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Rasenmäher-Roboter: Was die Mähroboter wirklich taugen

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Rasenmäher-Roboter  

Das taugen Rasenmäher-Roboter wirklich

18.08.2016, 14:14 Uhr | rw, zuhause.de, Stiftung Warentest

Screenshot: Stiftung Warentest
Acht Rasenmäher-Roboter bei Stiftung Warentest

Drei Monate lang mussten sich die Robomäher beweisen. Nicht alle Geräte konnten überzeugen. (Quelle: www.test.de/Rasenroboter)

Acht Rasenmäher-Roboter bei Stiftung Warentest


Fast alle namhaften Gartengeräte-Hersteller haben mittlerweile mindestens einen Rasenmäher-Roboter im Sortiment. Aber können die Robomäher den Rasenschnitt von Hand tatsächlich ersetzen? In Mähroboter-Test zeigten sich große Unterschiede in Preis und Leistung. Das Mähergebnis überzeugte nicht bei jedem Gerät. Diese Tipps sollten Sie bei Rasenmäher-Robotern beachten.

Ein unscheinbares, flaches Gefährt zieht wie von Geisterhand gezogen seine Bahnen auf dem Rasen und hinterlässt eine akkurat gestutzte Grasnarbe. Rasenmäher-Roboter werden immer beliebter. Namhafte Hersteller wie Husqvarna, Honda, Bosch oder Gardena sind mit eigenen Modellen am Markt vertreten.

So funktionieren Rasenmäher-Roboter

Die Rasenroboter werden von einem Elektromotor angetrieben, der über einen Akku mit Energie versorgt wird. An einer Basisstation, die mit dem Mäher über Funk verbunden ist, laden die Gartenhelfer ihre Akkus selbstständig auf und machen sich danach wieder an die Arbeit. Auch wenn plötzlich Regen einsetzt und ein weiteres Mähen unmöglich macht, wird dies registriert und der Roboter kehrt wieder zur Ladestation zurück.

Die zu mähende Fläche wird durch einen Führungsdraht begrenzt, den man vor der ersten Inbetriebnahme je nach Gerät knapp ober- oder unterhalb der Grasnarbe verlegen muss. Das kann man entweder selbst machen oder durch einen Fachbetrieb erledigen lassen. Die meisten Hersteller empfehlen, den Draht durch einen Fachmann verlegen zu lassen. "Honda verkauft seine Roboter nur samt Installation über den Fachhandel", schreibt die Stiftung Warentest in einem Testbericht, den die Verbraucherschutzorganisation in ihrem Magazin test (5/2014) veröffentlichte*. Innerhalb dieser Fläche ziehen die Rasenroboter dann selbstständig ihre Bahnen.

Perfekter Rasen, ohne einen Finger krumm zu machen

Rasenroboter arbeiten so leise, dass sie auch während der Ruhezeiten ihre Kreise ziehen dürfen und der Stromverbrauch ist laut Stiftung Warentest sehr niedrig. Deshalb können die Robomäher täglich über den Rasen gleiten und das Grün ist stets optimal gestutzt. "Zudem hat man keine Mühe mit dem Wegräumen von Schnittgut", loben die Warentester. Die Grasspitzen können liegen bleiben. Sie dienen als natürlicher Dünger. "Wenn alles klappt, lassen Rasenroboter den Traum eines jeden Greenkeepers in Erfüllung gehen", lautet ein Fazit der Stiftung Warentest. "Perfektes Grün ohne einen Finger krumm zu machen."

Mähroboter im Test: Nicht alle mähen "gut"

Das hat allerdings seinen Preis. Die acht getesteten Rasenroboter kosten zwischen 1000 und 2600 Euro. Gesamtsieger wurde der "Honda Miimo 300" für 2550 Euro, der mit einem "guten" Gesamtergebnis abschnitt (2,1). Deutlich günstiger ist der "Bosch Indego", der ebenfalls noch "gut" (2,5) abschnitt und nur 1500 Euro kostet. Das günstigste Gerät im Test, der "Worx Landroid WG794E" für 1000 Euro, schaffte nur ein "ausreichend".

