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Garten: Die besten Tricks für faule Gärtner

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So lassen Sie den Spaten ruhen

23.03.2012, 15:02 Uhr | ag, t-online.de

Garten: Die besten Tricks für faule Gärtner. Faule Gärtner lassen den Spaten ruhen und mulchen stattdessen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Faule Gärtner lassen den Spaten ruhen und mulchen stattdessen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bevor der Garten zur grünen Wohlfühl-Oase wird, ist harte Arbeit angesagt: Damit das Gemüse gedeiht, werden Beete umgegraben und Unkraut gejätet. Erkranken die Pflanzen, müssen sie behandelt werden. Damit die Gartenarbeit nicht zum Fulltime-Job wird, hat der Gartenexperte Karl Ploberger das Buch "Der neue Garten für intelligente Faule" (av Buch) geschrieben. Hierin erklärt er, wie man lästige Arbeiten auf ein Minimum reduziert und sich vor Schädlingen schützt. Sieben Tipps für faule Gärtner.

Kompost: Erntesegen ohne großen Aufwand

Der Komposthaufen sei so etwas wie eine "selbsttätige Erdfabrik", sagt Ploberger. Er beschreibt in seinem Buch, wie sich das clevere Gärtner zunutze machen und Zeit sparen könne: Eine humusreiche Komposterde entsteht durch das Aufschichten bunt gemischter, organischer Abfälle und ist vielseitig verwendbar. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern ist für Boden und Pflanzen die beste Kraftnahrung. Obst und Gemüse gedeihen hierauf besonders gut und bedürfen keiner weiteren Düngung. Kompost eignet sich auch dafür, lästiges Moos im Gras zu entfernen. Hierzu reicht es, ein paar Schaufeln Humus auf den Rasen zu schütten. Schon nach kurzer Zeit beginnt dieser stark zu wachsen und verdrängt das Moos. Dieser Effekt lässt sich dadurch verstärken, indem zusätzlich noch etwas Sand darüber gestreut wird. Das macht den Boden durchlässiger und bremst ebenfalls das Mooswachstum.

Kompostieren statt umgraben

Lockere Erde ist der Traum aller Gärtner. Hierzu graben viele den Boden mehrfach mit dem Spaten um. Das Ergebnis dieser anstrengenden Arbeit ist oft frustrierend: Denn umgegrabene Erde ist besonders im Frühjahr sehr feinkrümelig. Damit Regen und Sonne den Boden nicht weiter verkrusten, sollte man die Beete besser mit Kompost versorgen und mit Mulch aus Rasenschnitt, Rindenhumus, Rindenkompost oder Holzfasern bedecken, rät Ploberger. Das geht nicht nur schneller, sondern ist wesentlich effektiver. Der Mulch versorgt die Erde mit wichtigen Mikroorganismen und Bodenbakterien. Zudem leben in mit Mulch angereicherter Erde auch viele Regenwürmer, die für lockeren Boden sorgen. Das hat zur Folge, dass sich die Wurzeln besser ausbreiten können und die Pflanzen besser wachsen.

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Blumenwiese erspart Arbeit

Die Blumenwiese sei geradezu ideal für den intelligenten Faulen, sagt Ploberger. Kein Gießen, nur zwei- bis dreimal im Jahr mähen und dazu die Freunde über ein Stück ursprüngliche Natur. Der Gertenexperte beschreibt schrittweise das Anlegen einer solchen Wiese: Zuerst wird eine Rasenfläche mitsamt der obersten Humusschicht abgetragen und kompostiert. Die verbleibende Erde wird dann mit Quarzsand versehen und schon ist die Fläche fertig zum Aussähen. Eine zweite Möglichkeit besteht darin, den Rasen wachsen zu lassen und nur selten zu mähen. In den darauffolgenden Jahren wird regelmäßig vertikutiert und eine dicke Schicht Quarzsand eingestreut. So entsteht nach drei bis fünf Jahren auf natürlichem Weg eine Blumenwiese. Der Aufwand für diese ästhetisch schöne und pflegeleichte Lösung ist relativ gering.

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Bequeme, bunte Staudenbeete

Stauden sind mehrjährige Gewächse, bei denen nur der Wurzelstock überwintert - alle oberirdischen Teile frieren ab. Für den faulen Gärtner habe das den Vorteil, dass er nicht jedes Jahr neu säen oder die Pflanzen überwintern muss, scheibt Ploberger. Er empfiehlt, beim Anlegen eines Staudenbeetes auf die Wuchshöhe und die Blütezeit zu achten. Bei der richtigen Zusammenstellung der Staudenpflanzen blüht der Garten bis in den Herbst hinein in den schönsten Farben. Als beste Zeit um Setzen von Stauden empfiehlt der Gartenexperte das Frühjahr.

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