Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome >

Wadenkrämpfe behandeln: Nächtliche Warnsignale des Körpers

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Stechende Schmerzen  

Wadenkrämpfe behandeln: Nächtliche Warnsignale des Körpers

22.02.2016, 12:51 Uhr | rk (CF)

Wadenkrämpfe behandeln: Nächtliche Warnsignale des Körpers. Je nach Ursache können Wadenkrämpfe Betroffene regelmäßig plagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Je nach Ursache können Wadenkrämpfe Betroffene regelmäßig plagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wadenkrämpfe in der Nacht, Krämpfe in den Beinen allgemein: Wenn solche Beschwerden für Sie zum Alltag gehören, kann es sinnvoll sein, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Nicht selten sind körperliche Mangelerscheinungen schuld an den schmerzhaften Muskelverspannungen.

Wadenkrämpfe in der Nacht: Wieso treten sie auf?

Nachts von einem Krampf geweckt zu werden ist eine besonders unangenehme körperliche Erfahrung. Meist treten die Krämpfe in den Füßen auf oder in den Beinen, insbesondere in den Waden. Ein durchdringender Schmerz weckt Betroffene aus tiefstem Schlummer. Der Krampf dauert häufig nur wenige Sekunden, doch einige Menschen werden auch mehrere Minuten von den stechenden Schmerzen geplagt.

Was so schmerzt, ist der Muskel, der sich unwillkürlich zusammenzieht und damit verkürzt. Doch statt sich sofort wieder zu entspannen, verbleibt er einige Zeit in seinem starren, verhärteten Zustand.

Der Chefarzt der Neurologie-Klinik des Klinikums Fürth, Dr. Christian Maihöfner, erklärt dazu im Interview mit dem Magazin "Focus", dass im wachen Zustand bei jedem Zucken des Körpers automatisch eine Dehnung erfolge. In der Nacht trifft ein Wadenkrampf den Körper jedoch unvorbereitet. Betroffene erwachen erst, wenn der Muskel schon komplett verhärtet ist – und das ist schmerzhaft.

Auf das Warnsignal des Körpers hören

Wadenkrämpfe in der Nacht können als Warnung des Körpers verstanden werden. Laut der "Welt" weisen sie meist auf ein Ungleichgewicht im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt hin: auf einen Mangel an den Vitaminen B und D zum Beispiel, oder auch auf fehlende Elektrolyte, wie Magnesium, Calcium, Natrium und Kalium. Das ist vor allem bei älteren Menschen oder Schwangeren der Grund für Wadenkrämpfe in der Nacht. Aber auch junge Menschen werden von den nächtlichen Krämpfen gequält, so Neurologie-Experte Christian Maihöfner.

Wadenkrämpfe können jedoch auch ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung wie Nervenschäden oder eine Muskelerkrankung sein. In jedem Fall sollte bei wiederholten nächtlichen Krämpfen der Hausarzt aufgesucht werden.

Wadenkrämpfe: Behandlung des Spasmus

Treten Krämpfe in den Beinen auf, reagieren die meisten Betroffenen ganz instinktiv richtig. Sie dehnen Fuß oder Bein und geben dem schmerzhaften Bereich eine sanfte Massage. Das kann im Liegen durch das Ziehen der Fußspitze in Richtung Körper erfolgen. Eine andere Variante ist, das verkrampfte Bein im Stehen nach hinten durchzustrecken und dabei die Ferse fest auf den Boden zu pressen. Auch kann es helfen, ein paar Schritte zu gehen. Der Schmerz verschwindet oft schnell, in manchen Fällen bleibt jedoch ein Gefühl wie bei einem Muskelkater zurück. Manche schwören auf eine warme Wadendusche, andere bevorzugen kalte Umschläge.

Vorbeugen: Gesunde Ernährung und Bewegung

Doch was hilft längerfristig gegen Krämpfe in den Beinen und Füßen? Wenn eine Grunderkrankung ausgeschlossen werden konnte, gilt es, etwaige Mängel zu beseitigen. Betroffene sollten immer ausreichend Wasser trinken: anderthalb Liter mindestens pro Tag. Vor allem in Hitzeperioden oder bei Sport muss das ausgeschiedene Wasser wieder ausgeglichen werden.

Weiterhin ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, welche die Zufuhr von lebenswichtigen und vor allem für die Muskeln essenziellen Mineralien wie Magnesium und Natrium gewährleistet. Kann der Bedarf nicht über die Ernährung abgedeckt werden, können möglicherweise Vitaminpräparate Abhilfe schaffen – der Hausarzt hilft hier weiter. Auch ein kleiner Spaziergang vor dem Schlafengehen und regelmäßige sportliche Aktivitäten können die Wadenkrämpfe deutlich mildern. Verzichten sollten Betroffene zudem auf unbequemes Schuhwerk.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
MagentaZuhause für 19,95 € mtl. im 1. Jahr bestellen
zur Telekom
Shopping
Weiße Westen für Jederman: Bauknecht Haushaltsgeräte
OTTO.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017