Auch das Mähergebnis überzeugte nicht bei allen Geräten. "Sehr gut" mähte nur der "Husqvarna Automower 320" – mit 2600 Euro das teuerste Gerät im Test. Die Mäher von Honda und Bosch, sowie der "Sabo Mowit 500F" mähten "gut". Komplett durchgefallen ist der "Ambrogio L 75 Deluxe", der sowohl in der wichtigen Testkategorie "Mähen" als auch insgesamt mit "mangelhaft" bewertet wurde.

Diese Schwächen beim Mähen können auftreten

"Mähroboter fahren lange und häufig, zum Teil mehrere Stunden jeden Tag", so die Tester. Damit die automatischen Gartenhelfer ihr Werk verrichten können, sollte der Rasen also stets frei von Hindernissen sein, denn schon Tannenzapfen oder Fallobst könnten zur unüberwindbaren Hürde werden. Außerdem verletzten einige Mäher die Grasnarbe an oft befahrenen Rasenstellen. Insbesondere der "Gardena R70Li" fiel hier negativ auf. Der "Robolinho 100" von Al-Ko hinterließ entlang des Führungsdrahts sichtbare Radspuren auf dem Grün.

Probleme haben alle Geräte an der Rasenkante. "Umgeben Sie alle Rasenränder mit einigen Zentimetern Steinplatten auf Höhe der Grasnarbe", raten die Warentester. "Andernfalls müssen Sie mit einem Trimmer nacharbeiten." Wie sauber die Roboter den Rand des Rasens mähen, hängt aber auch stark davon ab, wie gut und sorgfältig der Führungsdraht verlegt wurde.

Sicherheitsrisiken bei Rasenmäher-Robotern

Wie schon in früheren Tests von Öko-Test und der Fachzeitschrift "Selbst ist der Mann", fielen erneut die Ergebnisse in der Testkategorie "Sicherheit" negativ auf. Kein Gerät kam hier über ein "befriedigendes" Ergebnis hinaus. "Von den acht Mähern ist keiner so sicher gebaut, dass man ihn ohne Aufsicht allein im Garten wissen möchte", ziehen die Warentester ein ernüchterndes Fazit. Wenn häufig Kinder im Garten spielen, verzichte man besser ganz auf Mähroboter, empfehlen die Prüfer.

"Nicht jedes Gerät stoppt zuverlässig, wenn es mit Hindernissen kollidiert; teils laufen die Messer weiter, falls man das Gerät an der falschen Stelle anhebt." Beim Husqvarna führten die Sicherheitsdefizite dazu, dass er trotz des "sehr guten" Mähergebnisses insgesamt nur mit "befriedigend" bewertet wurde. Die Messer liefen zu lange nach, wenn das Gerät ausgeschaltet wurde.

Wartung und Pflege der Rasenmäher-Roboter

Übermäßig hohen Wartungs- und Pflegeaufwand braucht man bei Rasenrobotern hingegen nicht zu fürchten. Einmal wöchentlich sollte man die Mäher reinigen und alle paar Monate die Messer wechseln. Das gehe meist leicht und Ersatzklingen seien für wenige Euro zu haben, beruhigen die Tester. Das teuerste Verschleißteil ist der Akku. Er muss alle paar Jahre ersetzt werden. Bei den acht Testgeräten liegen die Kosten dafür zwischen 71 (Gardena) und 415 (Sabo) Euro. Um den teuren Akku zu schonen, sollte man gerade bei längerer Nichtbenutzung im Winter darauf achten, dass Ladezustand und Temperatur den Hersteller-Empfehlungen für die Lagerung entsprechen.

*Den kompletten Mährobotertest samt aller Teilergebnisse finden Sie im Magazin "test" (5/2014). Er kann auch kostenpflichtig auf den Internetseiten der Stiftung Warentest als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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