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Welche Kaffeemaschine macht den besten Kaffee?

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Vor- und Nachteile  

Welche Kaffeemaschine macht den besten Kaffee?

27.08.2015, 13:43 Uhr | t-online/ anni

Welche Kaffeemaschine macht den besten Kaffee?. Siebträgermaschinen sind zwar teuer, belohnen aber dafür mit unschlagbarer Crema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Siebträgermaschinen sind zwar teuer, belohnen aber dafür mit unschlagbarer Crema. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn es um Kaffeemaschinen geht, verstehen viele Deutsche keinen Spaß. Da messen sich zum Beispiel Vollautomaten-Besitzer mit Kapsel-Fans, während Filterkaffetrinker nicht zu Wort kommen. Um der Rivalität ein Ende zu setzen, haben wir für Sie verschiedene Systeme bewertet nach Preis, Leistung, Reinigung und Geschmack.

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1. Filtermaschinen sind wieder im Kommen

Eine Filtermaschine kocht Kaffee aus gemahlenen Kaffeebohnen mit einem Filter und Wasser. Dabei kommen entweder Einweg-Papierfilter zum Einsatz oder eingebaute Dauerfilter. Einige moderne Modelle verfügen über ein integriertes Mahlwerk, das ganze Bohnen mahlt, bevor sie im nächsten Schritt gefiltert werden.

Umweltschonend, aber bitter?

Mehr und mehr junge Menschen schaffen sich wieder Filtermaschinen an. Für die von Bloggern genannte "Renaissance des Filterkaffees" gibt es gute Gründe. Filtermaschinen sind umweltschonend, günstig – einfache Modelle kosten im Schnitt 30 Euro – und können kannenweise Kaffee auf einmal kochen.

Den Nachteil sehen viele Kaffeetrinker im Geschmack und in der Konsistenz: Filterkaffee ist nicht so cremig wie frischer Bohnenkaffee und schmeckt schnell säuerlich-bitter, vor allem wenn er aufgewärmt wird. Tipps für mehr Aroma: Greifen Sie zu hochwertigem Kaffeepulver oder mahlen Sie Bohnen einfach selbst. Das klappt am besten mit einer elektrischen Kaffeemühle, die Sie ab 15 Euro in Elektronik-Märkten kaufen können.

2. Pad- und Kapselmaschinen verursachen viel Müll

Kaffeemaschinen für Alu-Kapseln sind meist etwas teurer als solche für Pads – das sind mit Kaffee gefüllte, wasserdurchlässige Beutel. Kapsel- und Padmaschinen funktionieren aber nach dem gleichen Prinzip: Sie legen eine Kapsel bzw. ein Pad in die entsprechende Vorrichtung, schließen den Deckel und füllen den Wasserbehälter. Wenn Sie den Brühvorgang starten, erhitzt das Gerät Wasser, presst es durch die Kapsel bzw. das Pad und der Kaffee läuft in die Tasse.

Günstige Anschaffung, teurer Unterhalt

Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie können Ihren Kaffee auf Knopfdruck zubereiten und gut portionieren. Je nachdem, welche Pads Sie kaufen, können Sie damit Café Crème oder Espresso und mit Kapselmaschinen sogar Cappuccino oder Latte Macchiato zubereiten. Im Vergleich zu Vollautomaten sind Pad- und Kapselmaschinen günstig: Einfache Modelle kosten zwischen 50 und 100 Euro.

Doch mit dem Kauf einer Kaffeemaschine ist es nicht getan. Das teure daran sind die Pads und Kapseln, die Sie ständig nachkaufen müssen, wobei Kapseln noch etwas teurer sind. Ein weiterer Nachteil ist der Abfall. Würde man alle Alu-Kapseln, die pro Jahr verbraucht werden, aneinanderreihen, käme man laut kaffee.org auf eine Strecke von 63.500 Kilometern. Aluminium ist nicht biologisch abbaubar und verbraucht sehr viel Energie bei der Herstellung. Benutzte Kaffeepads sind zwar kompostierbar, machen aber von der Menge her nicht weniger Müll als die Kapseln.

