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Orchideen: So vermehren Sie die Pflanzen

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Ableger, Teilung, Stecklinge  

Orchideen: So vermehren Sie die Pflanzen

02.03.2015, 15:42 Uhr | om (CF), anni

Orchideen: So vermehren Sie die Pflanzen. Junge Orchideen brauchen zum Wachsen viel Licht, Feuchtigkeit und spezielles Substrat. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Junge Orchideen brauchen zum Wachsen viel Licht, Feuchtigkeit und spezielles Substrat. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Sie Orchideen vermehren möchten, brauchen Sie die richtige Technik und eine Menge Geduld. Je nach Orchideen-Art erfolgt die Vermehrung durch Ableger, Teilung und Kopfstecklinge. Wie die einzelnen Methoden funktionieren, erfahren Sie hier.

Orchideen vermehren durch Ableger

Bei den beliebten Phalaenopsis-Orchideen entwickeln sich von Zeit zu Zeit aus Blütentrieben Ableger, die Kindel oder Keiki genannt werden. Beobachten Sie bei Ihrer Orchidee die Bildung solcher Ableger, können Sie deren Wachstum durch das tägliche Besprühen mit Wasser fördern.

Sobald die Jungpflanzen herangewachsen sind, also mindestens drei gesunde Blätter und einige Zentimeter lange Wurzeln aufweisen, können Sie sie von der Mutterpflanze trennen. Bis es soweit ist, vergehen allerdings mehrere Monate.

Ableger im Frühsommer trennen

Der beste Zeitpunkt, um Ableger der Phalaenopsis auszusetzen, ist nach Empfehlung des Portals "Wand und Beet" der Frühsommer. Wenn Sie Pflanzenteile Ihrer Orchideen abschneiden, sollten Sie das Schneidewerkzeug grundsätzlich mit Alkohol oder Spiritus reinigen. Um die Schnittstelle nachträglich zu desinfizieren, empfehlen Experten unter anderem, sie mit Kohle- oder Schwefelpulver oder mit einer Paste aus Zimt und Wasser zu behandeln.

Spezielle Sorten durch Teilung vermehren

Einige Orchideen vermehren Sie durch Teilung, zum Beispiel die Sorten Cattleya und Cymbidium. Im Gegensatz zur Phalaenopsis entwickeln sie knollige, waagerecht wachsende, wasserspeichernde Sprossen, die Bulben genannt werden. Hat Ihre Orchidee mindestens acht dieser Bulben ausgebildet, kann sie geteilt werden, erklärt das Fachmagazin "Mein schöner Garten".

Der beste Zeitpunkt für die Teilung ist der Moment, in dem Sie die Pflanze ohnehin umtopfen möchten. Nehmen Sie dabei die Orchidee aus dem Topf, lösen vorsichtig das Substrat von den Wurzeln und trennen die Bulben verbindenden Rhizome vorsichtig mit einer scharfen Schere oder einem Messer ab. Rhizome sind die unterirdischen Sprossen, von denen die Wurzeln ausgehen.

Achten Sie darauf, dass jede Pflanze nach der Teilung mindestens vier Bulben besitzt. Auch hier ist eine sorgfältige Desinfektion der Schnittstelle wichtig.

Mit Kopfstecklingen Orchideen vermehren

Wieder andere Orchideen-Arten wie Epidendrum oder Vanda vermehren sich über die Luftwurzeln, die sich im oberen Drittel der Pflanze bilden. Sie können das Wachstum dieser Wurzeln durch das Anbringen von Moos fördern – befeuchten Sie das Moos dazu täglich mit Wasser.

Sind die Wurzeln ein paar Zentimeter gewachsen, können sie von der Mutterpflanze abgetrennt werden, und zwar am oberen Pflanzenteil unterhalb der neu gebildeten Wurzeln. Auch hier ist eine Desinfektion der Trennstelle ratsam.

Vermehrung braucht richtige Pflege

Egal, durch welche Methode Sie Ihre Orchideen vermehren: Die neu gewonnenen Ableger brauchen im Anschluss einen sauberen Topf mit speziellem Orchideen-Substrat, ausreichend Licht und Feuchtigkeit. Als Unterstützung können Sie der Jungpflanze eine transparente Plastiktüte überstülpen und sie so feucht halten. Stellen Sie jedoch eine ausreichende Belüftung sicher und nehmen die Tüte alle paar Tage ab.

Stellen Sie die Jungpflanzen an einen hellen Ort, der nicht der prallen Sonne ausgesetzt ist. Zur Bewässerung tauchen Sie die Ableger etwa zweimal pro Woche in abgestandenes, lauwarmes Wasser. Eine geringe Menge Dünger können Sie den Jungpflanzen alle zwei bis vier Wochen zuführen.

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