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Kompost: Diese Fehler sollten Sie bei Ihrem Kompost vermeiden

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Abwechslung muss sein  

Die größten Fehler beim Kompostieren

15.10.2017, 15:00 Uhr | jmi, dpa

Kompost: Diese Fehler sollten Sie bei Ihrem Kompost vermeiden . Würmer helfen beim Kompostieren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Zummolo)

Würmer helfen beim Kompostieren. (Quelle: Zummolo/Thinkstock by Getty-Images)

Praktisch! Auf einem Kompost landen Küchenabfälle und Eierschalen genauso wie Laub und was sonst noch bei der Gartenarbeit anfällt. Zusätzlich liefert ein Kompost fruchtbare Erde, völlig kostenlos. Doch beim Kompostieren kann auch vieles schief gehen. Erfahren Sie, welche Fehler Sie unbedingt vermeiden sollten.

Nicht alles darf auf den Kompost

Auf einem Komposthaufen werden organische Abfälle durch Regenwürmer, Bakterien und Pilze ab- und zu sogenanntem Humus umgebaut. Der Kompost ist also nicht bloß ein Müllhaufen, sondern eine Möglichkeit, Rohstoffe auf natürliche Weise aufzubereiten. Deshalb gehören auch nur organische Reste und Abfälle auf den Haufen. Steine, Asche oder etwa der Inhalt des Staubsaugerbeutels haben nichts auf dem Kompost zu suchen, diese Stoffe können nicht verarbeitet werden.

Zeigen sich Welkerkrankungen oder Fäule im Wurzel- oder Stängelbereich, gehören diese Pflanzenteile nicht auf dem Kompost entsorgen. Denn häufig bilden die Erreger dieser Erkrankungen widerstandsfähige Dauersporen aus. Diese können sich beim Ausbringen des Kompostes weiterverbreiten. Auch samentragende Unkräuter und Wurzelunkräuter, wie Quecke und Giersch, gehören demnach nicht auf den Kompost.

Bei den meisten Pflanzenabfällen ist die Kompostierung hingegen unbedenklich. So entstehen etwa keine Probleme bei Pflanzen, die von Mehltau, Blattfleckenkrankheiten oder von Blattläusen befallen sind.

Der richtige Standort: Nie zu feucht

Suchen Sie sich für Ihren Komposthaufen, einen windgeschützten, halbschattigen Platz im Garten. Der der Untergrund sollte ebenerdig und gerade sein. In keinem Fall sollte der Komposthaufen in einer Vertiefung liegen, in der sich Regenwasser sammeln kann. Die Staunässe verhindert, dass die Luft zirkuliert, der Kompost beginnt zu schimmeln und arbeitet nicht mehr richtig. Achten Sie außerdem bei der Standortwahl darauf, dass der Kompost leicht zu erreichen ist und um ihn herum genug Platz zum Arbeiten bleibt.

Abwechslung muss sein

Um guten Kompost zu bekommen, sollten Sie nicht aus Gewohnheit die gleichen Abfälle immer an der gleichen Stelle des Haufens entsorgen. Nur wenn Abwechslung auf dem Kompost herrscht, können sich die Reste optimal zersetzen. Mischen Sie also Grobes mit Feinem und nasse Abfälle mit trockenen. Manche Dinge brauchen länger bis sie umgesetzt sind, zum Beispiel Eierschalen und ganze Unkrautpflanzen. Werfen Sie sie in die Mitte des Komposts, dort ist es warm und die Umsetzungsgeschwindigkeit am höchstens.

Herbstlaub kompostieren

Das von den Bäumen im Herbst abgeworfenen Laub ist meistens nährstoffarm. Mischen Sie deshalb das Laub mit stickstoffreichen Gartenabfällen, zum Beispiel Rasenschnitt oder Gemüseresten. Am einfachsten ist es, das Laub im Herbst mit dem Rasenmäher vom Rasen aufzunehmen. Das Laub wird zerkleinert und mit dem Rasenschnitt gemischt, so kann es gut verrotten. Blätter von Obstbäumen, Hainbuche oder Ahorn lassen sich gut kompostieren. Laub von Birke, Eiche und Walnuss enthält viel Gerbsäure, die das Verrotten verlangsamen. Geben Sie das Laub dieser Bäume deshalb nur in kleinen Mengen auf den Kompost.

Selber bauen oder fertig kaufen

Wer selbst Hand anlegen will, baut sich einen Lattenkomposter mit Holz aus dem Baumarkt. Ein Quadratmeter Grundfläche ist für einen größeren Garten eine ideale Grundfläche. Wer weniger Platz hat und schnelle Ergebnis sehen will, kann einen Schnellkomposter kaufen. Diese Komposte arbeiten jedoch am besten, wenn man sie auf einen Schlag komplett füllt. In beiden Kompostern beginnt die Umsetzung schon nach etwa drei Tagen. Aus dem Schnellkomposter können Sie den Humus bereits nach etwa zehn Wochen entnehmen, im offenen, selbst gebauten Kompost dauert es zehn bis zwölf Monate, bis alles verrottet ist.

Welche Pflanzen Ihr Beet fit halten, erfahren Sie hier.

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