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Dahlien, Begonien und Gladiolen richtig überwintern: So geht's

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So überwintern Ihre Gartenblumen richtig

21.10.2013, 10:58 Uhr | dpa-tmn/sj

Dahlien, Begonien und Gladiolen richtig überwintern: So geht's. Knollengewächse wie Gladiolen oder Dahlien sind sehr frostempfindlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Knollengewächse wie Gladiolen oder Dahlien sind sehr frostempfindlich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dahlien und Begonien gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen – und das nicht ohne Grund: Beide Pflanzenarten blühen den ganzen Sommer über. Dahlien sind mit ihrer Vielzahl an Farben und den vollen Blüten besonders prächtig, während die Begonie selbst schattige Gartenbereiche mit bunten Farbtupfern bereichert. Eigentlich die idealen Pflanzen für faule Gärtner – wenn sie auch noch winterhart wären. Die ansonsten pflegeleichten Gewächse sind im Winter allerdings empfindlich. Was Sie beim Überwintern beachten sollten.

Knollengewächse wie Dahlien oder Gladiolen sind sehr frostempfindlich und dürfen nicht im Freiland überwintern. Daher sollten sie vor den ersten Nachtfrösten auf 10 bis 15 Zentimeter über der Erde zurückgeschnitten und spätestens nach dem ersten Bodenfrost ausgegraben werden, rät die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn.

Dahlien vor dem Überwintern trocknen lassen

Die Dahlien werden zunächst getrocknet. So verhindert man, dass sich Wasser in den hohlen Stängeln sammelt und die Knollen verfaulen. Erst dann können die Wurzelknollen eingelagert werden. Sie sollten an einem dunkel und kühlen Platz überwintern und am besten nebeneinander liegen. Werden sie übereinander eingelagert, drohen Schimmel und Fäulnis. Hier sollte sie frostfrei lagern. "Es kann ein bisschen Laub obendrauf, oder sie wird in Sägespäne eingekuschelt", schlägt Isabelle Van Groeningen, Leiterin der Gartenschule an der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem vor.

Vor dem Einlagern sparsam gießen

Damit die Knollen im Winter nicht komplett austrocknen, sollte die Erde nicht vollständig von den Knollen entfernt werden. Ist der Winterplatz sehr trocken, kann man die Dahlien-Knollen zusätzlich mit Torfmull bedecken. Wer ab September seltener gießt, regt die Pflanze dazu an, für die kommende Überwinterung möglichst viel Wasser in den Knollen einzulagern, damit sie in den kalten Monaten davon zehren kann.

Knollenbegonien müssen den Gartenexperten der Landwirtschaftskammer zufolge zunächst rund vier Wochen in einem kühlen Raum abtrocknen. Dann werden Stängel, Erde und Wurzeln von den Knollen entfernt und diese über Winter in Torf gelegt. Das gilt allerdings nicht für die beliebten Eisbegonien. Dabei handelt es sich um einjährige Pflanzen, die nicht überwintern müssen.

Gladiolen: verschrumpelte Teile abbrechen

Für Gladiolen ist die Draußen-Saison ebenfalls im Oktober vorbei Die majestätischen Schwertblumen müssen nach der Blüte aus der Erde geholt werden. Die Knollen werden ausgegraben und dann Blätter und Erde entfernt, erläutert das Informationsbüro für Zwiebelblumen in Düsseldorf. Grundsätzlich werden die Blätter von Knollen- und Zwiebelgewächsen immer erst im trockenen Zustand abgenommen. Denn die Zwiebel zieht aus ihnen Energie, die sie für die Winterpause braucht.

Die Knollen sollten eine Woche lang trocknen, bevor sie in Holzsteigen an einem kühlen, frostfreien Platz zum Überwintern eingelagert werden. Zuvor werden noch verschrumpelte Teile der Knolle abgebrochen und die abgestorbenen äußeren Schichten entfernt.

Stauden im Herbst teilen

Ausgraben ist im Herbst auch bei einigen Stauden notwendig. Sind Malven, Sonnenhut oder Phlox zu dicht geworden, sollten sie im Herbst geteilt werden. Das vermehrt die Pflanzen auf einfache Art, und es erhält sie blühfreudig und vital. Ob die Pflanzen geteilt werden müssen, erkennt der Hobbygärtner daran, dass alle neuen Triebe weit außen stehen und die Pflanze in der Mitte kahler wird. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau in Bonn hin.

Die Experten raten, die Pflanze vor dem Teilen auszugraben. Große Pflanzen ließen sich am besten mit Hilfe von Werkzeugen wie Spaten oder Grabegabeln teilen, für kleine Stauden genügt ein Messer oder die Hände. Polsterstauden lassen sich demnach am besten zerreißen. Die geteilten Stauden werden so wieder eingesetzt, dass bei verdickten Rhizomteilen die Oberseite noch ein wenig aus der Erde herausschaut. Rhizom ist das wurzelähnlich aussehende Sprossachsensystem, das teils unterirdisch und teils auf dem Boden wächst.

Spätblüher im Frühjahr vermehren

Allerdings können Stauden von Oktober bis ins Frühjahr jederzeit geteilt werden, wenn der Boden nicht zu nass oder gefroren ist. Arten, die bis spät in den Herbst hinein blühen, sollten aber am besten erst im Frühjahr vermehrt werden.

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