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Was darf in die Biotonne? Nur Biomüll?

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Was darf alles rein?  

Teebeutel dürfen in die Biotonne

05.04.2017, 15:03 Uhr | dpa

Was darf in die Biotonne? Nur Biomüll?. Kompost und Biomüll (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Pixavril)

Nicht alles darf in die Biotonne (Quelle: Pixavril/Thinkstock by Getty-Images)

Wer richtig Müll trennt, tut damit etwas für die Umwelt. Aus Bioabfällen zum Beispiel kann Erdgas gewonnen werden. Verbraucher sollten aber wissen, was in die Biotonne darf – und was nicht.

Was darf in die Biotonne?

Nicht nur Reste von Obst und Gemüse, sondern auch Teebeutel und Kaffeesatz im Filter kommen in die Biotonne. Auch andere Küchenabfälle wie Eierschalen und Essensreste sowie alte Lebensmittel dürfen so entsorgt werden, erläutert die Berliner Stadtreinigung BSR.

In den Biomüll dürfen Sie werfen:

  • Milchprodukte wie die Reste von Joghurt und Quark dürfen in die Biotonne. Milch dürfen Sie hingegen nicht in die Biotonne werfen. Käse einschließlich der Naturrinde ist hingegen kein Problem – die Plastikrinde muss entfernt werden.
  • Fischgräten und Tierknochen wandern in haushaltsüblichen Mengen in die Biotonne. Wickeln Sie Fischgräten aber immer erst in Zeitungspapier ein, welches nicht bunt bedruckt ist.
  • Schalen von Zitrusfrüchten, auch die von Äpfeln, Birnen und Kartoffeln gelten als Grünabfälle. Eierschalen dürfen Sie in die Biotonne werfen.
  • Mit Speiseresten sollten Sie es nicht übertreiben. Nur haushaltsübliche Mengen von rohen, gekochten oder verdorbenen Nahrungsmitteln dürfen Sie in die Biotonne werfen. Wickeln Sie diese möglichst in Zeitungspapier ein, welches nicht bunt bedruckt ist. Das gilt auch für Fleisch- und Wurstwaren. Reste von Brot und sonstigen Backwaren sind ebenfalls erlaubt.
  • Teebeutel, Teereste sowie Kaffeesatz und Kaffeefilter gelten als Bioabfall.
  • Küchenpapier, Papierhandtücher und Taschentücher sowie Servietten sind erlaubt sowie Sammeltüten für Bioabfall aus Papier und aus gekennzeichneten biologisch abbaubaren Kunststoffen. Grundsätzlich sollten Sie nicht zu viel Papier und möglichst keine Pappe in dieser Tonne entsorgen.
  • Haare und Federn sind abbaubare Produkte und dürfen in die Biotonne. Das gilt auch für Holzwolle und Sägespäne von unbehandeltem Holz sowie Kleintierstreu, wenn es aus biologisch abbaubarem Material ist. Häufchen müssen Tierhalter extra entsorgen.
  • Alle Grünabfälle von Beeten, Bäumen und Büschen sowie Blumenerde, Heu und Stroh, Laub, Reisig und Rasenschnitt werden in der Biotonne entsorgt. Entfernen Sie aber vorab Bindedrähte. Auch Blumentöpfe dürfen wegen der Glasur nicht hier entsorgt werden.

Warum ist die Trennung so streng?

Bioabfälle können für die Gas-Produktion verwendet werden. So wandeln zum Beispiel in einer Biogasanlagen der BSR in Berlin-Spandau Mikroorganismen organische Abfälle in Bioerdgas um, das ins Gasnetz eingespeist wird. Diese Anlage wurde von der Initiative "Deutschland – Land der Ideen" ausgezeichnet.

Der Nabu hat kritisiert, dass es auch zwei Jahre nach der verpflichtenden Einführung der Biotonne noch Kommunen gibt, wo Essensreste und Grünschnitt nicht getrennt gesammelt werden. "Nach NABU-Recherchen weigern sich immer noch 35 aller 402 Landkreise und kreisfreien Städte, eine Biotonne einzuführen", erklärte der Naturschutzverband am Mittwoch in Berlin. Die Gründe der Verweigerer seien vielfältig: Einmal heiße es, man müsse sicherstellen, dass die örtliche Verbrennungsanlage genug Brennstoff habe. Andernorts werde die Getrenntsammlung als zu großer Aufwand in dünn besiedelten Regionen dargestellt oder es werde behauptet, die Bürger seien schuld, weil sie den Abfall nicht richtig trennten.

Wie Sie den Gestank Ihres Mülleimers unterbinden oder verringern können, erklären wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Was darf in den Restmüll?

In die Tonne für den Restmüll gehören hingegen volle Staubsaugerbeutel und Asche aus dem Kamin sowie Tierstreu, Erde, Sand und Kies. Auch Textilien – selbst wenn sie aus Baumwolle sind – werden in diese Tonne geworfen.

Was soll in den Gelben Sack?

Abfälle wie Verpackungen aus Plastik, Alu oder Weißblech sind in der Gelben Tonne beziehungsweise im Gelben Sack richtig aufgehoben. In einigen Städten gibt es inzwischen außerdem eine spezielle Wertstofftonne, in die zum Beispiel auch Töpfe kommen können.

Wie Sie am besten Ihren Müll korrekt entsorgen, erfahren Sie auf unserer speziellen Übersichtsseite.

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