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Schädlinge im Garten wirksam bekämpfen: Tipps gegen die nervigsten Schädlinge im Garten

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Schädlinge  

Die nervigsten Schädlinge im Garten bekämpfen

30.03.2011, 09:13 Uhr | jmi, t-online.de

Schädlinge im Garten wirksam bekämpfen: Tipps gegen die nervigsten Schädlinge im Garten. Schädlinge im Garten bekämpfen.

Schädlinge wie Schnecken kann man auch ohne chemische Keule loswerden. (Foto: imago)

Schnecken sind zwar langsam, können sich aber im Garten zur ernsthaften Bedrohung für fast alles, was dort wächst, entwickeln. Denn die dicken und schleimigen Tiere haben einen nahezu unstillbaren Appetit. Und Schnecken sind nicht die einzigen Schädlinge, die in deutschen Gärten ihr Unwesen treiben. Blattläuse lassen die Pflanzen verkümmern, Maulwürfe machen den Rasen unansehnlich. Damit die lästigen Tiere nicht die Oberhand in Ihrem Garten gewinnen, haben wir einige Tipps zusammengestellt, wie Sie die nervigsten Schädlinge im Garten bekämpfen oder vertreiben können.

Wirksame Mittel gegen Schnecken

Der schlimmste aller Schädlinge ist die Nacktschnecke. Gegen die schleimigen Biester hilft nur eine Kombination mehrerer Methoden. Nummer eins: Gehen Sie abends mit Handschuhen und einem Eimer bewaffnet durch den Garten und pflücken Sie die Nacktschnecken von den Pflanzen ab. Zusätzlich können Sie den Tieren eine Falle stellen. In nassen Säcken zum Beispiel sammeln sich die Tiere tagsüber und lassen sich leicht entsorgen.

Den hartnäckigsten Schnecken können Sie mit Schneckenkorn den Garaus machen: Die Tiere werden angelockt, fressen das Korn und sterben. Aber Vorsicht! Für Hunde und Katzen ist das Gift genauso gefährlich. Eine harmlose Alternative sind spezielle Schneckenzäune, mit denen Sie ihre Beete schützen können. Manche Schneckengegner legen sich indische Laufenten zu. Für die sind Nacktschnecken eine Leibspeise.

Bierfalle lockt Schnecken überhaupt erst an

Viele schwören im Kampf gegen die Schnecken auch auf ein altes Hausmittel – die Bierfalle: Ein Gefäß wird mit Bier gefüllt, welches die Tiere anlocken und ertränken soll. Diese Methode ist jedoch nicht sonderlich effektiv. Der Alkohol, der den Schnecken zu schaffen macht, verfliegt im Freien sehr schnell. Außerdem gelingt es manchen Tieren doch, aus dem Bierteich zu entkommen. Und am unangenehmsten: Der verlockende Duft des Bieres kann sogar noch mehr Nacktschnecken aus der Nachbarschaft anziehen.

Blattläuse bekämpfen

Blattläuse lieben den Frühling. Bei warmem und trockenem Wetter laufen Sie zu Höchstformen auf und vermehren sich explosionsartig. Sie sind nicht weniger hungrig als Schnecken und können den Pflanzen im wahrsten Sinne des Wortes den letzten Lebenssaft aussaugen. So haben die kleinen, aber ungeheuer zahlreichen Tierchen schon manchen Gartenfreund verzweifeln lassen.

Bevor man aber zur chemischen Keule greift, kann eine mildere Methode probiert werden: Natürliche Feinde wie Marienkäfer oder Florfliegenlarven fressen die Blattläuse einfach auf. Mittlerweile kann man im Fachhandel sogar Käfereier kaufen, aus denen dann die Marienkäfer schlüpfen. Es ist sinnvoll, die Nützlinge schon vor den Blattlausbefall im Garten anzusiedeln. Hausmittelchen wie Spülmittellösungen sind weniger effektiv. Einzelne Läuse überleben und vermehren sich dann erneut.

Mit der chemischen Keule gegen Blattläuse?

