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Holzzaun selber bauen: Tipps für einen schönen Gartenzaun

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Pflegen und reinigen  

Einen Holzzaun selber bauen

20.08.2013, 15:29 Uhr | dpa-tmn

Holzzaun selber bauen: Tipps für einen schönen Gartenzaun. Ein Holzzaun lässt sich leicht selber bauen. (Quelle: imago/Redeleit )

Ein Holzzaun lässt sich leicht selber bauen. (Quelle: Redeleit /imago)

Ein Gartenzaun aus Holz ist ein schöner Sichtschutz oder auch einfach eine dekorative Abgrenzung zum Nachbar oder der Straße hin. Mit Pflanzen berankt wird der Holzzaun sogar zu einem attraktiven Element der Gartengestaltung. Einen Holzzaun kann man einfach selber bauen. Die notwendigen Elemente gibt es in jedem Garten- oder Baucenter. Diese praktischen Tipps helfen bei Aufbau des Holzzauns.

Warum Geld für den Handwerker ausgeben, wenn es so einfach scheint: Dank vorgefertigter Zaunelemente und Pfosten können sich Hausbesitzer leicht den Gartenzaun selbst bauen. Auch der Werkzeugbedarf ist überschaubar: Neben Spaten, Zollstock, Hammer, Wasserwaage, Säge und Richtschnur sind Bohrmaschine und Schraubendreher hilfreich. Zum Einbetonieren der Pfosten wird Zubehör wie ein Zementeimer benötigt.

Auf witterungsbeständiges Holz achten

Da ein Holzzaun das ganze Jahr hindurch der Witterung ausgesetzt ist, sollten Heimwerker eine robuste Holzart wählen. "Harthölzer sind sehr beständig, aber auch teuer", sagt Ralph Roufflair, Trainer an der DIY Academy in Köln. Kostengünstiger seien Zäune aus Nadelhölzern wie Kiefer. Eine Druckimprägnierung bewahrt dieses Material vor Verfall und Fäule. Dabei wird das Imprägniermittel unter hohem Druck mehrere Stunden lang in das Holz gepresst.

Erster Schritt: Verlauf des Holzzauns festlegen

Zunächst muss der spätere Zaunverlauf entlang des Umrisses des Grundstücks festgelegt werden. Wer hier unsicher ist, kann den Umriss mit Hilfe der Grenzsteinen nachvollziehen, wie Kai Warnecke von Haus & Grund Deutschland in Berlin rät. In Neubaugebieten ist dies meist einfach, bei älteren, schon eingewachsenen Grundstücken könnten die Steine aber durchaus in einer Tiefe von bis zu einem halben Meter liegen. Warnecke rät in beiden Fälle zu einem Gespräch mit den Nachbarn über den Zaunbau und den Grenzverlauf. Das verhindert spätere Streitigkeiten.

Posten für Holzzaun in richtigem Abstand planen

Der eigentliche Verlauf des Zauns wird mit einer Richtschnur verdeutlicht, die Position der Pfosten danach mit Hilfe eines Zollstocks festgelegt. An die Ecken muss natürlich auf alle Fälle jeweils ein Pfosten. Der Abstand zwischen den Pfosten sollte so gewählt werden, dass sich die Zaunelemente leicht anbringen lassen und das Holz gleichzeitig arbeiten kann, rät Heimwerker-Experte Roufflair.

Pfosten mit Trägern stabilisieren

Wer einen Holzpfosten einfach nur in die Erde rammt, muss damit rechnen, dass er nach absehbarer Zeit fault und kippt. "Diese Gefahr besteht selbst dann, wenn der Pfosten imprägniert ist", sagt Roufflair. Die Zaunpfosten sollten daher auf spezielle Träger, die so genannten Pfostenschuhe, gesetzt werden. Schrauben fixieren dann den Pfosten auf dem Träger.

Durch diese Metallwinkel in U- oder H-Form bekommt das Holz genügend Belüftung von unten. Angeboten werden Pfostenträger zum Einbetonieren oder zum einfachen Einschlagen in die Erde. Gegen das Einrammen spricht, dass oftmals Steine oder Bauschutt im Boden im Wege sind. Müssen diese Hindernisse ausgehoben werden, hält hinterher der Boden den Pfosten nicht mehr ausreichend.

Stabiler wird der Holzzaun mit Beton

Die Löcher für einzubetonierende Pfosten werden mit einem Spaten gegraben. Roufflair hat aber einen Tipp: "Einfacher geht es mit einer Scherenschaufel, die es in Baumärkten zu leihen gibt." Die Tiefe der Pfostenlöcher hängt von der späteren Belastung durch den Zaun ab. Für einen kleinen Vorgartenzaun reicht eine Tiefe von 50 bis 60 Zentimetern, große Sichtschutzelemente brauchen wegen starker Windbelastungen mindestens eine Tiefe von 80 Zentimetern. Immer sollte der Pfahl in einer frostfreien Tiefe gründen. Laut Roufflair haben die örtlichen Baubehörden dazu Informationen.

Zement für Gartenzaunpfosten ausreichend trocknen lassen

Der Beton darf nicht zu flüssig in das Loch kommen. Lässt er sich zu einem Ball formen, hat er die richtige Konsistenz, sagt Roufflair. Die Träger werden anschließend mit Hilfe einer Wasserwaage und Richtschnur ausgerichtet. Der Beton sollte je nach Witterung zwischen 24 bis 48 Stunden trocknen. Danach werden die Pfosten auf die Pfostenschuhe geschraubt und die Zaunelemente befestigt.

Nicht etwa, weil das Projekt besonders komplex wäre, sondern weil es einfach viel zu graben gibt. Für jeden einzelnen Pfosten am Zaun, und das schließt Gartentore mit ein, müssen Fundamentgruben ausgehoben werden, die zumindest 80 cm in den Boden reichen
Löcher für Zaunpfosten bohren

Wer einen Zaun bauen will, muss sich auf viel Arbeit gefasst machen.

Mit einem Zweimannbohrer lassen sich bequem Löcher bis zu einem Durchmesser von 200 mm bohren.

(Quelle: DIY-book)


Holzzaun vor dem Montieren streichen

"Sollen Zaunelemente farbig gestaltet werden, ist es ratsam, sie vor der Montage zu streichen oder zu besprühen", sagt Ludger Küper, Direktor des Paint Quality Institutes in Schwalbach im Taunus. Soll die Holzmaserung nicht übertüncht werden, eignen sich Lasuren. Um weiße Salzablagerungen, die Ausblühungen, oder eine blaue Verfärbung des Holzes zu vermeiden, sollte vorher eine Grundierung aufgetragen werden. Bei Lasuren ist die Grundierung durchsichtig, bei farbigen Anstrichen mit Lack deckend. Bei druckkesselimprägnierten Hölzern empfiehlt Küper zudem einen Anstrich gegen Bläue und Fäulnis.

Örtliche Vorschriften für Gartenzaun beachten

Über das Aussehen und die Höhe seines Zauns darf der Grundstücksbesitzer übrigens nicht frei entscheiden. Häufig sind Bestimmungen im Nachbarschaftsrecht enthalten, das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sei, erklärt Kai Warnecke von Haus & Grund. Auch die Gemeinde habe Einfluss. Oft sei in der Gemeindeordnung festgelegt, dass der Zaun "ortsüblich" sein müsse. Dann muss er so aussehen wie in der Nachbarschaft. Mancherorts ist auch geregelt, welche Seite des Grundstückes von welchem Anreiher eingezäunt werden muss.

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