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Kaminofen-Trends 2014/15: Die neusten Innovationen bei Kaminöfen

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Kaminofen-Trends 2014/15

23.09.2014, 09:01 Uhr | rw, zuhause.de

Kaminofen-Trends 2014/15: Die neusten Innovationen bei Kaminöfen. Dank 100 Kilo zusätzlicher Masse heizt dieser Kaminofen noch 10 Stunden, nachdem das Feuer erloschen ist. (Quelle: Cera Design)

Dank 100 Kilo zusätzlicher Masse heizt dieser Kaminofen noch 10 Stunden, nachdem das Feuer erloschen ist. (Quelle: Cera Design)

Kaminöfen können mehr als nur Feuer machen. Selbst wenn dieses längst erloschen ist, geben sie noch Wärme an den Raum ab. Auch als Unterstützung der Gebäudeheizung werden Kaminöfen immer wichtiger. Einige Hersteller bieten gleich Komplettpakete an, die den Ofen mit einer Solarthermie-Anlage kombinieren. Rein optisch lautet die Devise "Alles ist möglich". Die meisten neuen Kaminöfen sind in zahlreichen unterschiedlichen Varianten erhältlich. Das sind die Kaminofen-Trends 2014/15.

Vor allem an grauen, nasskalten Herbst- und Wintertagen schafft ein prasselndes Feuer in einem Kaminofen Behaglichkeit und erhöht den Wohnkomfort ganz erheblich. In den meisten Fällen reicht die erzeugte Wärme aus, damit man den Aufstellraum nicht noch zusätzlich heizen muss - zumindest solange das Feuer brennt.

Kaminofen heizt noch 10 Stunden, nachdem das Feuer aus ist

Sobald das Feuer erlischt, ist Schluss mit der wohlig warmen Behaglichkeit. Der Ofen und mit ihm sein Aufstellraum kühlen schnell aus und jeder Heizeffekt ist weg. Anders sieht es bei Öfen aus, die in der Lage sind, einen Teil der erzeugten Wärmeenergie zu speichern und auch noch nach Erlöschen des Feuers nach und nach an den Raum abzugeben. Gleich mehrere Hersteller bieten mittlerweile entsprechende Modelle an.

Um die Wärme möglichst lange zu speichern braucht es vor allem eines: Masse. Entgegen kommt den Designern dabei eine schlanke, hohe Form des Ofens, die ohnehin sehr beliebt ist. Dann ist genug Platz für zusätzliche Speichermasse oberhalb des Brennraums, die unsichtbar hinter einer Blende beziehungsweise hinter einer Verkleidung im Ofeninneren verschwindet. Der hessische Hersteller Oranier integriert in sein Ofenmodell "Arkona" beispielsweise 70 Kilo zusätzliche Speichermasse. "Diese nimmt die überschüssige Wärme des Feuers auf und gibt sie – auch nachdem die Flammen längst erloschen sind – über einen Zeitraum von bis zu zehn Stunden an den Wohnraum ab."

"Viel hilft viel", erläutert auch der Duisburger Hersteller Hark das Speicherprinzip. Je mehr zusätzliche Masse hineinpasst, desto besser werde die Speicherkapazität des Kaminofens. Bei Hark lassen sich sogar einige der bestehenden Modelle vom Verbraucher selbst mit zusätzlichen Speicherblöcken aus einer speziellen Schamotte-Vergussmasse nachrüsten. "Bis zu 55 Kilo zusätzlicher Speichermasse können unsichtbar im Ofen untergebracht werden", so der Hersteller. Die Kosten für die Speicherblöcke zum Nachrüsten liegen bei rund 90 Euro.

