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Bluthochdruck: Wissen Sie, was der Weißkitteleffekt ist?

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Hypertonie-Quiz  

Bluthochdruck: Wissen Sie, was der Weißkitteleffekt ist?

01.10.2014, 13:30 Uhr | ag

Bluthochdruck: Wissen Sie, was der Weißkitteleffekt ist? . Bluthochdruck ist ein "stiller Killer". Denn er schädigt auf Dauer sämtliche blutversorgende Gefäße. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Archiv)

Bluthochdruck ist ein "stiller Killer". Denn er schädigt auf Dauer sämtliche blutversorgende Gefäße. (Quelle: Archiv/Thinkstock by Getty-Images)

Bluthochdruck (Hypertonie) ist eine tückisches Volkskrankheit. Da sich das Leiden oft über Jahre hinweg nicht bemerkbar macht, wissen viele Betroffene nichts von ihren hohen Werten und schaden ihrer Gesundheit. Denn die Folgeerkrankungen können lebensbedrohlich sein. Dabei kann man selbst einiges tun, um hohem Blutdruck vorzubeugen und die persönlichen Risiken zu senken. Machen Sie hier den Bluthochdruck-Test und erfahren Sie, wie es um Ihr Wissen bestellt ist.

Grundsätzlich ist wichtig, dass jeder ab 40 seine Blutdruckwerte regelmäßig checkt. Hierbei kommt es auf das richtige und regelmäßige Messen an. Vergleichbare Werte erhält man nur, wenn man stets zur gleichen Tageszeit misst. Besonders empfehlenswert ist die Messung kurz nach dem Aufstehen.

Häufige Fehler beim Blutdruckmessen

Generell sollte man sich vorher fünf Minuten ruhig hinsetzen. Denn Bewegung, Aufregung und Stress treiben die Werte sehr schnell in die Höhe. Aussagekräftig und vergleichbar ist jedoch nur der in Ruhe gemessene Wert. Achten Sie auch darauf, dass die Manschette passt und richtig sitzt. Ist sie zu locker, können die gemessenen Werte zu hoch sein. Ist die Manschette hingegen zu breit, führt dies zu eher niedrigen Blutdruckwerten.

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Richtwerte für den normalen Blutdruck

Einen zu hohen Blutdruck diagnostiziert der Arzt durch eine wiederholte Messung des Ruheblutdrucks über 140 mmHg systolisch (oberer Wert) und 90 mmHg diastolisch (unterer Wert), wie die Deutsche Herzstiftung informiert. Bei der selbst durchgeführten Messung zuhause hingegen liegt der Grenzwert zum krankhaften Blutdruck tiefer, nämlich bei 135 mmHg systolisch und 85 mmHg diastolisch.

Weißkittel-Hypertonie ist harmlos

Die unterschiedlichen Richtwerte haben einen einfachen Grund: Bei vielen Patienten werden in der Arztpraxis höhere Blutdruckwerte gemessen als zuhause. Hinter diesem plötzlichen Anstieg verbergen sich oft Aufregung und Angst vorm Arzt. Mediziner sprechen daher von der so genannten Weißkittel-Hypertonie.

Bluthochdruck schädigt die Gefäße

Wird ein zu hoher Blutdruck nicht erkannt, drohen Krankheiten, die das Herz-Kreislauf-System belasten. Die Ursache für Herzinfarkt, Schlaganfall oder schwere Durchblutungsstörungen in den Beinen, sogar für geschädigte Nieren und beeinträchtigte Augen ist oftmals die selbe: Verkalkte Gefäße, die wiederum durch zu hohen Blutdruck entstehen. Bei der Arteriosklerose lagern sich Fett und Kalk an den Gefäßwänden an. Dadurch werden sie weniger elastisch und weniger durchlässig. Doch auch andere Faktoren wie Blutzellen und Hormone sind an diesem Prozess beteiligt.

Umstellung des Lebensstils kann so gut wie ein Medikament wirken

Um einen zu hohen Blutdruck zu senken, sind nicht immer Medikamente notwendig. Auch ein gesunder Lebensstil kann zu einer Verbesserung der Werte führen. Dazu gehören der Rauchstopp, eine gesunde Ernährung sowie regelmäßige Ausdauerbewegung. Optimal sind 30 Minuten körperliche Aktivität fünf Mal pro Woche. Besonders geeignet sind ausgiebige Spaziergänge sowie Ausdauersportarten mit gleichmäßigen Bewegungen wie Joggen, Nordic Walking, Radeln und Schwimmen. Von anstrengendem Krafttraining dagegen ist eher abzuraten.

Achten Sie außerdem darauf, viele frische Lebensmittel zu sich zu nehmen, und seien Sie beim Kochen sparsam mit Salz. Übergewichtige sollten bei Blutdruck im Alter zudem versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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