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Gartenparty - Was ist erlaubt, was verboten?

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Gartenparty: Was ist erlaubt, was verboten?

14.11.2011, 09:31 Uhr | cf (CF)

Was bei einer Gartenparty erlaubt und verboten ist, regelt der Gesetzgeber nur in Ansätzen. In der Praxis kommt es darauf an, ob sich Ihre Nachbarn gestört fühlen und ob sie übermäßig belästigt werden. Im Zweifel führt gegenseitige Rücksichtnahme zum Ziel.

Frühling und Sommer: Die Zeit der Gartenpartys beginnt

Wenn die schöne Jahreszeit beginnt, dann werden vielerorts wieder Gartenpartys gefeiert. Gastgeber und Gäste haben an diesen Abenden viel Spaß – so manchem Nachbarn vergeht das Lachen jedoch. Neben der Lärmbelästigung stellt vor allem das Grillen immer wieder einen Streitpunkt zwischen Nachbarn dar. Ob und wie oft eine Gartenparty erlaubt ist, und wie oft Sie grillen dürfen, ist nicht eindeutig geregelt. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch sind solche Feiern weder erlaubt noch verboten. Es kommt immer entscheidend darauf an, ob sich die Nachbarn gestört fühlen. Häufig landen die Streitigkeiten vor Gericht.

Unklare Rechtslage sorgt für Unsicherheit

Unter Nachbarn können sich mit der Zeit regelrechte Feindschaften entwickeln. Sachliche Gespräche sind irgendwann nicht mehr möglich, kommuniziert wird nur noch über die Anwälte. Nicht selten ist die Frage, ob Gartenpartys erlaubt oder verboten sind, der Auslöser des Streits. Leider entscheiden auch die Gerichte nicht einheitlich. Während manche Richter Mietern das Recht einräumen, einmal pro Monat bei einer Gartenparty den Grill anzuwerfen, billigen andere Richter ihnen zwei Termine pro Monat zu. Andere Rechtsauffassungen besagen: Solange niemand gestört wird, sind auch tägliche Gartenpartys erlaubt. Lärmschutz- und Immissionsschutzgesetze legen ebenfalls keine eindeutigen Grenzwerte fest. Nach diesen Paragrafen ist lediglich eine Störung oder eine erhebliche Störung der Nachbarn verboten. Was darunter aber zu verstehen ist, bleibt in jedem Einzelfall zu klären.

So organisieren Sie eine Gartenparty ohne Ärger

Sie können möglichem Ärger rund um Ihre Gartenparty aus dem Weg gehen, wenn Sie die Belastungen für Ihre Nachbarn so gering wie möglich halten. Sorgen Sie zum Beispiel dafür, dass es nach Beginn der Nachtruhe um 22 Uhr keine laute Musik mehr gibt. Wenn Sie grillen wollen, dann stellen Sie den Grill möglichst weit von Ihrem Nachbarn entfernt auf. Kalkulieren Sie auch die Windrichtung mit ein. So können Sie verhindern, dass der Rauch vom Grill in die Wohnung des Nachbarn zieht.

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