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Videoanrufe mit WhatsApp: Update schaltet Kamera scharf

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Kamera scharfgeschaltet  

WhatsApp führt Videoanrufe ein

16.11.2016, 09:38 Uhr | t-online.de

Videoanrufe mit WhatsApp: Update schaltet Kamera scharf. WhatsApp bekommt regelmäßig neue Funktionen spendiert. (Quelle: dpa)

WhatsApp bekommt regelmäßig neue Funktionen spendiert. (Quelle: dpa)

WhatsApp schaltet die Kamera scharf: Nutzer des Messengers können nun auch Videotelefonate führen. Die lang erwartete Funktion werde in den nächsten Tagen per Update bei allen Nutzern freigeschaltet, gab WhatsApp in einem Blogbeitrag bekannt.

Laut WhatsApp werden alle Videotelefonate mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt. Damit wären sie nur auf den Geräten der beteiligten Nutzer sichtbar und blieben auch für WhatsApp selbst unkenntlich. Die Video-Anruf-Funktion kommt schrittweise via Update auf Android-Smartphones, Apples iPhones und Microsofts Windows Phone (8.1 oder höher). 

Die zum Facebook-Imperium zählende Nachrichten-App stand zuletzt in den Schlagzeilen wegen der Ankündigung, Nutzerdaten wie die Telefonnummer an den Mutterkonzern Facebook zu leiten, um die Dienste des weltgrößten Online-Netzwerks zu verbessern. Nach Einwänden von Datenschützern wurde die Weitergabe und Verwendung der Informationen in Europa vorläufig auf Eis gelegt.

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+++ WhatsApp erhält "blauen Brief" von EU-Datenschützern +++

31.10.2016: WhatsApp und dem Mutterkonzern Facebook steht Ärger von Datenschützern der EU ins Haus. In einem offiziellen Schreiben fordern diese, dass die Übertragung von Nutzerdaten an Facebook zu unterlassen sei, bis die Änderungen an den WhatsApp-AGB überprüft sind.

Zuvor hatte bereits der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar Facebook verboten, Nutzerdaten von WhatsApp zu erheben und auszuwerten. Facebook hat seinen Deutschlandsitz in Hamburg. Das Unternehmen zweifelt dennoch Caspars Zuständigkeit an, weil der europäische Hauptsitz des Unternehmens in Irland ist. Facebook legte daher Widerspruch gegen das von Caspar verhängte Verbot ein.

+++ WhatsApp schaltet Bildbearbeitung frei +++

20. Oktober 1016: WhatsApp spendiert seinem Messenger oft neue Funktionen, allerdings werden die Versionen für Android und iOS nicht parallel entwickelt. Neuerungen erscheinen zunächst in der Beta-Version. Nach erfolgreichem Test wird die Funktion freigegeben. So geschehen mit der neuen Bildbearbeitungsfunktion.

WhatsApp hat sich die Bildbearbeitungsfunktionen bei Snapchat abgeschaut und in der jüngsten Android-Version des Messenger eingebaut. Der Nutzer kann damit ein beliebiges Bild vor dem Versenden mit Notizen versehen, mit dem Finger "bemalen" oder mit Emoticons "bekleben".

Das ist etwa dann nützlich, wenn ein Detail markiert werden soll. Bis Ende September lief dazu der Betatest, Anfang Oktober hat WhatsApp die Funktion für alle Android-Nutzer freigeschaltet. In iOS stehen diese Bildbearbeitungsfunktionen seit dem Update auf Version 2.16.12 vom 19. Oktober zur Verfügung.

Zudem können Gruppen-Administratoren jetzt neue Teilnehmer einladen, indem sie einfach einen Einladungs-Link teilen. Das geht von der Gruppeninfo heraus über den Eintrag "Mit Link zur Gruppe einladen".

