, Kapseln, Brausetabletten oder Granulat unterstützen. Insbesondere bei chronischer Bronchitis können Infrarotbestrahlungen helfen. Durch die Wärme wird die Blutzirkulation angeregt, wodurch die Regenerations- und Selbstheilungsprozesse des Körpers angeregt werden, wie die Online-Ausgabe der "pharmazeutischen Zeitung" berichtet.

Antibiotika sind nur dann sinnvoll, wenn die Bronchitis durch Bakterien verursacht wurde oder zu einem Virusinfekt noch eine bakterielle Infektion hinzukommt. Hier kann der Kinderarzt am Besten abschätzen, ob der Einsatz von Antibiotika notwendig ist. Als alternative Behandlungsmethode können auch homöopathische Mittel helfen. Eine entsprechende Behandlung sollten Sie aber immer mit einem Arzt absprechen. 

Bei erhöhter Temperatur sind fiebersenkende Mittel empfehlenswert. Grundsätzlich sollte sich der kleine Patient schonen. Bettruhe ist zwar nicht unbedingt erforderlich, aber sinnvoll. Sport und Überanstrengung sind in jedem Fall zu vermeiden, warnt das Magazin "familie.de".

So beugen Sie der Infektion vor

Als wichtigste Maßnahme zur Vorbeugung gilt es, die Schleimhäute Ihres Kindes gesund zu halten. Dafür sollten Sie darauf achten, dass die Räume nicht überheizt werden. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt für eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit.

Generell ist es wichtig, dass Kinder in einer schadstoffarmen und allergenarmen Umgebung aufwachsen. Hierzu zählt vor allem ein rauchfreies Zuhause und der generelle Verzicht aufs Rauchen, wenn Kinder anwesend sind.

Die "Lungenärzte im Netz" empfehlen für infektanfällige Kinder Kuraufenthalte am Meer. Regelmäßige Meerwasserinhalationen wirken ebenfalls unterstützend.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Rabattz - Jetzt 15% Rabatt sichern!
auf teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017