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Nistkasten aufhängen: Jetzt ist es Zeit für den Nistkasten

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Meise, Spatz und Co unterstützen  

Nistkasten für Vögel jetzt aufhängen

12.04.2017, 11:52 Uhr | dpa-tmn

Nistkasten aufhängen: Jetzt ist es Zeit für den Nistkasten. Rotkehlchen füttert Jungvögel im Nistkasten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Elwitsch)

Rotkehlchen füttert Jungvögel im Nistkasten (Quelle: Elwitsch/Thinkstock by Getty-Images)

Ein Nistkasten im Garten ist ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz. Denn in dicht besiedelten Gegenden finden Vögel oft nicht genügend Gelegenheiten für einen natürlichen Nestbau. Wer Meise, Spatz und Co. unterstützen möchte, kann daher einen Nistkasten aufhängen. Die Zeit für den Nistkasten ist jetzt gekommen – wegen des langen Winters beginnen die Vögel mit dem Nestbau recht spät.

"Normalerweise fangen sie damit schon im Februar an", erklärt Ursula Bauer von der Organisation Aktion Tier in Berlin. Langsam finden Vögel erste Insekten wie Spinnen, mit denen sie ihre Brut aufziehen können. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die Größe des Einfluglochs.

Beim Nistkasten auf die Lochgröße achten

Meisenarten wie Blau-, Hauben- und Tannenmeise bevorzugen beispielsweise kleine Einfluglöcher zwischen 25 und 28 Millimeter Durchmesser. Gartenrotschwanz, Trauerschnäpper und Spatz beziehen dagegen nur Nistkästen mit größeren Eingängen zwischen 32 und 35 Millimeter. Wer sich unsicher ist, welche Vogelarten er im Garten hat, kann auf ein Bestimmungsbuch zurückgreifen oder Bilder der jeweiligen Art im Internet suchen.

Einflugloch korrekt ausrichten

Ist der passende Nistkasten gefunden, sollte er in einer Höhe von zwei bis drei Metern aufgehängt werden, so dass Katzen und Marder nicht an ihn herankommen. Das Einflugloch zeigt idealerweise nach Osten oder Südosten: "Das ist die beste Himmelsrichtung, da die Vögel dort vor starkem Regen und Sonneneinstrahlung geschützt sind", sagt Bauer.

Nistkasten mit etwas Heu ausstatten

Meist finden die Vögel genügend Nistmaterial im Garten, unter Hecken oder im Wald. Wer etwas Heu übrig hat, kann ihnen aber ruhig etwas davon in den Nistkasten hineinlegen. Die weichen und biegsamen Halme werden gerne zum Nestbau genutzt.

Wie Sie den idealen Nistkasten bauen, lesen Sie hier.

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