+++ WhatsApp mit Siri steuern +++

15. September 2016: Nutzer der finalen WhatsApp-Version für iOS 10 (Version 2.16.10) können den Messenger nun auch mit der Sprachassistentin Siri bedienen. Das geht über die Ansage "Hey Siri, sende eine Nachricht an ...". Außerdem lassen sich WhatsApp-Anrufe direkt im Sperrbildschirm annehmen. Sie erscheinen dort fast wie herkömmliche Telefonanrufe und sind mit "WhatsApp-Audio" überschrieben. Umgekehrt kann ein Kontakt jetzt innerhalb des Telefonbuchs direkt per WhatsApp angerufen werden.

+++ Eine Nachricht an mehrere Empfänger +++

27. August 2016: In der Beta-Version von Android wurde die Funktion gesichtet, eine Nachricht an mehrere Empfänger weiterleiten zu lassen.

Bisher musste dafür der Nachrichtentext jedesmal kopiert und neu eingefügt werden oder man musste die "Weiterleiten" Funktion für jeden Empfänger erneut benutzen. Alternativ lässt sich zwar auch eine neue Gruppe erstellen, doch das ist nur dann praktisch, wenn die Diskussion auch fortgesetzt werden soll.

Die neue Funktion ist ab der Beta-Version 2.16.230 erhältlich, die nur dann über den Google Play Store heruntergeladen werden kann, wenn man Beta-Tester ist, also bereits eine Beta-Version nutzt. Sonst ist der Download nur über die Herstellerseite möglich.

+++ Anrufbeantworter für iOS-Version von WhatsApp +++

10. August 2016: iPhone-Nutzer erhalten mit dem jüngsten Update eine Funktion, auf die Android-Nutzer noch etwas warten müssen: einen Anrufbeantworter.

Die neue Funktion steht zur Verfügung, wenn Nutzer einen WhatsApp-Call starten und der Angerufene das Gespräch nicht annehmen kann oder will. Im Display erscheint dann unterhalb der Meldung, dass der Anruf abgelehnt wurde. Wird nun das Symbol "Sprachnachricht" gedrückt, lässt sich eine Mitteilung aufnehmen und verschicken. Die Funktion an sich ist nicht neu, aber bislang konnte sie nicht direkt vom Anrufbildschirm aus genutzt werden. Um die Aktion abzubrechen, reicht ein Wischen nach links.

Ausgeliefert wird die neue Funktion mit WhatsApp-Version 2.16.8 für iOS. Außerdem korrigiert das Update einige kleine Fehler und verbessert diverse Funktionen. In Android ist der "Anrufbeantworter" bereits in der Beta-Version umgesetzt, das finale Update dürfte also auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.

+++ WhatsApp-Chats sind nach dem Löschen noch vorhanden +++

30. Juli 2016: Mit Einführung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hat WhatsApp den Status als unsichere App abgelegt. Ein Sicherheitsforscher hat nun allerdings eine neue Schwachstelle entdeckt: Gelöschte Chats können noch lange rekonstruiert werden. Dieses Problem haben aber auch viele andere Messenger.

Der Sicherheitsexperte Jonathan Zdziarski beschreibt seine Entdeckung in einem Blogbeitrag. Gelöschte Nachrichten werden in der Datenbank von WhatsApp zwar als gelöscht markiert und sind in der App auch nicht mehr zu sehen. Aber tatsächlich wird nur ihr Speicherplatz freigegeben. Solange dieser Speicherplatz nicht mit neuen Daten überschrieben wird – was Monate dauern kann –  können die gelöschten Beiträge mit forensischen Mitteln wiederhergestellt werden.

Das ist allerdings kein Fehler von WhatsApp, sondern hängt mit der verwendeten Datenbanktechnik SQLite zusammen. Deshalb ist das Problem auch nicht auf WhatsApp beschränkt. Die Mehrzahl der Messenger, darunter auch Apples Nachrichten-App "iMessage", hinterlassen ähnliche Spuren, berichtet das US-Technikmagazin "The Verge". Es gibt allerdings Ausnahmen wie beispielsweise die auch von Edward Snowden empfohlene App "Signal".

