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Thuja-Hecke pflanzen und schneiden

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Vorsicht, giftig!  

Für den natürlichen Sichtschutz im Garten: Die Thuja-Hecke

25.08.2015, 15:52 Uhr | ah (CF)

Thuja-Hecke pflanzen und schneiden. Die Thuja-Hecke ist wegen ihrer einfachen Pflege und Robustheit beliebt.  (Quelle: imago/Westend61)

Die Thuja-Hecke ist wegen ihrer einfachen Pflege und Robustheit beliebt. (Quelle: Westend61/imago)

Die Thuja-Hecke ist grundsätzlich sehr robust. Sie wächst schnell, ist kostengünstig und relativ pflegeleicht. Deshalb wählen viele Hobbygärtner die Pflanze zur Gestaltung des Gartens aus. Sie müssen die Pflanze nur ein bis zweimal im Jahr zurückschneiden. Doch Achtung: Die auch als "Lebensbaum" bekannte Hecke kann für Mensch und Tier giftig sein.

Frühjahr ist der beste Zeitpunkt zum Pflanzen

Die Thuja-Hecke ist wegen ihrer guten Schnittverträglichkeit und der geringen Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge eine gute Wahl bei der Gestaltung der eigenen Grünanlage. Zudem ist sie als Sichtschutz geeignet. Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr direkt nach dem Ende der Frostperiode. Alternativ dazu, können Sie sie nach der Sommerdürre im Herbst, etwa Anfang Oktober pflanzen. Ein späterer Zeitpunkt ist nicht zu empfehlen, da die Hecke dann nicht ausreichend Zeit für die Entwicklung vor dem Wintereinbruch hat.

Standort: Sonnig bis Halbschatten

Bevor Sie die Thuja-Hecke pflanzen, sollten Sie die Standortfrage klären. Grundsätzlich muss der Boden stets gut umgegraben und frei von Unkräutern sein. Ein sumpfiger Boden ist besser geeignet als ein zu trockener. Gern darf der Boden auch leicht sauer sein. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig liegen – zu dunkle Ecken sind ungeeignet. Auf Dürreperioden reagiert die Thuja-Hecke empfindlich. Der Standort sollte daher nicht unter großen Bäumen liegen, damit die Pflanzen genügend Regenwasser abbekommen.

Die richtige Pflege der Thuja-Hecke

Wasser ist für die Thuja-Hecke gerade in der Anfangszeit sehr wichtig: Selbst wenn es gerade regnet, müssen Sie mit der Gießkanne nachhelfen und die Hecke in den folgenden zwei bis drei Wochen regelmäßig bewässern. Gerade in Trockenperioden sollten Sie darauf achten, dass die Pflanzen genügend Wasser bekommen. Ansonsten ist die Thuja-Hecke sehr pflegeleicht.

Tipp: Der Hochsommer ist ein geeigneter Zeitpunkt, um die frisch gepflanzte Hecke mit Stickstoff und Magnesium zu düngen. Die gängigen Volldünger für Heckenpflanzen enthalten meist beide Nährstoffe. Gießen Sie die Pflanze nach dem Düngen noch einmal kräftig.

Zwei Mal jährlich Thuja-Hecke schneiden

Bei den meisten Thuja-Hecken im Garten reicht ein Schnitt pro Jahr völlig aus. Nach dem ersten Zuschnitt im Frühjahr können Sie je nach Bedarf noch einmal im Spätsommer nachlegen. Besonders der Schnitt vor dem Austrieb im Frühling ist von großer Wichtigkeit.

Sowohl im Frühjahr als auch im Sommer sollten Sie sich einen eher bedeckten Tag auswählen – andernfalls könnten die frisch geschnittenen Triebe oder zu tiefe Rückschnitte austrocknen.

Trapezform bevorzugt

Wenn Sie Ihre Thuja-Hecke schneiden, fokussieren Sie sich auf die jungen Triebe. Wer dagegen zu tief vordringt, riskiert dass die Schnittlöcher nicht mehr vollständig zuwachsen. Zweige, die aufgrund von Lichtmangel bereits bräunlich verfärbt sind, lassen Sie daher zunächst außen vor.

Was die Form angeht, ist eine Trapez-Hecke die beste Wahl. Der Grund: Wenn die Thuja-Hecke unten breiter und zur Spitze hin enger geschnitten wird, kann Sie im unteren Bereich mehr Licht fangen. Die Pflanze wird auf diesem Wege gerade in der kalten Jahreszeit besser versorgt. Ebenso wird ein Zusammenbruch durch die Last von Schneeablagerungen effektiv verhindert.

Achtung giftig! Thuja als Gefahr für Mensch und Tier

Beim Stöbern im Gartenmarkt vergessen viele Menschen, dass giftige Heckensträucher eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen können: Kinder sind neugierig und können beim Spielen mit den Blättern in Berührung kommen, und Tiere knabbern giftige Sträucher eventuell an.

Die Thuja-Hecke kann bei Berührung Hautreizungen auslösen. Tragen Sie daher beim Rückschnitt grundsätzlich Handschuhe. Bei Verzehr verursachen die Giftstoffe der Pflanze außerdem Erbrechen, Durchfall oder sogar Nierenschäden.

Diese Heckensträucher sind ungiftig

Die Hainbuche, die jedoch Schatten nicht besonders gut verträgt, der Weißdorn und die Alpenjohannisbeere sind ungiftige Heckensträucher. Rotfichte, Buche und Bambus sind als Alternativen zu Buchsbaum, Thuja und Co. ebenfalls eine unbedenkliche Wahl.

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