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Praktisch und schnell: Funktionsweise einer Mikrowelle

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Küchengeräte  

Praktisch und schnell: Funktionsweise einer Mikrowelle

11.03.2016, 13:43 Uhr | tl (CF)

Praktisch und schnell: Funktionsweise einer Mikrowelle. Lebensmittel wie Öl, Brötchen oder Eier gehören nicht in die Mikrowelle.  (Quelle: imago/Paul von Stroheim)

Lebensmittel wie Öl, Brötchen oder Eier gehören nicht in die Mikrowelle. (Quelle: Paul von Stroheim/imago)

Essen hineinstellen, Zeit festlegen, Knopf drücken: Mehr braucht man nicht zu tun, um mit einer Mikrowelle Essen zu erhitzen. Viele nehmen Mikrowellengeräte als gegeben hin – doch welche Technik steckt eigentlich darin? Im Folgenden erfahren Sie es.

Mikrowellengeräte bringen Moleküle in Schwingung

Herzstück aller Mikrowellengeräte ist das sogenannte Magnetron. In diesem Generator werden die Mikrowellen erzeugt. Es handelt sich dabei um hochfrequente, elektromagnetische Strahlung. Diese wird nach dem Einschalten im Gerät erzeugt und stößt auf das Essen. Entscheidend für die Wärmeentwicklung ist das Zusammenspiel der Wellen und der Wassermoleküle im Essen. Denn die Wellen versetzen H2O-Moleküle sehr schnell in Schwingung– so entsteht in kurzer Zeit Wärme, die nicht nur das Wasser, sondern das Essen selbst erfasst. Mikrowellengeschirr wiederum enthält kein Wasser, daher wird es nicht warm.

Sind Mikrowellen gesundheitsschädlich?

Bei Verwendung einer intakten Mikrowelle kann die Strahlung nicht nach außen dringen, wie die promovierte Biologin Sarah Drießen vom Forschungszentrum für Elektro-Magnetische Umweltverträglichkeit der Uniklinik Aachen gegenüber "Spiegel-Online" erklärt. Die Mikrowelle ist durch das Metallgehäuse und die metallbeschichtete Tür abgeschirmt. Die Strahlung wird nur ausgesendet, wenn die Tür geschlossen ist. Allerdings kann eine defekte Tür die Augen schädigen, wenn Sie beim Garvorgang durch die Tür schauen. Eine Krebs erregende Wirkung oder eine schädigende Wirkung der Erbsubstanz bestehen laut Drießen nach heutigem Kenntnisstand aber nicht. 

Wird Essen in der Mikrowelle erwärmt, kommt es zudem zu keiner Veränderung seiner chemischen Zusammensetzung. Vitamine werden laut der ARD Sendung "Wissen vor Acht" nicht durch die Mikrowellen, sondern durch Hitzeeinwirkung geschädigt. Im Vergleich zum Kochtopf gilt das Garen mit der Mikrowelle daher als schonender. Dies gilt natürlich nur, wenn die Speisen nicht zu lange erhitzt werden. 

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