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Verschleppte Lungenentzündung und andere Komplikationen

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Lungenentzündung  

Verschleppte Lungenentzündung und andere Komplikationen

29.11.2013, 15:19 Uhr | fs (CF)

Bei der richtigen Behandlung und einem normalen Verlauf ist eine Pneumonie nach zwei bis drei Wochen überstanden. Eine verschleppte Lungenentzündung hält sich jedoch deutlich länger. Kommt es dann noch zu Komplikationen, zeigen gewöhnliche Therapiemaßnahmen keine Wirkung mehr.

Verschleppte Lungenentzündung: Mögliche Gründe

Während eine Lungenentzündung früher häufig viel zu spät erkannt und behandelt wurde, reagieren Patienten und Ärzte heute meist deutlich schneller und ergreifen die notwendigen Maßnahmen zur Behandlung. Verwechselt der Betroffene die Pneumonie jedoch mit einer harmlosen Erkältung, wird es problematisch.

Setzt die Therapie zu spät ein, ist nicht auf die konkrete Ausprägung der Erkrankung abgestimmt oder wird durch Begleiterkrankungen abgeschwächt, kann es zu Komplikationen kommen. Die verschleppte Lungenentzündung zieht dann zum Beispiel Folgeerkrankungen nach sich. Komplikationen einer Pneumonie treten vor allem bei Menschen auf, die unter chronischen Krankheiten leiden, bettlägerig sind oder deren Immunsystem geschwächt ist.

Komplikationen einer Pneumonie

Mögliche Komplikationen betreffen entweder die Lunge selbst oder andere Organe. Zur ersten Kategorie zählen laut "Apotheken Umschau" Entzündungen des Lungenfells, auch Pleuritis genannt, Flüssigkeitsansammlungen zwischen Brust- und Lungenfell, medizinisch als Pleuraerguss bezeichnet, sowie Lungenabszesse, also die Bildung eitergefüllter Hohlräume. Streuen die Erreger in andere Organe oder Körperbereiche, befallen sie die Hirnhäute, das Mittelohr oder das Herz und rufen gegebenenfalls eine Blutvergiftung hervor.

Treten Fäulniserreger in der Lunge auf, entsteht in seltenen Fällen ein Lungenbrand, auch Gangrän genannt. Eine sechs bis acht Wochen lang verschleppte Lungenentzündung bezeichnen Mediziner als chronische Erkrankung. Schlagen die Therapiemaßnahmen nicht an, kann eine Pneumonie sogar zum Tode führen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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