Auch der Dürener Hersteller Cera Design spendierte seinem neuen Modell "Solitherm", getreu dem Motto "Klasse durch Masse", zusätzliche 100 Kilogramm in Form einer Beton-Verkleidung aus großformatigen, glänzend polierten Thermotte-Elementen, die in drei Farbtönen angeboten werden. "Mit circa acht Kilogramm Holz sind bis zu zehn Stunden Wärmeabgabe möglich", verspricht der Hersteller. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Aufstellraum überhitzt nicht so schnell, während das Feuer noch lodert, weil nur ein Teil der Wärme unmittelbar abgegeben wird und kühlt nicht so schnell aus, wenn das Feuer erloschen ist.

Wasserführende Kaminöfen als Ergänzung zur Solarthermie

Soll der Kaminofen nicht nur den Aufstellraum erwärmen, sondern die gesamte Gebäudeheizung unterstützen, braucht man einen wasserführenden Kaminofen. Insbesondere die großen Markenhersteller haben entsprechende Modelle zwar schon länger im Angebot, bieten aber zunehmend auch Komplettlösungen aus einer Hand an, bei denen der Kaminofen zusammen mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert wird.

Im sonnenarmen Winter gibt der Kaminofen nur einen Bruchteil der erzeugten Wärmeenergie unmittelbar an den Aufstellraum ab. "Der Rest wird dazu genutzt, eine integrierte Wassertasche zu erhitzen", erklärt Hark-Sprecher Michael Kozlowski. "Ist eine bestimmte Temperatur erreicht, wird das heiße Wasser in den Heizkreislauf eingespeist."

Laut dem Bauherren-Schutzbund kann Solarthermie in den sonnenarmen deutschen Wintermonaten im Schnitt nur etwa zehn Prozent der benötigten Energie zur Warmwasserbereitung eines Hauses erzeugen, im Sommer hingegen bis zu 90 Prozent. Ein Kaminofen, der ja ganz überwiegend in der kalten Jahreszeit genutzt wird, schließt die Versorgungslücke, die die thermische Solaranlage im Winter offen lässt.

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Kaminöfen fügen sich dank moderner, individueller Optik in den Wohnraum ein

Für viele Verbraucher sind es aber gar nicht nur rationale Motive, die für ihre Kaufentscheidung den Ausschlag geben. Sie wollen das Feuer erleben und der Kaminofen soll sich rein optisch möglichst harmonisch in die Wohnung integrieren. Auch wenn der Ofen nicht in Betrieb ist, darf er nicht als Fremdkörper in einem ansonsten schön und modern gestalteten Wohnraum erscheinen.

So unterschiedlich und individuell wie die Inneneinrichtung kommen deshalb auch viele neue Kaminöfen daher. Der Trierer Hersteller Hase etwa bietet seinen neuen Ofen "Asmara" in elf unterschiedlichen Farbtönen an. Je nach Vorliebe ist die Verkleidung entweder aus Speckstein oder aus glatter beziehungsweise strukturierter Keramik gefertigt.

Den "Arkona" von Oranier gibt es mit einer weißen Mineralputz-Verkleidung, die man selbst in der gewünschten Farbe streichen kann, oder mit einer austauschbaren Keramikeinlage, die in drei Farbtönen angeboten wird. Für ihre Modellreihe "Rota" und "Rota Tre" bieten die Hessen eine austauschbare Abdeckplatte in sechs unterschiedlichen Farben oder aus Glas an. Der Feuerraum ist von drei Seiten aus einsehbar.

Gute Sicht aufs Feuer

Ein guter Blick aufs Feuer aus möglichst jedem Winkel ist eine Grundanforderung ans Kaminofen-Design. Die Kunden wollen nicht nur die Wärme des Feuers spüren, sondern auch sein Flammenspiel erleben. Je nach Modell und Hersteller haben die Öfen deshalb Sichtscheiben zu mehreren Seiten hin oder auch einen drehbaren Korpus. Auch runde Brennräume mit nur einer, dafür aber sehr großen Panoramascheibe in der Tür sieht man häufig. Die wichtigsten Technik- und Design-Trends der Kaminofen-Saison 2014/15 zeigen wir Ihnen auch in unserer Foto-Show.

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