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Wespenspinne: Dies sollten Sie wissen

05.08.2016, 10:11 Uhr | pk (CF)

Wespenspinne: Dies sollten Sie wissen. Wespenspinne. (Quelle: imago/blickwinkel)

Wespenspinne. (Quelle: blickwinkel/imago)

Die Wespenspinne, auch Zebraspinne genannt, gilt hierzulande eher als exotisch. Dennoch kann das auffällig wesepenähnlich gefärbte Tier auch in Mitteleuropa vorkommen. Wie Sie die Tiere erkennen und mehr Informationen zur Lebensweise der Spinnen lesen Sie hier.

Wespenspinne oder Zebraspinne: So sieht die Spinne aus

Optisch erinnert die Wespenspinne tatsächlich ein wenig an die gestreiften Insekten, mit denen sich das Spinnentier zur Hälfte seinen Namen teilt: Die Beine sind schwarz-gelb beziehungsweise orange gestreift. Der Rücken des Spinnenkörpers weist dagegen eine hellgrüne Grundfarbe auf, die von leuchtend gelben und schwarzen Streifen unterbrochen wird. Aufgrund der Streifen wird die Spinne auch regelmäßig als Zebraspinne bezeichnet.

Lebensraum der Wespenspinne

Die Wespenspinne hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten in verschiedenen Gebieten Deutschlands immer weiter ausgebreitet. Dies ist wohl vor allem auf den Klimawandel zurückzuführen: Die Spinne benötigt zum Überleben einen warmen, sonnigen und gleichzeitig geschützten Bereich – wie zum Beispiel Trockenrasen oder Sandheiden. Vor allem Feldheuschrecken dienen der Wespenspinne als Nahrung. Aus diesem Grund platziert die Spinne ihr Netz in Bodennähe, um springende Heuschrecken abfangen zu können.

Männliche und weibliche Zebraspinne: Gegensätze ziehen sich an

Die weiblichen Tiere erreichen eine Körperlänge von 14 bis 17 Millimetern. Damit sind die weiblichen Wespenspinnen etwa vier Mal so groß wie das sehr viel kleinere Männchen. Die Fortpflanzung der Zebraspinne gibt der Wissenschaft nach wie vor Rätsel auf. Sie verläuft ausgesprochen brutal: Nach der Paarung verstümmelt sich das Männchen selbst, ehe es unmittelbar nach dem Paarungsakt vom Weibchen aufgefressen wird. Anschließend wird der Eierkokon in Pflanzen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Netz aufgehangen und von der Mutterspinne bis zu deren Tod beschützt. Der Nachwuchs schlüpft erst im nächsten Frühjahr, nach dem die Mutter schon lange gestorben ist.

Biss ist ungefährlich

Der Biss einer Wespenspinne ist für Menschen völlig ungefährlich, höchstens etwas schmerzhaft. Die Giftklauen dringen normalerweise gar nicht durch die Haut.

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