Wer in seiner Verzweiflung doch zur Chemiekeule greift, sollte so genannte systemische Schädlingsmittel verwenden. Die werden direkt von der Pflanze aufgenommen und so überall verteilt. So haben auch versteckte Blattläuse keine Chance. In Kräuter- und Gemüsebeeten sollte man auf chemische Schädlingsbekämpfung aber verzichten, damit das Gift nicht in die eigenen Nahrungsmittel gelangt.

Nützlicher Helfer – die Ameise

Wie lästig Ameisen im Garten mit ihren meterlangen Straßen auch sein können: Sie gehören nicht zu den Schädlingen. Ohne sie wären große Teile der Natur karg und grau: Sie lockern mit ihren Gängen den Boden auf, sodass die Pflanzen leichter Wurzeln schlagen können. Außerdem tragen die fleißigen Insekten dazu bei, dass sich Samen schnell verbreiten. Daher sollten Sie milde mit den Tieren sein und sie schonen. Wenn Sie eine Ameisenstraße akut stört, können Sie sie mit Leimringen  aus dem Fachhandel unterbrechen. Außerdem können Steinbeläge an den betroffenen Stellen helfen – die meiden Ameisen.

Natürliche Feinde gegen Dickmaulrüssler

Ausgewachsene Dickmaulrüssler sind nachtaktive Käfer und ernähren sich hauptsächlich von Blättern, Knospen und jungen Trieben. Mit ihren Mäulern können Sie innerhalb kurzer Zeit große Mengen vertilgen und den Pflanzen übel zusetzen. Auch ihre Larven sind tückisch: Während sie noch verpuppt in der Erde liegen, fressen sie junge und saftige Wurzeln. Doch es gibt eine natürliche Methode gegen die Käferplage: so genannte parasitierende Nematoden. Das sind winzige Fadenwürmer, die ihre Eier in die Käferlarven legen und sie anschließend von innen auffressen. Im Fachhandel bekommt man die Nematoden in einem Tongranulat, das man etwa im Verhältnis 1:50 mit Wasser mischt und direkt auf die entsprechenden Flächen sprüht. Dabei hilft ein spezielles Dosiergerät, das man direkt an den Gartenschlauch anschließen kann.

Wühlmäuse mit der klassischen Mausefalle bekämpfen

Bei Mäusen scheiden sich die Geister. Der eine findet sie possierlich, der andere ekelt sich vor ihnen. Fest steht jedoch, dass sie im Garten große Schäden anrichten können. Wühlmäuse sind nicht nur äußerst aktiv und knabbern fleißig an Baumrinden, Wurzeln oder Gemüse, sie sind auch sehr vermehrungsfreudig – bis zu 40 Nachkommen hat eine Wühlmaus pro Jahr. Am wirksamsten gegen die kleinen Wühler sind klassische Mausefallen, die man im Fachhandel kaufen kann. Gemüse wie Möhren oder Sellerie eignen sich als Köder. Wer Mitleid mit den Nagern hat, kann auch Lebendfallen benutzen – eine tierfreundliche, aber auch aufwendige Alternative. Um Pflanzen vor Wühlmausfraß zu schützen, helfen Wurzelkörbe aus dem Fachhandel.

Der Maulwurf steht unter Naturschutz

Maulwürfe graben gern den ganzen Garten um und werfen dabei eine Menge Hügel auf. Auch wenn das unschön aussieht, nützlich sind die Tiere allemal. Sie lockern den Boden und fressen Würmer und Käfer, statt sich an Zierpflanzen gütlich zu tun. Wen der emsige Buddler trotzdem stört, der sollte ihn auf natürliche Weise vertreiben. Maulwürfe stehen nämlich unter Naturschutz. Mottenkugeln und auch Molke können den Maulwurf vertreiben. Einfach in die Höhleneingänge legen beziehungsweise schütten. Eine andere Möglichkeit: Im Gartenfachhandel gibt es spezielle Lebendfallen, mit denen Sie das Tier fangen und an einem geeigneten Ort wieder aussetzen können. Wir verraten Ihnen gute Tipps, wie Sie Maulwürfe ganz ohne Gift vertreiben können.

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