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Volle Blütenpracht: Rosen in Kübeln richtig pflegen

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Volle Blütenpracht: Rosen in Kübeln richtig pflegen

26.08.2013, 13:04 Uhr | mb (CF)

Volle Blütenpracht: Rosen in Kübeln richtig pflegen. Schneiden Sie Rosen im Kübel im Frühjahr, wenn die Fröste weitgehend vorbei sind, zurück (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schneiden Sie Rosen im Kübel im Frühjahr, wenn die Fröste weitgehend vorbei sind, zurück (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Duftende, üppige Rosenblüten sind der Stolz eines jeden Hobbygärtners. Um zu gedeihen, müssen die Blumen aber nicht unbedingt in die Erde gesetzt werden. Rosen wachsen auch in Töpfen – wenn der Kübel und die Blumenerde stimmen, wenn der Platz richtig gewählt ist und wenn sie nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Wasser bekommen. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihre kostbaren Rosen so pflegen, dass sie auch nach Jahren noch ihre ganze Pracht entfalten.

Tipps für Kübel und Töpfe

Die Rose ist nicht nur in der Blumensprache Symbol für Liebe – auch in den Herzen vieler Hobby-Gärtner erweckt die Königin der Blumen wahre Leidenschaft. Wer nur einen kleinen Garten oder einen Balkon hat und dennoch eine Rose unterbringen möchte, kann zum Kübel greifen. Mit der richtigen Pflege wird sie mit ihren Blüten auch im Topf über Jahren das Auge freuen.

Schon die Wahl des Kübels ist entscheidend. Gefäße aus Kunststoff etwa sind nicht ideal. Sie heizen nämlich unnötig auf und sind wenig resistent gegen Kälte. Zu empfehlen sind vor allem Terrakottatöpfe. Dieses Material bietet bei Kälte ausreichend Schutz, ist aber gleichzeitig atmungsaktiv und lässt überschüssiges Wasser verdunsten, was die Wurzeln vor Fäulnis und Staunässe schützt.

Aber auch bei Terrakottatöpfen sollten Sie aber auf eine angemessene Wasserabfuhr achten – ansonsten kann es immer noch zur Staunässe kommen. Dazu sollten Sie am Boden des Kübels unter der Blumenerde eine Drainageschicht aus Kies und Tonscherben anlegen. Ein Stück wasserdurchlässigen Vlies zwischen den Schichten verhindert, dass die Erde beim Bewässern aussickert. Der Kübel sollte ein Abflussloch besitzen, unter den ein Untersetzer kommt.

Ein schattiges Plätzchen für die Rosenkübeln

Planen Sie eine langjährige Pflege, ist es ratsam, einen Kübel oder Topf mit mindestens 40 Zentimetern Durchmesser und 50 Zentimetern Höhe zu benutzen. Rosen wurzeln nämlich sehr tief und brauchen entsprechend viel Raum. Die Rosenschule Ruf aus Bad Nauheim-Steinfurth empfiehlt auf ihrer Internetseite, die Gefäße möglichst an West- oder Ostseiten des Hauses zu platzieren, da sich bei einer Südwand zu viel Hitze anstauen würde.

Auch auf Balkon oder Terrasse wird es an manchen Sommertagen sehr heiß. Stellen sie Topf oder Kübel daher zwischendurch an ein schattiges Plätzchen.

Blumenerde und Dünger wählen

Für ein langes Leben der Edelblumen sollten diese in ein Substrat aus etwa 30 Prozent Kompost und hochwertiger Pflanzenerde mit Lehm- und Sandanteilen gepflanzt werden. Setzen Sie die Rosen so, dass die Wurzeln keinesfalls die Wand des Kübels oder Topfes berühren. Bedecken Sie den Wurzelballen dann mit etwa zwei Zentimetern Erde.

Noch ein Tipp: Mit kalkhaltigem Steinmehl verbessern Sie das Substrat nachhaltig. Alternativ ist die Verwendung von nahrhafter Rosenerde oder Kübelpflanzenerde möglich. Rosen in Kübeln bevorzugen Langzeit- und Flüssigdünger.

Im Idealfall sollten Sie erstmals im Frühjahr düngen. Ab dem 15. Juni darf laut Thomas Balster, Gartenfachberater beim Verband Wohneigentum Schleswig-Holstein e.V., nicht mehr gedüngt werden. Ansonsten würden die Rosen weiterhin neue Triebe formen, die nicht genug Zeit hätten, um vor der Winterkälte auszureifen, und daher frostanfällig wären.

Rosen pflegen, umpflanzen und durch den Winter bringen

Verwelkte Blätter von Topfrosen sollten Sie umgehend entfernen und die Rosen mindestens ein Mal im Monat auf Schädlinge – besonders die hartnäckigen Blattläuse – überprüfen. Jedes Jahr sollten Sie möglichst im Frühjahr die Erde erneuern und mit Langzeitdünger bearbeiten. Achten Sie auf genügend Bewässerung, ohne dass sich die Feuchtigkeit staut, und vergessen Sie nicht, die Erde gelegentlich aufzulockern, wenn Sie die Rosen pflegen.

Nach drei Jahren prächtigen Gedeihens ist es empfehlenswert, die Rosen in einen größeren Topf umzupflanzen, da ihr Wachstum ansonsten gehemmt wird. Beim Schnitt sollten Sie in etwa den gleichen Regeln folgen wie bei gewöhnlichen Rosen: Im Frühjahr, wenn die Fröste weitgehend vorbei sind, schneiden Sie die Triebe bis auf drei Augen zurück – es sei denn, es handelt sich um eine einmalblühende Strauch- oder Kletterrose. Diese sollten Sie nur leicht kürzen.

Das letzte Auge sollte aber auf jeden Fall nach außen zeigen, so dass die Rose in die Breite und nicht nach innen wächst. Die Schnittstelle sollte etwa fünf Millimeter über dem Auge liegen und leicht schräg sein, so dass das Wasser schneller abfließen kann. Achten Sie darauf, dass Ihre Gartenschere sehr scharf ist – so werden die Triebe nicht gequetscht. Außerdem sollten Sie natürlich die Rosentriebe bei Pilzbefall immer sofort zurückschneiden.

Auch im Winter sollten Sie Ihre Rosen pflegen: Schützen Sie sie vor Frost und holen Sie sie nach drinnen. Vergessen Sie nicht, sie weiterhin zu gießen. Müssen die Blumen draußen überwintern, sind die Wurzeln zu schützen, indem Sie eine etwa zehn Zentimeter dicke Noppenfolie um den Kübel wickeln. Die freiliegenden Triebe schützen Sie mit einer Reisig- oder Sackleinenabdeckung vor Schäden durch Wind.

Rosensorten für den Kübel

Nun müssen Sie sich nur noch entscheiden, welche Rosensorte Sie nehmen wollen. Viele Sorten eignen sich für den Kübel. Wir stellen Ihnen einige der schönsten Arten vor. Die winterharte und wetterfeste "Rosarium Uetersen" hat prächtige Blüten, die etwa zehn Zentmeter im Diameter erreichen und aus über 100 Blütenblätter bestehen. Die kleine, aber feine "Ambridge Rose" duftet nach Myrrhe. Die zierliche "Margaret Merrill" ist überraschend robust und regenbeständig. Und die prächtigen Blüten von "Leonardo da Vinci" sind fast genauso prall gefüllt wie bei Englischen Rosen, haben aber den Vorzug, dass sie durchgehend blühen.

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