Auswirkungen für WhatsApp-Nutzer

Für Nutzer des Messengers hat das folgende Bedeutung: Wer Zugriff auf ein Smartphone eines anderen Nutzers hat, kann ein Backup erstellen und so die Chatlogs auslesen. Dazu benötigt er allerdings das Backup-Password des anderen Nutzers.

Bei der iOS-Version von WhatsApp kommt erschwerend hinzu, dass die WhatsApp-Datenbank von Apple unverschlüsselt im iCloud-Backup gesichert wird. Ermittlungsbehörden könnten zudem Apple zur Herausgabe des iCloud-Backups zwingen, das dann auch die gelöschten Chats enthält.

Nutzer sollten sich also bewusst sein, dass gelöschte Chats nicht immer wirklich gelöscht sind, nur weil sie nicht mehr zu sehen sind.

+++ WhatsApp verschickt jetzt große Emojis +++

28. Juli 2016: WhatsApp in der Version 2.16.7 für iOS stellt Emojis nun wesentlich größer dar, wenn sie einzeln verschickt werden. Das galt zuvor nur für das rote Herz. Das kann ganz nützlich sein für etwas schwer zu erkennende Symbole.

Außerdem haben die Entwickler Funktionen ergänzt, die in der Android-Version bereits vorhanden sind. Dazu gehört das Zoomen in Videos: Nutzer, die in WhatsApp ein Video aufnehmen, können nun mit einem Finger nach oben oder unten wischen, um zu zoomen. 

WhatsApp soll schneller werden

Zudem können mehrere Chats in einem Rutsch archiviert, gelöscht oder als gelesen markiert werden. Das funktioniert im Chats-Reiter über den Eintrag "Bearbeiten". Dort können die gewünschten Unterhaltungen markiert werden.

Und auch an der Performance hat WhatsApp gearbeitet. Nach eigenen Angaben sollen sich Chats auf dem iPhone nun schneller öffnen.

+++ WhatsApp bekommt öffentliche Gruppen +++

12.7.2015: Gruppen sind ein alter Hut in WhatsApp, allerdings kann bislang nur der Administrator einer Gruppe neue Mitglieder aufnehmen. Das wird sich in Zukunft mit öffentlichen Gruppen ändern. Jedes Mitglied einer solchen Gruppe kann neue Teilnehmer per Link dazu einladen. Wer auf den Einladungslink klickt, wird direkt Mitglied der Gruppe. Statt eines Links sollen auch QR-Codes und NFC-Tags für die Einladung zur Gruppe genutzt werden können. In der jüngsten Beta-Version von WhatsApp ist die Funktion jetzt enthalten, bald dürfte sie auch final umgesetzt werden.

Was ganz praktisch ist, birgt aber auch Gefahren: Nutzer haben nicht mehr unter Kontrolle, wer in der Gruppe mitliest. Deshalb sollte in einer öffentlichen Gruppe nur mit Bedacht gepostet werden.

Neue Foto-Funktionen für WhatsApp

Verbessert wird bald auch die Foto-Funktion. Derzeit können Bilder in WhatsApp nur gedreht und beschnitten werden. Zukünftig lassen sie sich mit Effekten versehen, wie man es von Snapchat kennt. Es sollen Smileys und größere Emojis, ein Pinsel-Werkzeug, eine Farbpalette und weitere Werkzeuge zur Verfügung stehen. Apple hat ähnliche Funktionen für seine Nachrichten-App unter iOS 10 angekündigt.

Musik teilen per WhatsApp

Ähnlich wie Sprachnachrichten, die WhatsApp schon seit Jahren bietet, können iOS-Nutzer in Zukunft auch Musik über den Messenger teilen. Das können entweder Songs vom eigenen Smartphone sein oder aus Apple Music. Die Empfänger sehen das Album-Cover des Stückes und können es direkt in WhatsApp anhören. Herunterladen lassen sich die Songs jedoch nicht. Für WhatsApp in der Android-Version gibt es diese Möglichkeit bereits, allerdings ohne die Cover-Ansicht. 

Weitere Tipps und Tricks finden Sie in unserem WhatsApp-Special.

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