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Sekt bloß nicht ins Tiefkühlfach

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Sekt bloß nicht ins Tiefkühlfach legen

28.12.2010, 08:31 Uhr | lac

Sekt bloß nicht ins Tiefkühlfach. Beim Sekt einschenken sollte man das Glas besser schräg halten. (Foto: imago)

Beim Sekt einschenken sollte man das Glas besser schräg halten. (Foto: imago)

Schön kalt - so schmecken Sekt, Champagner und Prosecco am besten. Wenn es schnell gehen soll, steckt mancher die Flasche ins Tiefkühlfach. Aber das sollte man auf keinen Fall tun, denn zu viel Kälte schadet dem Sekt. Doch es gibt noch mehr, was man im Umgang mit den prickelnden Getränken falsch machen kann: Diese sechs Fehler trüben den Trink-Genuss von Sekt und Co.

Langes Lagern schadet dem Sekt

Die ideale Temperatur für Sekt sind 5 bis 7 Grad. Die Flasche kann man vor dem Trinken entweder einige Zeit in den Kühlschrank stellen, oder in einen Kühler mit Wasser und Eis. Im Kühler dauert es etwa 20 Minuten, bis der Sekt kalt ist. Ins Tiefkühlfach sollte man Sektflaschen dagegen nie stecken, denn durch zu viel Kälte verliert der Sekt sein Prickeln. Grundsätzlich sollte Sekt nicht zu lange aufbewahrt werden, bevor man ihn trinkt. Denn der Schaumwein wird durch die lange Lagerung nicht besser, sondern verändert seinen Geschmack und prickelt weniger. Maximal ein Jahr sollte man handelsüblichen Sekt aufbewahren - Winzersekt bis zu drei Jahre. Gelagert werden Sektflaschen am besten stehend im kühlen Keller: Sonst kann der Sekt korkig schmecken und die Flasche lässt sich schlechter öffnen.

Beim Einschenken Glas schräg halten

Ist der Sekt gekühlt, muss die Flasche geöffnet werden. Dazu hält man den Korken fest und dreht die Flasche langsam. Der Flaschenhals sollte dabei nicht auf die Gäste gerichtet sein. Den Korken mit einem lauten Knall aus der Flasche fliegen zu lassen, ist tabu. Nur ein leises Plopp sollte zu hören sein, sonst geht zu viel Kohlensäure verloren. Beim Einschenken hält man das Glas am besten leicht schräg. So bleibt mehr Kohlendioxid im Glas, dadurch prickelt der Sekt mehr und schmeckt aromatischer. Wichtig ist auch das richtige Glas: Flache Sektschalen und Gläser, die nach oben breiter werden, sind nicht geeignet, weil sie die Kohlensäure schneller entweichen lassen.

Flasche nicht wieder verkorken

Eine angebrochene Sektflasche kann man im Kühlschrank aufbewahren, um sie am nächsten Tag auszutrinken. Bleibt die Flasche offen, kann allerdings die Kohlensäure entweichen. Damit geht auch Geschmack verloren. Auf keinen Fall sollte man die Flasche wieder verkorken: Dabei fallen kleine Korkteilchen in den Sekt, an denen sich Bläschen bilden, und das Prickeln des Sekts verschwindet. Der Hausfrauentrick, einen Löffel in den Flaschenhals zu stecken, bringt ebenfalls nichts. Am besten setzt man einen luftdichten Spezialverschluss auf die Flasche.

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