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Topinambur pflanzen: Tipps zum Anbau der Erdartischocke

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Pflegeleichte Knolle  

Topinambur pflanzen: Tipps zum Anbau der Erdartischocke

17.11.2014, 12:35 Uhr | tl (CF), Ann-Christin Hübner

Topinambur pflanzen: Tipps zum Anbau der Erdartischocke. Die Topinambur bringt nicht nur leckere Knollen hervor: In den Sommermonaten bildet sie auch hübsche Blüten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Topinambur bringt nicht nur leckere Knollen hervor: In den Sommermonaten bildet sie auch hübsche Blüten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Sie Topinambur selber pflanzen, haben Sie gleich in zweifacher Hinsicht etwas davon. Topinambur ist nämlich nicht nur ein schmackhaftes Wintergemüse, sondern während der Blüte auch eine dekorative Pflanze. Erfahren Sie hier mehr zum Anbau der Erdartischoke.

Mehrjährige Pflanze

Der oberirdische Teil der Topinambur kann bis zu drei Meter hoch werden. Vom Frühjahr bis zum Sommer bildet sie leuchtend gelbe Blüten, die im Herbst absterben und sich im folgenden Frühjahr neu entwickeln. Da das Wintergemüse zudem sehr dicht wächst, eignet es sich im Garten hervorragend als Sichtschutz.

Hohe Stauden als Sichtschutz

Wenn Sie Topinamburen als Sichtschutz an Grundstücksgrenzen pflanzen möchten, sollten Sie allerdings eine Wurzelsperre verwenden. So vermeiden Sie, dass wuchernde Wurzeln beim Nachbarn landen. Eine Wurzelsperre aus Kunststoff erhalten Sie als Meterware im Baumarkt.

Formen Sie daraus einen beliebig großen, unterirdischen Zaun um die Wurzel. Achten Sie dabei darauf, dass die Pflanze noch genügend Platz hat, sich zu entwickeln. Alternativ können Sie Topinambur auch in einem großen Pflanzenkübel (mindestens 35 Zentimeter Durchmesser) ziehen. Pflanzen Sie aber pro Topf nicht mehr als eine Knolle.

Optimaler Standort für Topinambur

Optimal für den Anbau des Gemüses ist ein sonniger Standort, die Pflanze kommt aber auch mit Halbschatten klar. Lockere, leicht sandige Böden liefern beste Bedingungen, wobei das Gemüse recht flexibel und anspruchslos ist.

Kinderleichter Anbau des Wintergemüses

Für den Anbau von Topinambur benötigen Sie kaum Erfahrung und gärtnerisches Talent. Setzen Sie die Knollen am besten zu Beginn des Frühlings etwa fünf bis zehn Zentimeter tief in den Boden (oder Kübel). Theoretisch kann das Wintergemüse sogar das ganze Jahr über angepflanzt werden, solange der Boden frostfrei ist.

Beim Setzen sollten Sie unbedingt ausreichend Platz zwischen den einzelnen Knollen lassen – ideal sind etwa 40 Zentimeter zu allen Seiten. Pflanzen Sie das Gemüse am besten in Reihen und lassen dabei zwischen den einzelnen Pflanzen etwas mehr Abstand (40 bis 60 Zentimeter) als zwischen den Reihen (40 Zentimeter).

Topinambur gießen und düngen

Mit Wasser sollten Sie beim Anbau der Erdartischoke nicht geizen. An heißen Tagen kann sogar mehrfaches Gießen erforderlich werden. Staunässe müssen Sie jedoch vermeiden, da Topinambur leicht faulen kann.

Insbesondere bei nährstoffarmem Boden sollten Sie zusätzlich mit Kompost düngen – gerne mit Algenkalk angereichert. Stickstoffreiche Dünger sollten Sie hingegen vermeiden, da sie Fäulniserscheinungen verursachen können.

Knollen im Herbst ernten oder überwintern

Wenn Sie das Wintergemüse im Herbst rechtzeitig abernten, verhindern Sie, dass die Pflanzen zu sehr wuchern. Graben Sie die Knollen dazu einfach aus. Lassen Sie ein oder zwei kleinere Exemplare im Boden, damit sich die mehrjährige Pflanze erneut entwickeln kann.

Sie können Topinambur auch überwintern, wobei Sie dann im Herbst die absterbenden Triebe abschneiden müssen (etwa zehn Zentimeter über dem Boden). Die Pflanzen sind zwar winterhart, sollten aber zusätzlich vor Frost geschützt werden, zum Beispiel mit Vlies. Unter diesen Voraussetzungen können Sie die Knollen bis ins Frühjahr hinein ernten. Die jungen Triebe sollten Sie anfangs etwas von Unkraut befreien, damit sie sich besser entwickeln können.

Tipp: Ernten Sie Topinambur nicht in den Sommermonaten – in dieser Zeit sind die Knollen klein, schrumpelig und ungenießbar.

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