Oftmals beklagen Verbraucher an Pad- und Kapselmaschinen, dass sie nach einiger Zeit keinen heißen Kaffee mehr machen. Tipp: Regelmäßiges Entkalken könnte helfen. Geben Sie einfach Essig oder Zitronensäure in den Wasserbehälter und spülen das Gerät ohne Pad bzw. Kapsel.

3. Halbautomaten für Espresso-Liebhaber

Bei Halbautomaten wird ein mit gemahlenem Kaffee gefüllter Siebträger an einem Bajonettverschluss an der Maschine eingehängt. Diese erhitzt bei Knopfdruck Wasser und presst es mit hohem Druck durch das Sieb. Je mehr Pulver Sie hineingeben, desto größer ist der Druck und umso cremiger und stärker fällt der Kaffee aus. Hinweis: Das Kaffeepulver muss vorher mit einem sogenannten Tamper im Sieb festgedrückt werden.

Siebträger- oder Espressomaschinen sind sogenannte Halbautomaten, weil sie Kaffee nicht mahlen, sondern nur brühen. Im Regelfall gehört zu einer Siebträgermaschine also auch eine Kaffeemühle, mit der Sie die Bohnen mahlen, bevor Sie darauf Kaffee kochen. Viele Modelle verfügen über integrierte Milchaufschäumer, sodass Sie damit auch Kaffeespezialitäten zubereiten können.

Echte Crema hat ihren Preis

Die meisten Menschen kennen Siebträger nur von Cafés oder italienischen Restaurants. Der Grund: Sie sind teuer: Professionelle Geräte für den privaten Gebrauch erhalten Sie etwa ab 500 Euro. Es gibt aber auch einfache Modelle ab 100 Euro. Eine nervige Angelegenheit ist die Reinigung und Pflege der Maschine. Siebträger und Milchschäumer sollten Sie nach jeder Benutzung säubern, das Auffangsieb einmal am Tag. Befreien Sie das Gerät auch regelmäßig von Kaffeefett.

Dafür punkten Siebträger im Geschmack. Vor allem Crema-Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten. Wegen dem hohen Preis und der aufwändigen Reinigung empfiehlt sich ein solches Gerät für erfahrene Vieltrinker.

4. Kaffeevollautomaten machen eine Menge Arbeit

Wer sich gerne mal was leistet und Cappuccino, Latte Macchiato oder Café Crème auf Knopfdruck verlangt, für den ist der Vollautomat das Richtige. Er mahlt, stampft und brüht Kaffee ganz nach Ihrem Geschmack, produziert heißen Wasserdampf und wärmt und schäumt Milch auf. Daneben gibt es je nach Modell weitere Funktionen wie das Vorbrühen, Vormahlen oder die Temperaturkontrolle.

Luxus hat seinen Preis – unter den vorgestellten Kaffeemaschinen ist der Vollautomat die teuerste. Ein hochwertiges Modell für den privaten Gebrauch kostet im Schnitt 800 Euro, es gibt aber auch günstigere ab 300 Euro.

Viele unterschätzen die aufwändige Reinigung der Geräte. Täglich säubern sollten Sie Wassertank, Auffangbehälter, Testerbehälter (Kaffeesatz) und Milchschäumer. In regelmäßigen Abständen, jedoch mindestens einmal im Monat, sollten Sie die Brühgruppe im Inneren der Maschine reinigen. Lassen sich Milchaufschäumer und Brühgruppe nicht herausnehmen, sollte das Gerät über ein automatisches Spülprogramm verfügen.

Vollautomaten müssen von Zeit zu Zeit entkalkt werden, damit die Leitungen nicht verstopfen. Achten Sie beim Kauf auf ein integriertes Entkalkungsprogramm – das erspart Ihnen viel Arbeit. Spülen Sie die Leitungen zusätzlich etwa zweimal im Jahr mit für das Modell empfohlenen Entkalker-Tabletten, Zitronen- oder Milchsäure durch.

Tipp: Stimmen Sie die Wahl der Kaffeemaschine mit Ihren Gewohnheiten und Bedürfnissen ab. Wenn Sie zum Beispiel nicht so viel Geld zur Verfügung haben, aber verrückt nach Crema sind, könnte eine Pad- oder Kapselmaschine das Richtige sein.

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